China ist ein riesiges und rätselhaftes Land, das Aussenseiter schon lange faszinierte. Für Naturliebhaber war es Chinas Reichtum an endemischen Vögeln und Säugetieren, wie zum Beispiel der Riesenpanda und die seltenen Fasane, die die Berge am östlichen Rand des Tibetischen Plateaus bewohnen und eine beinahe unwiderstehliche Anziehungskraft ausübten. In der Provinz Sichuan liegen die schönsten und lohnendsten Vogelbeobachtungsgebiete Chinas und wir werden einige der ursprünglichsten und abgelegensten Regionen sowie eine Vielzahl von Lebensräumen erkunden – auf der Suche nach den hier ansässigen Brutvogelarten – von moosbedeckten Laub- und Nadelwäldern und ausgedehnten, mit Bambus bedeckten Hügeln bis zu den ausgedehnten Alpwiesen des Tibetischen Hochplateaus.
Die Landschaft auf dieser Tour ist spektakulär und bildet ein atemberaubendes Panorama mit bewaldeten Bergen und schneebedeckten Gipfeln. Faszinierende Kulturen sowie eine Fülle
aussergewöhnlicher und wunderschöner Vogel- und Säugetierarten machen diese Reise zu einer der bemerkenswertesten Destinationen in ganz Asien.
Reisepreis Vorreise, 14. - 21. Mai 2025 pro Person im Doppelzimmer
CHF 2'880.-
Zuschlag Einzelzimmer
CHF 235.-
Reisepreis ohne An- und Rückreise, pro Person im Doppelzimmer
CHF 5'890.-
Zuschlag Einzelzimmer
CHF 795.-
Anmeldung bis N/A
Nur noch 1 Platz verfügbar
Unterkünfte
Ausschliesslich gute bis sehr gute Mittelklassehotels
Klima
Warm bis mässig frisches Frühlingswetter in den tieferen Lagen. Frisch bis kalt und gelegentlich Schnee in den Höheren Lagen (wir sind mehrheitlich in den frühen Morgenstunden unterwegs)
Nieselregen in den höheren Lagen, oder Regen nicht ausgeschlossen.
Anforderungen
Mittelschwer
Mehrheitlich leichtere bis mittlere Wanderungen.
Einigermassen gute körperliche Verfassung. Wir steigen langsam und gut an-klimatisiert hoch bis in Höhenlagen über 4’500m
Sonstiges
Spektakuläre Berglandschaften, ausgedehnte Laub-, Nadel- und Bambuswälder, faszinierende Menschen und Kultur, selten besuchte Reservate und Schutzgebiete
Ausgezeichnete Küche. Viele tolle Fotosujets
Beteiligung
mind. 7/max. 8 Teilnehmende
Im Preis inklusive
Innlandflug nach Yunnan und zurück bei der Vorreise
Alle Transfers
Übernachtungen gemäss Programm in guten bis sehr guten Mittelklassehotels
Vollpension, Mittagessen teils als Lunchpaket
Alle Exkursionen gemäss Programm inklusive Eintrittsgelder in die NP.
4 Gondelfahrten in Wawushan
3 bis 4 verschiedene Hides-Eintritte
Fachmännische, kompetente und ortskundige Reiseleitung
Zusätzlich lokaler Guide David Qian
Reiseunterlagen wie Artenliste, Literaturempfehlungen, Nützliche Hinweise und Reisebericht
Im Preis nicht inbegriffen
An- und Rückreise. Wir arrangieren auf Wunsch gerne Ihre Flüge, oder Sie können dies auch selbst tun. Kleingruppenzuschlag sofern die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, Getränke, individuelle Unternehmungen, Trinkgelder sowie persönliche Ausgaben, Visa, Rückreise – Annullationskostenversicherung
Abflug ab Zürich nach Bangkok.
