Westliches Südafrika

«Endemiten und Vogelvielfalt im Westen Südafrikas»

Im westlichen Südafrika haben die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen und Geologie zu einer beeindruckenden Artenvielfalt geführt. Auf dieser Reise durch atemberaubende Landschaften können Sie viele spektakuläre Vogel- und Säugetierarten beobachten wie z.B. Brillenpinguin, verschiedenen Albatrosse und viele endemische Lerchen.

Südafrika beherbergt mit den angrenzenden Kleinstaaten Lesotho und Eswatini 38 endemische Vogelarten – viele von ihnen sind auf dieser Reise möglich zu beobachten.

Von Kapstadt aus erkunden wir den Südwesten des Landes. Das einzigartige Florenreich – die Capensis – prägt hier das Landschaftsbild. Neben der Kapregion bereisen wir auch Teile der weltberühmten Garden Route.  Auf den Exkursionen durch die dortigen Wälder, hoffen wir Arten, wie z.B. dem hübschen Federhelmturako zu begegnen. In der Karoo-Halbwüste machen wir uns mit der Avifauna trockener Habitate vertraut. Im Kgalagadi Transfrontier Park sind wir in einer beeindruckenden Landschaft mit grossen roten Sanddünen unterwegs. Entlang der trockenen Flusstäler locken die wenigen Wasserstellen und die Kameldornbäume viele Vögel und typisch afrikanische Säugerarten wie Löwe, Gepard, Giraffe und Gnu an. Entlang der Westküste Südafrikas finden wir viele Watvögel und den eindrücklichen Brillenpinguin. Auf unserem exklusiven Pelagic Trip im Meer vor Kapstadt und rund um die imposanten Klippen des Kaps der Guten Hoffnung, segeln Albatrosse, Sturmvögel, Sturmtaucher im Wind und hoffentlich erspähen wir auch den einen oder anderen Meeressäuger…

In feinen Mittelklassehotels und Restaurants genießen wir die international geprägte südafrikanische Küche. Ein gut ausgebautes Strassennetz und gute hygienische Bedingungen ermöglichen uns eine unvergessliche Rundreise im malariafreien Westen Südafrikas.

Reisepreis pro Person im DZ

CHF 5990.-

Zuschlag EZ

CHF 575.-

Anmeldung bis N/A

Ausgebucht

Unterkünfte
Gute bis sehr gute Mittelklasshotels & Lodges

Klima
Kühl bis warm im ersten und letzten Teil der Reise. Warm bis heiss von der Karoo bis zur Kalahari. Niederschläge nahe Kapstadt unwahrscheinlich (Regenzeit Mai bis Oktober), möglich in der Kalahari aber kaum zu erwarten.

Anforderungen
Einfach und ohne grosse Anforderungen

Beteiligung
Mind. 6/max. 6 Teilnehmende

Im Preis inbegriffen

Alle Übernachtungen gemäss Programm

Alle Transfers

Fahrten im klimatisierten Kleinbus mit professionellem Fahrer
1 Bootsexkursion
Vollpension
Täglich genügend Trinkwasser
Inklusive aller Eintritts- und Naturschutzgebühren
Fachmännische und kompetente Reiseleitung
Zusätzlich lokale Guides
Reiseunterlagen wie Artenliste, Literaturempfehlungen, Nützliche Hinweise und Reisebericht

Im Preis nicht inbegriffen
An- und Rückreise. Wir arrangieren auf Wunsch gerne Ihre Flüge, oder Sie können dies auch selbst tun. Kleingruppenzuschlag sofern die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, Getränke, individuelle Unternehmungen, Trinkgelder sowie persönliche Ausgaben, Rückreise – Annullationskostenversicherung

1. Tag, 30. Oktober: Flug  am Abend Zürich – Kapstadt

 

2. Tag, 31. Oktober: Ankunft in Kapstadt – Strandfontein Sewage Works und Rondevlei Nature Reserve
Nach der Ankunft in Kapstadt fahren wir zu den nahe gelegenen Feuchtgebieten von Strandfontein und Rondevlei. Im Südsommer können hier viele Wasservögel angetroffen werden. Das Vogelschutzgebiet Rondevlei erstreckt sich über etwa 290 Hektare und besteht aus einer einzigen grossen Brackwasserlagune. Das Naturschutzgebiet gehört zu den wichtigsten Feuchtgebieten in Südafrika. Einige Zielarten sind: Rotgesichtlöffler, Afrikanischer Schlangenhalsvogel, Afrikaruderente, Kaplöffelente, Rotaugenente, Smaragdhuhn, Froschweihe, Eil-, und Zwergseeschwalbe.  Anschliessend fahren wir nach Simon’s Town, wo wir vom Hotel aus den Blick auf die Bucht «False Bay» geniessen.

