Nach unserer erfolgreichen LIBERTYBIRD-Reise im 2025 steht die Reise im 2027 erneut in unserem Programm. Kommen Sie mit auf eine magische Reise nach Peru – eines der drei Länder mit der grössten Biodiversität der Welt.
Wir konzentrieren uns ausschliesslich auf den Norden des Landes, da diese Region neben einer aussergewöhnlichen Artenvielfalt auch die spannendste und eindrucksvollste Anzahl endemischer und emblematischer Arten beherbergt.
Auf unserer sorgfältig ausgearbeiteten Route durchqueren wir drei Endemismuszentren: die nordöstliche peruanische Kordillere, das Marañón-Tal und die Tumbes-Region – jedes dieser Gebiete ist in Charakter und Artenzusammensetzung einzigartig. Der Norden Perus zählt nach wie vor zu den ornithologisch am wenigsten erforschten Regionen Südamerikas und war bis vor relativ kurzer Zeit nur schwer zugänglich. Daher finden sich hier einige erst kürzlich entdeckte oder legendäre Arten wie die Violettscheitel-Flaggensylphe, der Perukauz, der Weissschwingenguan, die Blassschnabel– und Ockerstirn-Ameisenpitta sowie viele weitere. Inzwischen hat sich der Norden Perus zu einer exklusiven Top-Destination mit guter Infrastruktur in Südamerika entwickelt und die besten Beobachtungsplätze sind gut erreichbar.
Diese kontrastreiche Reise führt uns vom Tor zum Amazonas über das andine Vorgebirge hinauf in die Nebelwälder, durch spektakuläre andine Canyons bis an die trockene Pazifikküste. Ein unvergessliches Abenteuer erwartet Sie!
Reisepreis pro Person im Doppelzimmer
CHF 4980.-
Zuschlag Einzelzimmer
CHF 590.-
Anmeldung bis N/A
Ausgebucht
Unterkünfte
Gute, zweckmässige Mittelklassehotels (Tarapoto, Olmos) und einfache aber sehr gemütliche Lodges an bester Beobachtungslage. Je nach Zimmeraufteilung kann es sein, dass auf der Owlet Lodge das Badezimmer geteilt werden muss (pro 2er Bungalowkomplex jeweils 1 Bad zur Verfügung).
Klima
Sehr variabel. Wir reisen in der Übergangszeit von Trocken -/ zur Regenzeit, mit Niederschlägen muss gerechnet werden. Warm – heiss & feucht in den tieferen Lagen der östlichen Anden. Angenehm in mittleren Lagen. Morgens in den höheren Anden evtl. kühl. An der Küste heiss und trocken.
Anforderungen
Die Reise bietet ausgefüllte Beobachtungstage. Am Morgen sind wir früh im Feld, am Abend unternehmen wir regelmässig optionale Abendexkursionen. Es besteht die Möglichkeit Exkursionen auszulassen.
1 optionale Wanderung von ca. 6 Km in in z.T. steilem Gelände auf sehr guten Pfaden.
Die Höhe stellt i.d.R. keine Probleme dar. Wir beobachten auf max. 3200 m und werden gut akklimatisiert sein.
Beteiligung
Mind. 6/max. 7 Teilnehmende
Im Preis inklusive
Alle Transfers und Fahrten in komfortablen, klimatisierten Minibus. Professioneller Fahrer ab Tarapoto – Chiclayo
Übernachtungen gemäss Programm
Vollpension
Täglich genügend Trinkwasser/Früchte
Inklusive aller Eintritts- und Naturschutzgebühren
Fachmännische, kompetente und ortskundige Reiseleitung
Zusätzlich mit lokalem Top-Guide Carlos Altamirano,
Reiseunterlagen wie Artenliste, Literaturempfehlungen, Nützliche Hinweise und Reisebericht
Im Preis nicht inbegriffen
An- und Rückreise Zürich. Inland Flüge Lima – Tarapoto & Chiclayo – Lima. Übernachtungen am Flughafen Lima nach Ankunft/vor Abreise (ab 80.- CHF pro Nacht). Wir arrangieren auf Wunsch gerne Ihre Flüge und Hotelübernachtungen oder Sie können dies auch selbst tun. Kleingruppenzuschlag sofern die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, Getränke, individuelle Unternehmungen, Trinkgelder sowie persönliche Ausgaben, Rückreise –/ Annullationskostenversicherung
Individuelle Anreise Zürich – Tarapoto.