Weiterflug von Bangkok direkt nach Kunming, als „Stadt des ewigen Frühlings“ bekannt. Ankunft am Nachmittag. Weiterfahrt mit dem Bus nach Chuxiong (eine Nacht), in der Nähe vom Zixishan Forest Park. Möglicherweise kommen wir noch rechtzeitig an, um in den umliegenden Wäldern die erste Exkursion zu machen. Zu den verlockenden Arten, denen wir bereits begegnen können, gehören Schwarzkopfgrünfink, Schwarzkopfsibia, Schwarzbrust- und Chinasingdrossel sowie die Felsenammer.
In der Provinz Yunnan, im Südwesten Chinas, wurden bisher über 770 Vogelarten gezählt, darunter Arten, welche nur auf das Länderdreieck Südchina, Myanmar und Nordostindien beschränkt sind. Yunnan hat eine abwechslungsreiche Vegetation, die von warmen subtropischen Wäldern im Flachland bis zu kühlen gemässigten Wäldern in den höheren Lagen reicht.
Wir beobachten den ganzen Morgen im Zixishan Forest Park. In den frühen Morgenstunden bestehen gute Chancen, entlang der Strasse den scheuen Burmafasan zu sichten. In den grossen Kieferwäldern suchen wir nach Riesen- und Yunnankleiber, Rosen- und Langschwanz-Mennigvogel, Grauscheitelspecht, Schwarzkehl-Schwanzmeise, Rötelsperling, Braunbrustbülbül und Rostflügel-Würgervireo. In den feuchteren Tälern sind Braunkappen-Zweigdrossling, Schattenschmätzer, Rotkopf-Buschtimalie, Blauflügelsiva, Prunkblau-, Chinablau- und Bambusschnäpper zu finden. Danach fahren wir weiter nach Gaoligong Shan zum Dorf Baihualing (zwei Nächte).
Wir suchen in den Laubwäldern und den umliegenden Bergen nach Spezialitäten wie der Prachtsibia, dem Weisswangen-Bartvogel, dem Olivscheitel-Stutzschwanz, dem Gelbkehl-Zweigdrossling, der sehr seltenen und geheimnisvollen Schuppenbuschtimalie, dem reizenden Wachtelzwergkauz, dem hübschen Rotkopf-Laubsänger oder der scheuen Hügelbuschwachtel, um nur einige der vielen Arten zu erwähnen.
Das Dorf Baihualing ist bekannt für seine «Hides». Wir werden verschiedene besuchen und hoffen auf
Beobachtungen von versteckt lebenden Arten wie z.B. den Rotschwanzhäherling, die Rotkehl-Buschwachtel, das Gelbbrauen-Bambushuhn, den Feenblau- und den Diamantschnäpper.
Nach einem frühen Frühstück besuchen wir nochmals einen Hide oder es geht direkt auf die lange Fahrt nach Lijiang (drei Nächte), wo wir am späten Nachmittag ankommen. Unterwegs gibt es einige Beobachtungsstopps. Gleitaar, Perlhalstaube, Kupferschmied-Bartvogel, Rötel- und Nepalschwalbe, Schachwürger, Mohrenschwarzkehlchen oder Gangesbrillenvogel sind einige der möglichen Arten. Falls die Zeit reicht, stoppen wir in den Jianhu wetlands.
Lijiang, eine der wenigen noch gut erhaltenen, historischen Städte mit vielen alten Holzhäusern und kleinen Bächen, strahlt eine friedliche Atmosphäre aus.
Wir haben zwei Tage in Lijiang. Das Programm richten wir nach dem Wetter und den bereits gesehenen Arten aus. Folgende Optionen sind möglich:
Weiterreise nach Chengdu. Nach Möglichkeit beobachten wir nochmals in Feuchtgebieten im Umfeld von Lijiang oder besuchen die Altstadt. Flug nach Chengdu in der Provinz Sichuan.
Abflug ab Zürich nach Chengdu in der Provinz Sichuan, wo wir am frühen Morgen des nächsten Tages ankommen. Zusammentreffen mit der Gruppe, welche die Vorreise Yunnan gemacht hat.
Die im Tiefland liegende Metropole Chengdu (ca.520 m ü. M. 14 Mio. Einwohner) weist einige Stadtparks auf, die als Einstieg interessant sind und ein angenehmes, relaxtes Birding ermöglichen. Hervorzuheben sind einige Tieflandarten wie Weisshand-Kernbeisser, Weissbrauendrossel, Weisswangenhäherling, Malaiensegler, Halsband-, China- und Braunbrustbülbül oder Braunkopf-Papageimeise.