 

3. Tag, 1. November: Cape Town Pelagics
Heute suchen wir mit einem sehr erfahrenen lokalen Guide und einem Bootsführer auf dem Meer vor Kapstadt nach Seevögeln. Eine typische Tagestour führt uns vorbei an den Klippen des Kaps der Guten Hoffnung! Nach der südwestlichen Spitze Afrikas erwartet uns in der Nähe eines Fischkutters ein grosses Spektakel: Buchstäblich Hunderte Albatrosse, Sturmvögel und viele andere Arten versuchen in der Nähe des Fischerbootes Nahrung zu finden. Typischerweise können 15 bis 20 pelagische Vogelarten beobachtet werden. Einige der häufig beobachteten Arten: Tasmanal- und Schwarzbrauenalbatross, Atlantischer und Indischer Gelbnasenalbatros, Weisskinn-, Riesen-, Hall- und Langflügel-Sturmvogel, Atlantik- und Corysturmtaucher, Braunskua und Kaptölpel. Oft gelingen auch Beobachtungen von Walen, Robben und Delphinen. Bei schlechten Wetterbedingungen kann der Pelagic Trip mit dem Programm des 4. Tages abgetauscht werden. Wenn jemand nicht am Pelagic Trip teilnehmen kann oder will, stellen wir ein Alternativprogramm zusammen.

 

4. Tag, 2. November: Kirstenbosch Botanical Garden – Rooi Els – Betty’s Bay – Herold Porter Botanical Gardens
Die Kapflora ist das kleinste der sechs kontinentalen Florenreiche der Erde. Sie umfasst die Südspitze Afrikas und ist durch einen Trockengürtel bestehend aus Karoo und Namib vom übrigen Afrika getrennt. Aufgrund dieser einzigartigen Flora kommen auch diverse auf diese Pflanzen angepasste, endemische Tierarten vor.  Mit herrlicher Aussicht auf den Tafelberg besuchen wir am Morgen den sehr weitläufigen Botanischen Garten von Kapstadt. Wir beobachten Kapendemiten wie Kaphonigvogel, Goldbrust-Nektarvogel und Kapfrankolin. Nach dem Mittagessen bestehen in Rooi Els gute Chancen mit dem Kapfelsenspringer (eine von zwei Arten der afrikanischen Familie der Felsenspringer) und dem Erdspecht (eine von weltweit drei Spechtarten die in völlig baumloser Umgebung leben) zwei weitere spektakuläre Endemiten zu beobachten. Später finden wir an der Küste in Betty’s Bay den Brillenpinguin und die nur im südlichen Afrika verbreiteten Kap-, Kronen- und Küstenscharben.  In Herold Porter suchen wir mit dem Grauwangensänger den nächsten Kapendemiten.

 

5. Tag, 3. November: Agulhas Plains Loop – De Hoop Nature Reserve – Swellendam
Wir verlassen Simon’s Town und die Region Kapstadt. Nach einem kurzen Birdingstop in einem botanischen Garten suchen auf dem Agulhas Plains Loop, nahe der Südspitze Afrikas, nach den Endemiten Agulhas-Langschnabellerche und Grasklapperlerche. Im nahen De Hoop Nature Reserve suchen wir die endemische Blau-, und die eindrückliche Savannentrappe, den Paradiskranich und die elegante Kapweihe. Die Nacht verbringen wir im hübschen Städtchen Swellendam.

 

6. Tag, 4. November: Wilderness National Park
Heute erkunden wir den ganzen Tag den Wilderness National Park, der zur weltbekannten «Garden Route» gehört. In Birdhides halten wir Ausschau nach Feuchtgebietsarten wie der Rotbrust-Zwergralle oder der Kapralle. Im Wald suchen wir u. a. nach Narinatrogon, Waldraupenfänger, Blaumantel-Haubenschnäpper und Olivwürger.

 

 

7. Tag, 5. November: Woodville Forest und Bergplaas Forest Road – Oudtshoorn
Auf der Pirsch in den Waldgebieten im Norden der Wildernessregion sind neben zahlreichen Waldarten die endemischen Federhelmturako, Knysnaspecht und Kapbuschsänger möglich. Am Nachmittag verlassen wir die Garden Route und fahren nach Oudtshoorn in der kleinen Karoo.