1. Tag, 10. Januar: Lima – Tarapoto – Moyobamba
Im Verlauf des Vormittags Flug nach Tarapoto. Dort werden wir von unserem lokalen Guide am Flughafen empfangen. Je nach Ankunftszeit unternehmen wir erste Beobachtungen entweder in der näheren Umgebung oder in einem Trockenwald etwas weiter entfernt im Huallaga-Tal. Der Einfluss Amazoniens ist hier spürbar. Um Tarapoto können wir uns mit häufigeren Arten des & Familien des Tieflands vertraut machen. Die trockeneren Waldfragmente im Huallaga-Tal Waldfragmente beherbergen Arten mit spezifischeren Habitatansprüchen. Wir suchen u.a. Zimtrücken-Ameisenfänger, Gelbbauchpipra und Aschkopfvireo. Anschliessend Weiterfahrt nach Moyobamba. Unterwegs legen wir einen Halt ein, um den aussergewöhnlichen Fettschwalm zu bewundern – der einzigen nachtaktiven, fruchtfressenden Vogelart, die sich mithilfe von Echolokation orientiert. Am Abend beziehen wir unser Quartier in der Waqanki-Lodge, die von der Familie unseres lokalen Guides geführt wird. Sie dient uns in den kommenden vier Tagen als Basis für unsere Exkursionen.
2. – 5. Tag, 11. – 14. Januar: Waqanki Lodge und Umgebung
Uns stehen drei volle Tage zur Verfügung, um die artenreiche Umgebung von Moyobamba zu erkunden. Die Waqanki-Lodge befindet sich im Familienbesitz unseres Guides und wurde mit viel Leidenschaft errichtet. In der prächtigen Gartenanlage lassen sich zahlreiche Kolibriarten beobachten – unter den 16 heimischen Arten auch die winzige und hochattraktive Zierelfe. Den sorgfältig angelegten Orchideengarten werden wir selbstverständlich ebenfalls besuchen, ebenso die umliegenden Pfade auf dem Grundstück. Diese beherbergen eine Vielzahl seltener und attraktiver Arten, darunter Blaustirn-Glanzvogel, Goldbartvogel, Orangekehlkotinga, fünf(!) Pipraarten sowie die endemische Schwarzbauchtangare.
Der Einfluss Amazoniens ist weiterhin spürbar: Mehrere Arten von Tukanen, Trogonen, Ameisenvögeln, Baumsteigern und Tyrannen sind hier vertreten. Die hellen, sandigen und nährstoffarmen Böden, die aus verwittertem, uraltem Sandstein entstanden sind, bilden ein einzigartiges Mikrohabitat. Hier kommen die erst kürzlich entdeckten Mishana-Kleintyrann und die Gelbbrustpipra vor.
An einem der Tage fahren wir zu einem etwas weiter entfernten Gebirgskamm, wo wir hoffen, den erst 1986 entdeckten Graukehl-Ameisenfänger zu finden. Sein winziges Verbreitungsgebiet beschränkt sich auf wenige Gebirgszüge in dieser Region. Im Kammwald kommen weitere hochkarätige Arten wie die endemische Gelbbrustkotinga, Buntbartvogel u.v.m. vor.
In einem Reservat beim Morro de Calzada suchen wir den attraktiven Feuerkopfpipra. Der seltene Schwarzmantel-Faulvogel ist hier gelegentlich besonders gut zu beobachten, ebenso wie verschiedene Tyrannen– und Tangarenarten, die hier leichter zu finden sind als in Waqanki. Der Napoameisenvogel und andere Arten des Amazonas haben in dieser Gegend letzte Reliktpopulationen am Andenvorland. Der endemische Anden-Springaffe können wir hier eventuell ebenfalls sehen. Zudem bietet sich vom Morro de Calzada eine herrliche Aussicht auf die Ebene um Moyobamba.
In den Reisfeldern bei Rioja kommt der seltene Gelbaugenstärling, Rallen, diverse Wasservogelarten und der Palmsteiger vor.
Je nach Lust und Effort können in der Umgebung von Moyobamba verschieden Eulen- und Nachschwalben-Arten beobachtet werden. So z.B: Styx-, Schreieule, Bindenkauz, Brasilzwergkauz, Trauer- und Rostnachtschwalbe.