Frühexkursion in einem nahegelegenen Stadtpark bevor wir Richtung Norden zum Naturschutzgebiet Tangjiahe weiterfahren. Möglich sind u.a. Bacchusreiher, Zimtdommel, Sonnenvogel, Chinagrünfink und mit etwas Glück der Ussuriregenpfeifer.
Tangjiahe, im Norden Sichuans, ist international bekannt für sein Vorkommen des Grossen Pandas, auch wenn eine Beobachtung eher unwahrscheinlich ist. Dennoch sind in diesem Gebiet einmalige Säugetierbeobachtungen möglich.
Goldtakin, Chinesischer Goral und Chinesisches Muntjak sowie die beiden Primaten Tibetmakake und Goldstumpfnase kommen hier vor. Unter den Vogelarten ist die Hauptzielart der Goldfasan. Mit etwas Glück zeigt sich der Temmincktragopan und der Koklassfasan, welche in den ersten Morgenstunden oft an den Wegen entlanglaufen.
Wir halten uns in Höhenlagen von 1000 bis 1600 m ü. M. auf, wo weitere Arten wie Himalaya-Fischuhu, der grosse Trauerfischer, Karmesinbrustspecht, Schattenschmätzer und Rostwangen-Dickichtsänger vorkommen.
Wir verlassen heute Morgen das Naturschutzgebiet Tangjiahe und fahren Nord westwärts. Unsere Reise führt durch ein weites Tal, das von Laubwäldern geprägt ist. Hier können wir mit etwas Glück Halsbandkrähen sehen. Häufiger sind Fahlbürzel-Mennigvogel, Tibet- und Schachwürger, Spiegelrotschwanz und Grauschmätzer. Die Landschaft ist hier, wie in vielen Gebieten Sichuans, absolut spektakulär. Eine kurze Pause auf einem Pass bietet uns vielleicht einen ersten Blick auf Schnee- und Bartgeier sowie den schönen Rosenpieper.
Weiterhin eindrücklich ist die Fahrt zu unserem nächsten Ziel. Der Gong Gang Ling Pass auf etwa 3500 m ü. M. Den Rest des Nachmittags verbringen wir mit Vogelbeobachtung auf Pfaden im dichten Nadelwald. Zu den typischen Arten hier gehören das begehrte Schwarzbrust-Haselhuhn, das einzigartige Schopfhähnchen, die Dixonerddrossel und der Bindengimpel. Auf dem Pass begegnen uns vielleicht die ersten Blauen Ohrfasane sowie Strichel- und Waldbraunelle. Nicht zu vergessen sind Pupurhähnchen, Przevalskikleiber, Wacholder- und Gelbschenkel-Kernbeisser, Maskengimpel, Rubingimpel, Elliotthäherling oder die spektakuläre Orangenachtigall.
Noch vor dem Morgengrauen geht es nochmals hoch zum Gong Gang Ling Pass. Der Sichuankauz (Sichuan Wood-Owl) ist die Zielart, die es zu entdecken gilt. Wir nutzen die frühen Morgenstunden, um weitere Arten, die uns bisher entgangen sind, zu finden. Dann geht die Fahrt weiter über die Ebene des Tibetischen Hochlandes, wo gute Chancen bestehen, einige Säugetiere zu sehen, wie den einzigartigen Schweinsdachs, den Tibetfuchs und den, zwar weit verbreiteten, aber seltenen Grauwolf.
Entweder machen wir einen kurzen Abstecher ins Baxi-Tal um nach Sichuanhäher, Przewalski- und Chinakleiber, Schwarzbrust-Haselhuhn und dem seltenen Chinesischen Serau zu suchen oder wir bemühen uns den einzigartigen und begehrten Rosenschwanz zu finden, bevor wir in Ruoergai (Zoigê), unserem Übernachtungsort, ankommen. Wir sind hier bereits am Rande des riesigen Tibetischen Hochplateaus angelangt.