 

 

8. Tag, 6. November: Swartbergpass – Ceres
Nördlich von Oudtshoorn erreichen wir die spektakuläre Gebirgslandschaft des Swartbergpasses, der die Kleine Karoo von der Großen Karoo trennt. Hier beobachten wir die endemischen Gebirgsarten Langzehenrötel, Protea- und Hottentottengirlitz und viele andere afromontane Arten wie die Klippenrötel, Kap-Bülbülgrasmücke und Malachitnektarvogel. Wir halten Ausschau nach Greifvögeln wie z.B. dem spektakulären Klippenadler. Nach verschiedenen Birdingstops am Swartbergpass fahren wir nach Ceres in der Grossen Karoo. Dort übernachten wir in einer Guest Farm, welche viele Vogelarten der Karoo beheimatet.

 

 

9. Tag, 7. November: Ceres – Tankwa Karoo N.P. – Calvinia
Heute durchqueren wir die grosse Karoo und machen auf dem Weg zum Tankwa Karoo National Park zahlreiche Vogelstopps. Dabei beobachten wir weitere Endemiten und diverse Arten der trockenen Halbwüste. Eine Auswahl davon sind: Weissflügel- und Ludwigtrappe, Rostrennvogel, Karoo-, Dickschnabel- und Zirplerche,  Bleichschmätzer, Berg- und Erdsteinschmätzer und Zimtbrustsänger. Wir haben auch guten Chancen Säugetiere wie Springbok, Grosser Kudu, Erdmännchen oder das Südafrikanische Stachelschwein zu sehen. Am Nachmittag legen wir auf dem Weg nach Calvinia weitere Beobachtungsstops ein.

 

10. Tag, 8. November: Calvinia – Kagalagadi Lifestyle Lodge – Kagalagadi Transfrontier Park
Am frühen Morgen sind wir in Brandvlei. Die endemische Kalaharilerche, die seltene Ammern- und Schwarzwangenlerche, sowie die Lerchenammer kommen vor. Hier finden wir auch eine Brutpopulation des Bienenfressers, dieser auch in Eurasien brütenden Art. Am Nachmittag treffen wir in unserer Lodge am Rande des Kgalagadi Transfrontier Parks (KTP) ein. Anschliessend nehmen wir an einem geführten Sunset Drive teil. Dabei haben wir gute Chancen nachtaktive Vögel wie Eulen und Nachtschwalben zu beobachten. Auch Raubtiere wie Löwe, Leopard, Tüpfel- und Braune Hyäne sowie kleinere nachtaktive Tierarten wie Ginsterkatze, Kapfuchs, Löffelhund und Erdferkel können beobachtet werden.

 

11. Tag, 9. November: Kagalagadi Lifestyle Lodge – Kalahari Tented Camp
Wir verbringen den Tag in der fantastischen Halbwüstenlandschaft des KTP und fahren entlang des Nossob-Flusstales, welches praktisch nie Wasser führt. Entlang des Nossob gibt es jedoch viele Wasserstellen, welche eine spektakuläre Vogel- und Säugerfauna anziehen. Der Strauss – grösster Vogel der Welt ist im Nossobtal häufig. Die Riesentrappe – der schwerste flugfähige Vogel der Welt ebenfalls. Auch bestehen gute Chancen den Sekretär, einen häufig am Boden schreitenden Greifvogel zu beobachten. Pfeilschnell kann ein Lannerfalke die an den Wasserstellen trinkenden Singvögel angreifen. Das Flussbett des Nossob ist mit grossen Kameldornbäumen ein Magnet für viele Greifvogelarten. Sowohl Zugvögel wie Steppen-, Schrei-, Zwerg- und Silberadler wie auch lokal ansässige Arten wie Savannen-, Akazien- und Kampfadler können häufig beobachtet werden. Am Nachmittag verlassen wir das Nossobtal und fahren via einer Dünenstrasse zum Auobtal. Auch in diesem trockenen Flusstal erwarten uns zahlreiche Vogel- und Säugetierarten. Die Nacht verbringen wir mitten in der Kalahari im Tented Camp. Wir geniessen einen Grillabend mit Blick auf ein beleuchtetes Wasserloch – welche Tierarten werden wir beim Trinken beobachten können?