5. Tag, 14. Januar: Arena Blanca – Afluentes – Abra Patricia
Frühmorgens verlassen wir die Lodge und besuchen das private Arena-Blanca-Reservat. Hier erscheinen an der Futterstelle neben zwei Tinamuarten manchmal auch Rotbrustwachteln. Unter den zahlreichen Kolibriarten sticht besonders die Haubenfadenelfe hervor – ein Juwel unter den Kolibris. Gelegentlich lässt sich auch die seltene Einfarbralle blicken. Die angrenzenden Waldfragmente beherbergen zudem einige spannende Arten.
Anschliessend verlassen wir die Ebene und folgen der kurvenreichen Straße durch die Afluentes-Region im andinen Vorgebirge. Das Habitat und damit auch das Artenspektrum verändern sich drastisch. Wir befinden uns nun wahrlich in einem Mekka für gemischte Vogeltrupps: In diesen lassen sich Spezialitäten wie Rotstirnschlüpfer, seltene Tyrannen und Mennigtangaren u.v.m. entdecken.
Im Verlauf des Nachmittags erreichen wir die legendäre Owlet Lodge im Bosque Protector Alto Mayo, unsere Unterkunft für die nächsten drei Nächte. Erste Beobachtungen unternehmen wir in der näheren Umgebung.
6./7. Tag, 15./16. Januar: Abra Patricia und Umgebung
Während unserer zwei vollen Tagen in der Region erwartet uns ein vollgepacktes Programm. Wir bewegen uns entlang eines beachtlichen Höhengradienten mit unterschiedlichsten Mikrohabitaten: feuchte Nebelwälder, Bambusdickichte und Krummholz-Nebelwald sind das Zuhause einige der seltensten und schwierigsten Arten in Peru, bzw. Südamerika. Der Anteil endemischer Arten ist schlicht überwältigend. Ockerstirn-, Kastanien-, Taczanowskiameisenpitta, Gelbstreif-Kleintyrann, Graugesicht-Laubtyrann, der putzige und hochattraktive Lulutodityrann, Goldbandbergtangare um nur einige zu nennen, geraten in den Hauptfokus unserer Exkursionen. Hinzu kommen weitere Regionalendemiten, die nur noch sehr lokal in Ecuador, meist in schwer zugänglichen Gebieten, vorkommen – etwa Blausonnennymphe, Zimtbrust-Todityrann, Bindenflügel-Zaunkönig u.a.
Wir befinden uns hier natürlich im winzigen Verbreitungsgebiet des mythisch/mysteriösen Perukauzes – einer der Hauptzielarten dieser Reise. Selbstverständlich werden wir alles daransetzen, diese faszinierende Art zu entdecken. Die Art wurde genau hier 1976 auf einer Expedition per Zufall in einem Netz gefangen und beschrieben, aber erst ca. 30 Jahre später im Freiland gefunden! Eine eventuelle Sichtung des Perukauzes hängt von den Faktoren Glück, Wetter, Effort, Strategie und Persistenz ab. Der Kauz ist an drei zugänglichen Standorten bekannt; sollten die Umstände es erfordern, werden wir alle besuchen, um unsere Chancen zu maximieren.
Übrigens gelang uns auf unserer diesjährigen Reise die Beobachtung von drei verschiedenen Individuen!
8. Tag, 17. Januar: Abra Patricia – Cocachimba
Uns steht der frühe Morgen zur Verfügung, einige Lücken der Artenliste zu füllen – lassen wir uns überraschen. Neben den am Vortag erwähnten Spezialitäten können wir nach diversen Arte mit grösserem Verbreitungsgebiet aber kaum geringerer Attraktivität Ausschau halten. Dazu zählen unter anderem Anthrazitameisenvogel, Bindenbrust-Ameisendrossel, Goldkopftrogon und über 15 verschiedene, bunte Tangararten. Danach gelangen wir über Pomacochas ins zerklüftete Utcubamba-Tal. Im Regenschatten von Abra Patricia gelegen, wird der aride Charakter der Gegend schnell sichtbar. Im Talgrund entlang des gleichnamigen Flusses suchen wir die Endemiten Pfeffertaube, Taczanowskikolibri und Graustirnspecht.