Heute Morgen starten wir früh ins nahe Baxi-Tal, beste Zeit, um den Blauen Ohrenfasan in der Übergangszone zwischen Busch- und Nadelwald zu finden. Zudem suchen wir vermisste Arten des Vortages, wie etwa Purpur- und Schopfhähnchen, Kansu-, David- , Riesen- und Elliothäherling, Weisskehl- und Tibetrotschwanz , Brillenpapageimeise, Sichuanmeise, Aurora-, Schmuck- und Weissbrauengimpel. Die attraktiven Rhododendron- und Kastaniendrosseln dürften recht häufig sein. Für Rubinkehlchen und Weissbauch-Rostschwanz besteht zu dieser Jahreszeit die beste Chance. Nach einem traditionellen Mittagessen besuchen wir ein grosses geschütztes Feuchtgebiet, den Flower Lake. Der See, die umgebende Graslandschaft sowie das sumpfige Ufer werden von vielen Durchzüglern genutzt, beispielsweise von Streifengänsen, verschiedenen Reihern und Enten. Im sumpfigen Bereich sitzen Dommeln oder die Asienwasserralle. Manchmal fliegen Seeschwalben umher.
Am Ufer suchen Limikolen oder eine im Prachtkleid leuchtende Zitronenstelze (ssp. calcarata) nach Nahrung. Zu dieser Jahreszeit brütet auch der stattliche Schwarzhalskranich. Mit etwas Glück ist sogar ein tanzendes Paar zu beobachten! Anschliessend suchen wir in den umliegenden Wiesen nach der Tibetlerche und der Tibetmeise, eine Wunschart vieler Ornithologen.
Eine lange Fahrt über das riesige Tibetische Hochland (3500 m) in Richtung der Stadt Maerkang steht heute bevor. Bei Dunkelheit verlassen wir bereits Ruoergai, um rechtzeitig beim geplanten ersten Stopp zu sein und hier den einzigartigen und begehrten Rosenschwanz zu sehen. Den gleichen Lebensraum teilen die seltene Weissbrauenmeise und das Tibetrebhuhn.
Wir fahren durch eine sehr weitläufige Steppenlandschaft mit eingestreuten Sümpfen und buschbestandenen Hügeln. Zu entdecken gibt es Tibetschneesperling, Meisengimpel oder den eindrücklichen Sichuanwürger.
Wenn wir am späten Nachmittag aus dem Hochland in die Stadt Maerkang hinunterfahren, weichen die scheinbar endlosen Wiesen dichten Nadel- und Bambuswäldern.
Heute geht es wieder früh los auf die Passhöhe (4000 m). Unser Ziel sind der Blutfasan und der einmalige Weisse Ohrfasan sowie das Braunkehl-Keilschwanzhuhn – alles Arten des Hochgebirges.
Den Rest des Vormittags verbringen wir langsam talabwärts wandernd auf der Suche nach Vogelarten der Nadelwälder. Dazu gehören der seltene Sichuanhäher, das wunderschöne Schopfhähnchen, Bindengimpel, Przevalskikleiber und die Dixonerdrossel, welche normalerweise wie unsere Misteldrossel am frühen Morgen auf den Spitzen der höchsten Kiefern singt. Manchmal begegnet man vorbeiziehenden, gemischte Meisentrupps mit Rotbrust- und Grauhaubenmeise oder auch einem Sichuanbaumläufer. Hinzu kommen der attraktive Weisskehl-Rotschwanz, Wacholderkernbeisser, Berggrasmücke, Meisen- und Graukopfgimpel und, mit etwas Glück, der Bartstreifenhäherling.
Nochmals geht’s in die Mengbishan-Berge, sollten wir am Vortag etwas verpasst haben. Dann geht die Fahrt in Richtung der Stadt Rilong, die an den unteren Hängen der beeindruckenden Balangshan-Berge liegt. Auf dem Weg halten wir unter anderem kurz für Meisengimpel und Schneetaube an. Je nach Ankunftszeit erkunden wir die Beobachtungsziele der nächsten zwei Tage. Die Region wird zweifellos einige der besten Vogelarten und spektakulärsten Landschaften der Reise beinhalten.