 

12. Tag, 10. November: Kalahari Tented Camp – Kagalagadi Lifestyle Lodge
Nach einer vom imposanten Sternenhimmel geprägten Nacht fahren wir im Auobtal nach Süden. Wir beobachten die in Kolonien brütenden Siedelweber. Ihre Gemeinschaftsnester können aus über 100 Brutkammern bestehen. Mit einem Durchmesser von bis zu 7 Metern gehören ihre Nester zu den grössten Vogelnestern im Tierreich! Wir halten bei diesen Nestern auch Ausschau nach dem Halsband-Zwergfalken. Der kleinste Greifvogel Afrikas brütet ebenfalls in diesen Gemeinschaftsnestern! Mit etwas Glück können wir dort auch jagende Kapkobras oder andere Schlangen erspähen. Der KTP ist einer der besten Orte, um Geparden zu beobachten. Dank der offenen Landschaften kann man dem schnellsten Landsäugetier der Welt nicht selten auch bei der Jagd zuschauen. Am Nachmittag überqueren wir nochmals die Dünen und gelangen wieder ins Nossobtal. Wir übernachten in der Kgalagadi Lifestyle Lodge.

 

13. Tag, 11. November: Kagalagadi Lifestyle Lodge – Springbok
Wir verlassen den KTP in Richtung Springbok. Unterwegs suchen wir u.a. in Poffader und bei den Koa Dunes nach Arten wie Knarrtrappe, Karoo-Langschnabel-, Kalahari-, Savannen-, Falb- und der Ammerlerche. Greifvögel wie Schwarzbrustschlangenader und Steppenfalke kreisen am Himmel. In der Nähe unserer Unterkunft in Springbok suchen wir am Abend nach dem seltenen Kapuhu, der an trockenen, felsigen Hügeln zu finden ist.

 

14. Tag, 12. November: Springbok – Port Nolloth – Springbok
Wir begeben uns heute nach Port Nolloth an den Atlantik. Auf dem Weg dorthin suchen wir nach dem Rosenköpfchen, einer Papageiart die in Südafrika nur hier im äussersten Nordwesten zu finden ist. Am Meer bei Porth Nolloth finden wir die Damara- und die Raubseeschwalbe, den Oranjebrillenvogel und viele Watvögel. Nördlich der Stadt suchen wir die Barlowlerche, welchen nur hier am Nordwestzipfel Südafrikas und im direkt angrenzenden Namibia vorkommt. Nach der kurzen Rückfahrt nach Springbok suchen wir dort nach Arten wie dem Rotstirnbartvogel oder der Langschwanzeremomela. Falls am Vorabend nicht gefunden, gehen wir nochmals auf die Kapuhu-Pirsch.

 

15. Tag, 13. November: Springbok – Langebaan
Nachdem wir am frühen Morgen in Springbok Arten wie Russnektarvogel, Kap-Langschnabellerche oder Alariogirlitz beobachteten, begeben wir uns Richtung Süden nach Langebaan. Auf dem Weg besuchen wir eine Brutkolonie mit tausenden Kaptölpeln bei Lamberts Bay. Am späten Nachmittag unternehmen wir eine erste Stippvisite in den West Coast Nationalpark.

 

16. Tag, 14. November: West Coast N.P. – Kapstadt
Gegen Ende unserer Reise bietet der West Coast Nationalpark nochmals ein ornithologisches Highlight. Im Südsommer beherbergt er eine grosse Zahl von Zugvögeln. Von den verschiedenen Hides lassen sich beispielsweise viele Limikolen bestimmen. U. a. sind Rosa- und Zwergflamingo, Regenbrachvogel, Stelzenläufer, Säbelschnäbler, Zwerg- und Sichelstrandläufer, Knut, Teichwasserläufer, Grünschenkel und Kiebitzregenpfeifer häufig anzutreffen. Arten wie Terekwasserläufer, Weissstirn- und Rotband-Regenpfeifer werden praktischen in jedem Südsommer beobachtet. Raritäten wie Graubrust-Standläufer, Sumpfläufer und Wermutregenpfeifer wurden in letzten Jahren wiederholt angetroffen. Die Chancen stehen gut Greifvögel wie Wanderfalke, Fischadler und Frosch- und Kapweihe zu beobachten. Neben vielen Singvögeln lassen sich auch viele Säugerarten beobachten. Beispielsweise die Ellenantilope (grösste Antilope der Welt), der Buntbok und auch der Karakal werden recht häufig angetroffen. Am späten Nachmittag fahren wir ins nahe Kapstadt.

 

17. Tag, 15. November: Kapstadt – Intaka Island – Flug nach Zürich
Mitten in der Grossstadt Kapstadt bietet das Feuchtgebiet Intaka Island eine tolle Gelegenheit sich von der einmaligen Vogelwelt Südafrikas zu verabschieden. Kap- und Wassertriel, Gelbschnabelente, Riesenfischer und viele mehr lassen sich von den verschiedenen Birdhides aus gut beobachten. Anschliessend Transfer zum Flughafen und Rückreise in die Schweiz.