Von hier aus ist es nicht mehr weit zum einem kleinen Hochlandweiler Cocachimba, wo wir unsere Zimmer in der Gocta Andes Lodge beziehen. Dieser Ort eignet sich hervorragend, um sich von den bisherigen Anstrengungen zu erholen. Das völlig neue Landschaftsbild ist eindrücklich und archaisch. Von unseren Zimmern haben wir – bei gutem Wetter – Sicht auf die imposanten Cataratas de Gocta, die 3. höchsten Wasserfälle Lateinamerikas. Nach dem genüsslichen Abendessen, begeben wir uns auf eine kurze Nachtexkursion, um den legendären Blassstirnkauz zu suchen.
9. Tag, 18. Januar: Valle Huallya Belén
Von Cocachimba aus unternehmen wir heute eine spannende Exkursion in höhere Lagen des Utcubamba-Tales. Wir starten frühmorgens und erreichen nach ca. 1 1/4 Std. Fahrt unser Ziel. In den niederwüchsigen Nebelwäldern mit viel Bambus im Unterwuchs kommt unsere endemische Zielart vor: Blassschnabel-Ameisenpitta! Dieser Platz ist erst von Kurzem publik geworden und ist einer von nur zwei zugänglichen Orten, um diese 1982 entdeckte Art zu beobachten. Wir nehmen uns den ganzen Tag Zeit sie zu suchen. Unabhängig vom Erfolg suchen wir eine Vielzahl anderer interessanter sowie endemischer Arten wie z.B Kupferglanzschwänzchen, Graustirncanastero, Utcubamba Tapaculo, Lulutodityrann und Peruzaunkönig. Gemischte Trupps, welche Weissbandhäher, diverse Töpfervögel, Tyrannen, Papagei-, Plüschkopftangare, Weissbrauen-Finkentangare, Bonapartewaldsänger um nur einige zu nennen.
Im Verlauf des Nachmittags Fahrt zurück nach Cocachimba und relaxen in der schönen Hotelanlage.
10. Tag, 19. Januar: Cocachimba
Der Vormittag steht ganz im Zeichen einer vertieften Beobachtung der Violettscheitel-Flaggensylphe – wörtlich eine der Flaggschiffarten dieser Reise. Dieser Kolibri mit winzigem Verbreitungsgebiet wird oft als aufregendste Art seiner Familie betrachtet. Es ist schwierig, die Aufregung und das Entzücken einer Beobachtung eines Männchens mit seinen extravaganten und ornamentalen Schwanzfedern in Worte zu fassen… Im relativ neuen Reservat „Refugio del Colibri Espatula“ maximieren wir die Chancen, ein adultes Männchen zu finden. Es ist momentan der einzige verlässliche Ort, die Art zu sehen!
In atmosphärischer Umgebung suchen wir zudem Hummelelfe (einer der kleinsten Kolibris), Perlenbrust-Zwergspecht (endemisch), Bänderbrust-Zaunkönig, Maranondrossel, Maranonmückenfänger (endemisch) und eine Palette häufiger Arten.
11. Tag, 20. Januar: Cocachimba – Jaén
Heute brechen wir früh auf und legen eine ca. 2 stündige Fahrt nach Jaén zurück. Wir fahren das imposante und stellenweise schroffe Utcubamba-Tal hinunter bis wir ins Einzugsgebiet des Maranonflusses, eine der markantesten klimatischen Grenze der Reise und ein Übergang in eine neue biogeographische Region, gelangen. Das Klima ist hier sehr heiss und trocken, die Vegetation spärlich. Umgehend begeben wir uns auf die Suche der Maranon-Endemiten, allen voran der Rotschulter-Kaktustangare. Während der Mittagshitze machen wir eine Siesta und begeben uns im Verlauf des späteren Nachmittags nach Tamborapa. Im buschigen Habitat finden Maranon- und Chinchipe-Dickichtschlüper, Guyanaameisenwürger (Unterart leucogaster mit zukünftigem Artstatus) Fleckengesicht-Ameisenvogel, Maranondrossel ihr bevorzugtes Habitat. Am Abend unternehmen wir einen Versuch, die Buschkreischeule der Unterart roboratus zu sehen. Auch sie eine potenziell eigene Art. Übernachtung in Jaen.
12. Tag, 21. Januar: Jaén- Abra Porcuya – Olmos
Frühmorgens suchen wir in der Umgebung von Jaén nach dem attraktiven Weissflügel-Bandvogel.