Wir haben zwei Tage Zeit, um das wunderschöne Wolong Panda-Reservat und die Balangshan-Berge zu erkunden. Wir werden jeweils sehr früh aufstehen, um diese wundervolle Landschaft und vor allem die vielen spektakulären Fasanarten zu sehen – eines der Hauptziele dieser Tage. Wir beginnen in den Nadel- und Rhododendron-Bergwäldern, in welchen der schmelzende Schnee langsam dem Frühling Platz macht. Wir hoffen, den endemischen und sehr seltenen Grünschwanzmonal zu finden – ein glänzendes Juwel der Berge. An den Hängen können plötzlich Weisse Ohrfasane auftauchen. Der sehr scheue Koklassfasan ist wahrscheinlich im Morgengrauen vorerst nur zu hören. Braunkehl-Keilschwanzhuhn, Temmincktragopan oder Blutfasan sind ebenfalls möglich.
Sechs verschiedene Rosengimpelarten kommen hier vor sowie der Blaustirn-Rotschwanz, der unverwechselbare Goldschwanz oder der Weissbrauen-Blauschwanz. Hinzu kommen viele verschiedene Drosseln, Meisen, Laubsänger und Fliegenschnäpper-Arten. Unvergesslich wird sicher die Entdeckung der Feuerkehlnachtigall sein.
Einige aussergewöhnliche Säugetiere kommen hinzu, wie das Blauschaf, der Schopfhirsch, der Chinesische Goral und das Himalaya-Murmeltier.
Nach einer landschaftlich reizvollen Fahrt kommen wir am späten Nachmittag in Labahe (zwei Nächte) an. Wir beobachten in Höhenlagen zwischen 1800 m und 2500 m, wo wir auf Dreizehen-, Gelbstirn-, Einfarb- und Riesenpapageimeise hoffen. Weitere spezielle Arten sind Schwarzscheitelhäherling, der einzigartige Goldschwanz und der Weissbrauen-Blauschwanz, zwei Perlen der Ornithologie. Zudem erwarten wir einige Meisen, Baumläufer, Laubsänger und Spechte, sowie in höheren Lagen den Diamantfasan.
In Labahe kommen auch ein paar spannende Säuger vor, wir haben Chancen für den Chinesischen Serau, die Leopard-Wildkatze sowie den einzigartigen Kleinen Panda.
Unvergesslich wird die Fahrt mit der Seilbahn zum hochalpinen boardwalk sein.
Am Morgen haben wir eine letzte Gelegenheit in Labahe nochmals nach vermissten Arten zu suchen. Danach fahren wir in den Wawushan-Forest-Park. Hier übernachten wir drei Mal am selben Ort. Wawushan ist eines der top Beobachtungsgebiete in Sichuan. Weit mehr als 200 Vogelarten sind hier nachgewiesen. Wenn es die Zeit erlaubt, machen wir gleich am Anreisetag die erste Exkursion. Rund ums Hotel sind viele Top Arten möglich: Temmincktragopan, Prachthäherling, Waldhäherling, Omeibunthäherling, Schluchtenlaubsänger, Goldgrasmücke. Abends ruft oft der scheue Himalayakauz.
Wir fahren mit der Gondelbahn auf den Tafelberg und widmen uns den hiesigen Spezialitäten – besonders die Parrotbills sind hier gut vertreten. Zu den zuvor erwähnten Arten könnten auch Goldstirn-, Dreizehen- und Grauhauben-Papageimeise, Sichuanbaumläufer, die einzigartige Flammenstirnmeise, David-, Grauhauben- und Rotbrustmeise, einige Spechtarten und eine ganze Anzahl Laubsänger und Fliegenschnäpper dazu kommen. Wiederum haben wir hier gute Chancen den Kleinen Panda zu finden.
Wir machen eine Frühexkursion, bevor wir die Fahrt nach Long Hua (eine Nacht) antreten.