Nach einem ausgiebigen Frühstück beginnt unsere eindrucksvolle Fahrt von Jaén nach Olmos – eine Etappe voller landschaftlicher Kontraste und spannender biogeografischer Zusammenhänge. Selbstverständlich legen wir unterwegs mehrere Beobachtungsstopps ein – es lohnt sich! Heute überqueren wir nämlich erneut eine bedeutende biogeographische Grenze: die kontinentale Wasserscheide. An der Grenze des Tabacona-Namballe-Reservats passieren wir den tiefstgelegenen Pass zwischen Kolumbien und Patagonien – den Abra Porculla – und gelangen damit an den westlichen Hang der Andenkordillere. Vor der Passhöhe auf 2’137 m durchqueren wir eine wüstenartige, fast mondähnliche Landschaft. Je näher wir der Küste kommen, desto stärker spüren wir den Einfluss des vom kalten Humboldtstrom geprägten Klimas, und die Vegetation wird rasch wieder üppiger. Diese Einsenkung bildet eine natürliche Verbreitungsgrenze vieler montaner Vogelarten, die entweder von hier nach Norden bis nach Ecuador und Kolumbien oder nach Süden bis ins zentrale Peru oder nach Bolivien vorkommen – doch über die Einsenkung hinweg ersetzen sich diese Arten gegenseitig. In der Nähe des Passes halten wir Ausschau nach Fahlflanken-Ameisenwürger, Rosthals-Blattspäher, Buntflügel-Schmätzertyrann & insgesamt eine beträchliche Anzahl neuer Tyrannen-Arten, diverse Buschammern, Schwarzkopfsaltator und weiteren Arten – typische Vertreter des Tumbes-Endemismuszentrums, die nur hier und im angrenzenden südlichen Ecuador vorkommen. Übernachtung in Olmos.
13. Tag, 22. Januar: Bosque de Pómac – Chaparrí Lodge
Am frühen Morgen fahren wir durch die Küstenebene, die einst das blühende Zentrum der mysteriösen prä-inkaischen Moche-Kultur war. Sensationelle archäologische Funde zeugen noch heute von ihrer hochentwickelten Zivilisation. Heute ist die Küstenebene Perus wichtigste landwirtschaftliche Anbauregion.
Im Bosque de Pómac finden sich die letzten Fragmente des ursprünglichen Vegetationstyps – des Prosopis-Waldes. Zahlreiche Tumbes-Endemiten sind schlicht gefärbt und an die karge Umgebung angepasst – doch längst nicht alle. Der Scharlachrückenspecht, Rötelschopftyrann sowie der endemische und seltene Graubrust-Pflanzenmäher stechen mit ihren Farben deutlich hervor. Tumbesschwalben jagen über den Dünen, und der allgegenwärtige Gesang der Perutauben begleitet uns durch diese faszinierende Landschaft.
Anschliessend erfolgt der Transfer zur rustikalen, aber ausgesprochen lieblichen Chaparrí-Lodge – eine Oase mitten in dieser ariden Gegend. Hier begeben wir uns auf die Suche nach dem äusserst seltenen Weissschwingen-Guan. Diese beeindruckende Vogelart war einst vom Aussterben bedroht und galt über ein Jahrhundert lang sogar als ausgestorben. Noch vor wenigen Jahrzehnten existierten nur rund 200 Individuen. Dank engagierter Schutzprojekte – allen voran jenem von Chaparrí – konnte die Art jedoch vor dem endgültigen Verschwinden bewahrt werden.
Mit etwas Glück begegnen wir hier auch einem Brillenbären aus dem lokalen Wiederansiedlungsprogramm! Nach Einbruch der Dunkelheit unternehmen wir eine kurze Nachtexkursion, bei der wir mit etwas Glück die Ecuadornachtschwalbe und den Sechurafuchs und/oder andere Säugetiere beobachten können. Wir übernachten in den einfachen, sehr sauberen und liebevoll gestalteten Lehmbungalows der Lodge.
14. Tag, 23. Januar: Chaparrí Lodge
Uns steht der gesamte Tag zur Verfügung, um dieses wunderbare Reservat zu erkunden. Selbst vom Frühstückstisch aus lassen sich diverse Arten wie das Goldschnabeltäubchen, der Weissschwanz-Blaurabe, diverse Kolibris und manchmal sogar Weissschwingen-Guans beobachten. Eine Kolibritränke wird des Öfteren auch von anderen Arten benutzt. Die Relikttrockenwälder entlang kleiner Taleinschnitten beherbergen weitere Tumbes-Endemiten. Wir fokussieren uns auf Arten wie Corakolibri, Rotflügel-Bandvogel, Gelbstirntyrann, Feenwaldsänger, Weisskopf-Buchammer, Papageischnabelspelzer u.v.a. können wir sehen. Manchmal kreisen sogar Andenkondore und Königsgeier am Himmel.
15. Tag, 24. Januar: Chaparrí Lodge – Chiclayo – Lima
Am Morgen unternehmen wir eine letzte Exkursion um Chaparrí. Auf dem Weg nach Chiclayo halten wir beim Tinajones-Reservoir um Ausschau nach dem Inkatriel zu halten. Danach müssen wir leider nach Chiclayo aufbrechen. Nach einem feinen Mittagessen und dem Transfer zum Flughafen endet unsere Reise offiziell. Flug nach Lima (in Begleitung des Reiseleiters). Übernachtung in Lima, oder individuelle Weiterreise.
16. Tag, 25. Januar: Lima – Zürich
Individuelle Heimreise. Flug von Lima nach Zürich. Ankunft hier am nächsten Tag, 26. Januar.
Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
ist seit 2006 Mitglied des LIBERTYBIRD-Teams und seit 2023 Geschäftspartner von Mario Camici bei LIBERTYBIRD. In seiner frühen Jugend erkundete er nahgelegene Beobachtungsgebiete rund um Bern und schloss sich bald der lebendigen und wachsenden Birderszene der 80er Jahre an. Doch schon bald erweiterte sich sein Aktionsradius ins grenznahe Ausland und immer weiter bis in die entlegensten Winkel Nord- und Südamerikas aber auch Destinationen im Nahen Osten, Nordafrika und China.
Neben Europa faszinieren ihn vor allem die Neotropen, die er auf ausgedehnten Reisen nach Costa Rica, Panama, Venezuela, Ecuador, Brasilien, Kolumbien und Peru immer wieder besucht hat. In den letzten drei Ländern arbeitete er jeweils mehrere Monate als Exkursionsleiter in verschiedenen Dschungellodges. Ein weiteres großes Interesse gilt den verschiedenen Stimmen, Gesängen und Rufen der Vögel. Über viele Jahre hat Jérôme eine große Sammlung von Vogelstimmen zusammengetragen, die er über xeno-canto einem breiten Publikum zur Verfügung stellt.
Neben der Ornithologie faszinieren ihn auch andere Aspekte wie die Kultur und Geschichte der verschiedenen Länder. Sein Wissen darüber gibt er gerne und mit viel Enthusiasmus weiter.
Mehr über Jérôme FischerALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
Naturetrend – ein Teilbereich der Traveltrend Plus AG
1 Anmeldung und Vertragsschluss
1. Buchung: Es wird empfohlen, die Reise frühzeitig zu buchen. Anmeldungen können persönlich, telefonisch oder schriftlich erfolgen.
2. Verbindlichkeit: Der Vertrag wird für den Kunden mit der definitiven Anmeldung und für das Reisebüro mit der definitiven Bestätigung verbindlich. Die Reisebestätigung erfolgt schriftlich durch die Traveltrend Plus AG.
3. Sonderwünsche: Sonderwünsche werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie von der Traveltrend Plus AG akzeptiert und vorbehaltlos schriftlich bestätigt wurden.
2 Zahlung und Reiseunterlagen
1. Anzahlung: Bei der Buchung wird eine Anzahlung von 30 %, mindestens jedoch CHF 500.– pro Auftrag fällig.
2. Restzahlung: Der Restbetrag ist spätestens 4 Wochen vor Abreise zu begleichen.
3. Zahlungsarten: Die Preise gelten bei Barzahlung sowie Bank- oder Postüberweisung. Eine Barzahlung in ausländischer Währung ist ausgeschlossen.
4. Fremde Bedingungen: Bei einzeln aufgeführten Flug-, Fähren-, Schiffs- und Bahntransporten gelten primär die Bedingungen der jeweiligen Transportgesellschaften.
5. Zustellung der Unterlagen: Die Reiseunterlagen werden ca. 10 Tage vor Abreise nach vollständigem Zahlungseingang zugestellt.
3 Annullation und Änderungen vor Abreise durch den Kunden
1. Meldepflicht: Sollten Sie an der Reiseübergabe verhindert sein, muss dies der Traveltrend Plus AG unverzüglich mitgeteilt werden. Als Stichtag gilt der schriftliche Eingang bis spätestens 12:00 Uhr mittags. Fällt dieser Tag auf ein Wochenende oder einen Feiertag, ist der nächste Werktag massgebend.