In Long Hua besuchen wir zum Abschluss der Reise mehrere Hides. Wir hoffen vor allem auf die sehr seltene Sichuanbuschwachtel, den Temmincktragopan, den Silberfasan, den Ocker- und Omeibunthäherling, die Graukopf- und Brustflecken-Papageimeise.
Am Nachmittag fahren wir nach Chengdu (eine Nacht).
Je nach Flugplan haben wir am Vormittag nochmals die Möglichkeit in Stadtparks nach den lokalen Arten zu suchen.
Rückflug nach Zürich und Ankunft am 21. Tag den 9. Juni
Die Begeisterung für die Vogelwelt und die Natur allgemein wurde Paul praktisch in die Wiege gelegt. Die Jugendzeit im Laufental verbrachte er zum grössten Teil bei den Rebhühnern, Steinkäuzen, Feldhasen oder im Wald auf der Suche nach Dachsbauten.
Nach dem Agronomiestudium und einem zweijährigen Engagement an der TU München lebt er mit seiner Familie in Zürich und arbeitet als Teilzeit-Biologielehrer an der Kantonsschule Uster. So oft wie möglich fährt er mit dem Velo an den Chatzensee. Dort begann er jeweils in den Sommermonaten mit dem Beobachten von Libellen, Heuschrecken und Schmetterlingen.
Da er mit seiner Familie drei Jahre in Bangkok leben durfte, ist seine Faszination für die Avifauna Südostasiens immer noch riesig. Auf vielen Reisen durfte er Mittelamerika, Europa, Nordafrika, Vorder- und Zentralasien, Indien und viele Destinationen in Südostasien naturkundlich kennenlernen.
Mehr über Paul Walser Schwyzer
ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
Naturetrend – ein Teilbereich der Traveltrend Plus AG
1 Anmeldung und Vertragsschluss
1. Buchung: Es wird empfohlen, die Reise frühzeitig zu buchen. Anmeldungen können persönlich, telefonisch oder schriftlich erfolgen.
2. Verbindlichkeit: Der Vertrag wird für den Kunden mit der definitiven Anmeldung und für das Reisebüro mit der definitiven Bestätigung verbindlich. Die Reisebestätigung erfolgt schriftlich durch die Traveltrend Plus AG.
3. Sonderwünsche: Sonderwünsche werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie von der Traveltrend Plus AG akzeptiert und vorbehaltlos schriftlich bestätigt wurden.
2 Zahlung und Reiseunterlagen
1. Anzahlung: Bei der Buchung wird eine Anzahlung von 30 %, mindestens jedoch CHF 500.– pro Auftrag fällig.
2. Restzahlung: Der Restbetrag ist spätestens 4 Wochen vor Abreise zu begleichen.
3. Zahlungsarten: Die Preise gelten bei Barzahlung sowie Bank- oder Postüberweisung. Eine Barzahlung in ausländischer Währung ist ausgeschlossen.
4. Fremde Bedingungen: Bei einzeln aufgeführten Flug-, Fähren-, Schiffs- und Bahntransporten gelten primär die Bedingungen der jeweiligen Transportgesellschaften.
5. Zustellung der Unterlagen: Die Reiseunterlagen werden ca. 10 Tage vor Abreise nach vollständigem Zahlungseingang zugestellt.
3 Annullation und Änderungen vor Abreise durch den Kunden
1. Meldepflicht: Sollten Sie an der Reiseübergabe verhindert sein, muss dies der Traveltrend Plus AG unverzüglich mitgeteilt werden. Als Stichtag gilt der schriftliche Eingang bis spätestens 12:00 Uhr mittags. Fällt dieser Tag auf ein Wochenende oder einen Feiertag, ist der nächste Werktag massgebend.
2. Bearbeitungsgebühr: Bei jeder Annullierung oder Änderung einer Festanmeldung vor den unten genannten Fristen wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 200.– pro Person erhoben. Bereits erhobene Reservationsgebühren werden nicht zurückerstattet.