2. Bearbeitungsgebühr: Bei jeder Annullierung oder Änderung einer Festanmeldung vor den unten genannten Fristen wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 200.– pro Person erhoben. Bereits erhobene Reservationsgebühren werden nicht zurückerstattet.
3. Standard-Annullationskosten: Bei einem Rücktritt oder einer Umbuchung werden zusätzlich zur Bearbeitungsgebühr (CHF 200.– p.P.) und nicht erstattbaren Flugtickets/Leistungen folgende Kosten berechnet:
90 bis 61 Tage vor Abreise: 50 % des Reisepreises
60 bis 21 Tage vor Abreise: 75 % des Reisepreises
20 bis 0 Tage vor Abreise: 100 % des Reisepreises
4. Besondere Annullationsbedingungen (Ausnahmen):
5 Absage der Reise durch den Reiseorganisator
1. Zwingende Gründe: Kann eine Pauschalreise (An-/Rückreise ab der Schweiz sowie mehrere Leistungen vor Ort) aus zwingenden Gründen nicht durchgeführt werden, wird der einbezahlte Betrag rückerstattet.
2. Gründe für Absage: Als zwingende Gründe gelten unter anderem ungenügende Teilnehmerzahl, höhere Gewalt, Streiks, Unruhen, kriegerische Ereignisse, Epidemien/Pandemien oder der Entzug/die Nichterteilung von Landerechten.
3. Rückerstattung: Die Rückerstattung erfolgt unter Ausschluss jeglichen Schadenersatzes und nach Abzug einer Administrationsgebühr von CHF 200.– pro Person.
6 Verspäteter Reiseantritt, Programmänderungen und Reiseabbruch
1. Haftung des Kunden: Der Reiseteilnehmer haftet selbst für Kosten, die durch verspätetes Eintreffen am Abreise- oder Ferienort entstehen. Dies gilt auch bei Fehlen der erforderlichen Reisedokumente oder Missachtung von Einreisevorschriften.
2. Mehrkosten: Zusätzliche Aufwände durch Verlängerungen, Programmänderungen oder Reiseabbruch infolge höherer Gewalt, Streiks, Witterung, Epidemie-/Pandemie Einschränkungen oder Eigenverschuldung gehen vollumfänglich zu Lasten des Reisenden.
3. No-Show: Treten Sie die Reise ohne Abmeldung nicht an (No-Show), wird der gesamte Reisebetrag zu 100 % fällig.
7 Reisegarantie und Versicherungen
1. Garantiefonds: Die Traveltrend Plus AG ist Teilnehmer am Garantiefonds der Schweizer Reisebranche. Ihre im Zusammenhang mit einer Pauschalreise einbezahlten Beträge sowie Ihre Rückreise sind damit abgesichert. Details finden Sie unter www.garantiefonds.ch.
2. Reiseversicherung: Der Abschluss einer kombinierten Reiseversicherung (Annullierungskosten und SOS-Schutz für Zwischenfälle) wird dringend empfohlen. In Zusammenarbeit mit der ERV Basel werden folgende Pakete angeboten:
Einmaliger Reiseschutz für eine Reise bei einem Reisepreis bis:
CHF 1’000.– = CHF 44.-
CHF 2’000.– = CHF 66.–
Verreisen Sie mehrmals jährlich oder übersteigt Ihr Reisepreis Fr. 4‘500.–? Dann ist der Jahres- und Freizeitschutz der ERV genau das Richtige für Sie! Es stehen Ihnen verschiedene Pakete zur Verfügung und zwar:
Multi Trip Easy – Einzelperson – Fr. 98.–
Multi Trip Clever – Einzelperson – Fr. 155.– / Familie Fr. 239.–
Multi Trip Comfort – Einzelperson – Fr. 243.– / Familie Fr. 379.–
Den detaillierten Leistungsumfang sowie mögliche Selbstbehalte und Ausschlüsse Ihrer Versicherung entnehmen Sie den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) der EUROPÄISCHEN Reiseversicherungs AG (www.erv.ch), welche in jedem Fall massgebend sind.
8 Preisanpassungen
1. Änderungsvorbehalt: Wir behalten uns Preisänderungen bei offensichtlichen Irrtümern unsererseits vor. Zudem sind Anpassungen zulässig, wenn Transportmittel, Treibstoffe, staatliche Steuern/Gebühren, Wechselkurse oder Tarife unserer Partner nachträglich teurer werden.
2. Rücktrittsrecht: Beträgt eine Preiserhöhung mehr als 10 % des Reisepreises, haben Sie das Recht, innerhalb von 5 Tagen nach Erhalt der Mitteilung kostenlos vom Vertrag zurückzutreten.
3. Geltungsbereich: Die ausgeschriebenen Preise sind nur gültig, wenn die Reiseleistungen in der Schweiz erworben werden.
9 Haftung und Haftungsbeschränkungen
1. Verpflichtung: Naturetrend garantiert eine sorgfältige Auswahl der Leistungsträger, eine korrekte Prospektausschreibung nach bestem Wissen sowie eine fachmännische Organisation.
2. Haftungsausschluss: Wir haften nicht für Schäden durch Versäumnisse Ihrerseits, unvorhersehbare Fehler unbeteiligter Dritter oder Ereignisse höherer Gewalt. Für entgangene Ferienfreuden wird keine Haftung übernommen.
3. Personenschäden: Für Personenschäden während der Reise wird die Haftung übernommen, sofern diese von uns oder einem beauftragten Unternehmen schuldhaft verursacht wurden.
4. Sach- und Vermögensschäden: Bei Sach- und Vermögensschäden haftet die Traveltrend Plus AG für den unmittelbaren Schaden, jedoch höchstens bis zum zweifachen Reisepreis, sofern ein Verschulden vorliegt. Nationale und internationale Gesetze mit tieferen Haftungslimiten bleiben vorbehalten.
5. Eigenverantwortung: Die Einschätzung, ob Sie die körperlichen und fahrerischen Fähigkeiten für gebuchte Touren oder Mietfahrzeuge mitbringen, liegt allein bei Ihnen. Wird Ihnen vor Ort die Teilnahme wegen Fehlbeurteilung verweigert, besteht kein Anspruch auf Entschädigung.
6. Versicherungsschutz: Die Traveltrend Plus AG verfügt über eine gesetzlich vorgeschriebene Betriebshaftpflichtversicherung bei der Zürich Versicherung.
10 Rechte und Pflichten des Reiseteilnehmers
1. Anerkennung: Mit dem Kauf eines Arrangements anerkennt der Kunde diese AGB vollumfänglich.
2. Prüfpflicht: Bestätigungen und Reiseunterlagen müssen vor Abreise sorgfältig geprüft werden. Unstimmigkeiten sind sofort zu melden.
3. Mängelrüge vor Ort: Beanstandungen während der Reise müssen unverzüglich der Reiseleitung, der Hotelrezeption, dem lokalen Agenten oder dem Reiseorganisator gemeldet und schriftlich bestätigt werden.
4. Fristen: Kann ein Mangel vor Ort nicht innerhalb von 48 Stunden behoben werden, müssen Ansprüche zwingend innerhalb von 3 Wochen nach Reiseende schriftlich bei uns eingereicht werden, andernfalls erlischt jeder Schadenersatzanspruch. Die maximale Forderung ist auf den zweifachen Reisepreis begrenzt.
5. Befugnisse: Reiseleiter und Leistungsträger sind nicht berechtigt, im Namen der Traveltrend Plus AG finanzielle Forderungen oder Ansprüche anzuerkennen.
11 Reiseformalitäten, fremde Kulturen und Datenschutz
1. Einreisebestimmungen: Erforderliche Ausweise, Visa und Impfungen für Schweizer Staatsbürger:innen sind bei den jeweiligen Reisen aufgeführt. Wird ein Visum verweigert oder zu spät ausgestellt, gelten bei einer Stornierung die regulären Annullationsbedingungen.
2. Reiseverständnis: Als Besucher:innen anderer Kulturen werden Flexibilität, Verständnis und Nachsicht gegenüber anderen Lebensrhythmen, Sitten, Religionen und Standards vorausgesetzt.
3. Datenschutz: Die aktuellen Datenschutzbestimmungen können separat eingesehen werden. Anhang: Beratungs- und Servicepauschalen Diese Gebühren spiegeln den Aufwand, die Expertise und die massgeschneiderte Planung Ihrer Reise wider.
12 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
1. Es ist ausschliesslich Schweizerisches Recht anwendbar.
2. Der Gerichtsstand ist Bern.
Bern, 20.09.2026