3. Standard-Annullationskosten: Bei einem Rücktritt oder einer Umbuchung werden zusätzlich zur Bearbeitungsgebühr (CHF 200.– p.P.) und nicht erstattbaren Flugtickets/Leistungen folgende Kosten berechnet:
90 bis 61 Tage vor Abreise: 50 % des Reisepreises
60 bis 21 Tage vor Abreise: 75 % des Reisepreises
20 bis 0 Tage vor Abreise: 100 % des Reisepreises
4. Besondere Annullationsbedingungen (Ausnahmen):
5 Absage der Reise durch den Reiseorganisator
1. Zwingende Gründe: Kann eine Pauschalreise (An-/Rückreise ab der Schweiz sowie mehrere Leistungen vor Ort) aus zwingenden Gründen nicht durchgeführt werden, wird der einbezahlte Betrag rückerstattet.
2. Gründe für Absage: Als zwingende Gründe gelten unter anderem ungenügende Teilnehmerzahl, höhere Gewalt, Streiks, Unruhen, kriegerische Ereignisse, Epidemien/Pandemien oder der Entzug/die Nichterteilung von Landerechten.
3. Rückerstattung: Die Rückerstattung erfolgt unter Ausschluss jeglichen Schadenersatzes und nach Abzug einer Administrationsgebühr von CHF 200.– pro Person.
6 Verspäteter Reiseantritt, Programmänderungen und Reiseabbruch
1. Haftung des Kunden: Der Reiseteilnehmer haftet selbst für Kosten, die durch verspätetes Eintreffen am Abreise- oder Ferienort entstehen. Dies gilt auch bei Fehlen der erforderlichen Reisedokumente oder Missachtung von Einreisevorschriften.
2. Mehrkosten: Zusätzliche Aufwände durch Verlängerungen, Programmänderungen oder Reiseabbruch infolge höherer Gewalt, Streiks, Witterung, Epidemie-/Pandemie Einschränkungen oder Eigenverschuldung gehen vollumfänglich zu Lasten des Reisenden.
3. No-Show: Treten Sie die Reise ohne Abmeldung nicht an (No-Show), wird der gesamte Reisebetrag zu 100 % fällig.
7 Reisegarantie und Versicherungen
1. Garantiefonds: Die Traveltrend Plus AG ist Teilnehmer am Garantiefonds der Schweizer Reisebranche. Ihre im Zusammenhang mit einer Pauschalreise einbezahlten Beträge sowie Ihre Rückreise sind damit abgesichert. Details finden Sie unter www.garantiefonds.ch.
2. Reiseversicherung: Der Abschluss einer kombinierten Reiseversicherung (Annullierungskosten und SOS-Schutz für Zwischenfälle) wird dringend empfohlen. In Zusammenarbeit mit der ERV Basel werden folgende Pakete angeboten:
Einmaliger Reiseschutz für eine Reise bei einem Reisepreis bis:
CHF 1’000.– = CHF 44.-
CHF 2’000.– = CHF 66.–
Verreisen Sie mehrmals jährlich oder übersteigt Ihr Reisepreis Fr. 4‘500.–? Dann ist der Jahres- und Freizeitschutz der ERV genau das Richtige für Sie! Es stehen Ihnen verschiedene Pakete zur Verfügung und zwar:
Multi Trip Easy – Einzelperson – Fr. 98.–
Multi Trip Clever – Einzelperson – Fr. 155.– / Familie Fr. 239.–
Multi Trip Comfort – Einzelperson – Fr. 243.– / Familie Fr. 379.–
Den detaillierten Leistungsumfang sowie mögliche Selbstbehalte und Ausschlüsse Ihrer Versicherung entnehmen Sie den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) der EUROPÄISCHEN Reiseversicherungs AG (www.erv.ch), welche in jedem Fall massgebend sind.
8 Preisanpassungen
1. Änderungsvorbehalt: Wir behalten uns Preisänderungen bei offensichtlichen Irrtümern unsererseits vor. Zudem sind Anpassungen zulässig, wenn Transportmittel, Treibstoffe, staatliche Steuern/Gebühren, Wechselkurse oder Tarife unserer Partner nachträglich teurer werden.
2. Rücktrittsrecht: Beträgt eine Preiserhöhung mehr als 10 % des Reisepreises, haben Sie das Recht, innerhalb von 5 Tagen nach Erhalt der Mitteilung kostenlos vom Vertrag zurückzutreten.
3. Geltungsbereich: Die ausgeschriebenen Preise sind nur gültig, wenn die Reiseleistungen in der Schweiz erworben werden.
9 Haftung und Haftungsbeschränkungen
1. Verpflichtung: Naturetrend garantiert eine sorgfältige Auswahl der Leistungsträger, eine korrekte Prospektausschreibung nach bestem Wissen sowie eine fachmännische Organisation.
2. Haftungsausschluss: Wir haften nicht für Schäden durch Versäumnisse Ihrerseits, unvorhersehbare Fehler unbeteiligter Dritter oder Ereignisse höherer Gewalt. Für entgangene Ferienfreuden wird keine Haftung übernommen.
3. Personenschäden: Für Personenschäden während der Reise wird die Haftung übernommen, sofern diese von uns oder einem beauftragten Unternehmen schuldhaft verursacht wurden.
4. Sach- und Vermögensschäden: Bei Sach- und Vermögensschäden haftet die Traveltrend Plus AG für den unmittelbaren Schaden, jedoch höchstens bis zum zweifachen Reisepreis, sofern ein Verschulden vorliegt. Nationale und internationale Gesetze mit tieferen Haftungslimiten bleiben vorbehalten.
5. Eigenverantwortung: Die Einschätzung, ob Sie die körperlichen und fahrerischen Fähigkeiten für gebuchte Touren oder Mietfahrzeuge mitbringen, liegt allein bei Ihnen. Wird Ihnen vor Ort die Teilnahme wegen Fehlbeurteilung verweigert, besteht kein Anspruch auf Entschädigung.
6. Versicherungsschutz: Die Traveltrend Plus AG verfügt über eine gesetzlich vorgeschriebene Betriebshaftpflichtversicherung bei der Zürich Versicherung.
10 Rechte und Pflichten des Reiseteilnehmers
1. Anerkennung: Mit dem Kauf eines Arrangements anerkennt der Kunde diese AGB vollumfänglich.
2. Prüfpflicht: Bestätigungen und Reiseunterlagen müssen vor Abreise sorgfältig geprüft werden. Unstimmigkeiten sind sofort zu melden.
3. Mängelrüge vor Ort: Beanstandungen während der Reise müssen unverzüglich der Reiseleitung, der Hotelrezeption, dem lokalen Agenten oder dem Reiseorganisator gemeldet und schriftlich bestätigt werden.
4. Fristen: Kann ein Mangel vor Ort nicht innerhalb von 48 Stunden behoben werden, müssen Ansprüche zwingend innerhalb von 3 Wochen nach Reiseende schriftlich bei uns eingereicht werden, andernfalls erlischt jeder Schadenersatzanspruch. Die maximale Forderung ist auf den zweifachen Reisepreis begrenzt.
5. Befugnisse: Reiseleiter und Leistungsträger sind nicht berechtigt, im Namen der Traveltrend Plus AG finanzielle Forderungen oder Ansprüche anzuerkennen.
11 Reiseformalitäten, fremde Kulturen und Datenschutz
1. Einreisebestimmungen: Erforderliche Ausweise, Visa und Impfungen für Schweizer Staatsbürger:innen sind bei den jeweiligen Reisen aufgeführt. Wird ein Visum verweigert oder zu spät ausgestellt, gelten bei einer Stornierung die regulären Annullationsbedingungen.
2. Reiseverständnis: Als Besucher:innen anderer Kulturen werden Flexibilität, Verständnis und Nachsicht gegenüber anderen Lebensrhythmen, Sitten, Religionen und Standards vorausgesetzt.
3. Datenschutz: Die aktuellen Datenschutzbestimmungen können separat eingesehen werden. Anhang: Beratungs- und Servicepauschalen Diese Gebühren spiegeln den Aufwand, die Expertise und die massgeschneiderte Planung Ihrer Reise wider.
12 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
1. Es ist ausschliesslich Schweizerisches Recht anwendbar.
2. Der Gerichtsstand ist Bern.
Bern, 20.09.2026