 

Roman Furrer

Roman Furrer

Vor 27 Jahren wurde ich vom «Virus» Afrika angesteckt. Seither verbrachte ich insgesamt fünf Jahre meines Lebens mit Reisen oder Arbeit in Afrika. Dabei besuchte ich 25 afrikanische Länder. Durch viele in der Schweiz geleitete Exkursionen (z.B. für Birdlife und Pro Natura) eignete ich mir umfassende Erfahrungen als Reiseleiter an. Im Jahr 2022 absolvierte ich erfolgreich die Ausbildung zum FGASA-Nature Guide in Südafrika (Field Guide Association of Southern Africa). Dabei wurde ich im Umgang mit Gästen von erfahrenen Instruktoren ausgebildet und mein naturkundliches Wissen umfangreich geprüft. Die Arbeit in einer Feldstation im Okavangodelta in Botswana und die Teilnahme an einer Feldstudie im Chinko-Projekt in der Zentralafrikanischen Republik zählen zu meinen afrikanischen Highlights. Ich arbeite als Biologe bei der Schweizerischen Vogelwarte in Sempach und bin in meiner Freizeit so oft wie möglich in der freien Natur unterwegs.

BEREISTE AFRIKANISCHE LÄNDER

Ägypten, Äthiopien, Benin, Botswana, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Swasiland, Gambia, Ghana, Kamerun, Kenia, Mali, Marokko, Mauretanien, Mosambik, Namibia, Nigeria, Ruanda, Senegal, Südafrika, Tansania, Togo, Uganda, West-Sahara, Zentralafrikanische Republik

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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB) 

Naturetrend – ein Teilbereich der Traveltrend Plus AG

1 Anmeldung und Vertragsschluss
1. Buchung: Es wird empfohlen, die Reise frühzeitig zu buchen. Anmeldungen können persönlich, telefonisch oder schriftlich erfolgen.

2. Verbindlichkeit: Der Vertrag wird für den Kunden mit der definitiven Anmeldung und für das Reisebüro mit der definitiven Bestätigung verbindlich. Die Reisebestätigung erfolgt schriftlich durch die Traveltrend Plus AG.

3. Sonderwünsche: Sonderwünsche werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie von der Traveltrend Plus AG akzeptiert und vorbehaltlos schriftlich bestätigt wurden.

2 Zahlung und Reiseunterlagen
1. Anzahlung: Bei der Buchung wird eine Anzahlung von 30 %, mindestens jedoch CHF 500.– pro Auftrag fällig.

2. Restzahlung: Der Restbetrag ist spätestens 4 Wochen vor Abreise zu begleichen.

3. Zahlungsarten: Die Preise gelten bei Barzahlung sowie Bank- oder Postüberweisung. Eine Barzahlung in ausländischer Währung ist ausgeschlossen.

4. Fremde Bedingungen: Bei einzeln aufgeführten Flug-, Fähren-, Schiffs- und Bahntransporten gelten primär die Bedingungen der jeweiligen Transportgesellschaften.

5. Zustellung der Unterlagen: Die Reiseunterlagen werden ca. 10 Tage vor Abreise nach vollständigem Zahlungseingang zugestellt.

3 Annullation und Änderungen vor Abreise durch den Kunden
1. Meldepflicht: Sollten Sie an der Reiseübergabe verhindert sein, muss dies der Traveltrend Plus AG unverzüglich mitgeteilt werden. Als Stichtag gilt der schriftliche Eingang bis spätestens 12:00 Uhr mittags. Fällt dieser Tag auf ein Wochenende oder einen Feiertag, ist der nächste Werktag massgebend.

2. Bearbeitungsgebühr: Bei jeder Annullierung oder Änderung einer Festanmeldung vor den unten genannten Fristen wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 200.– pro Person erhoben. Bereits erhobene Reservationsgebühren werden nicht zurückerstattet.

3. Standard-Annullationskosten: Bei einem Rücktritt oder einer Umbuchung werden zusätzlich zur Bearbeitungsgebühr (CHF 200.– p.P.) und nicht erstattbaren Flugtickets/Leistungen folgende Kosten berechnet:

 90 bis 61 Tage vor Abreise: 50 % des Reisepreises
 60 bis 21 Tage vor Abreise: 75 % des Reisepreises
 20 bis 0 Tage vor Abreise: 100 % des Reisepreises

4. Besondere Annullationsbedingungen (Ausnahmen):

  • Flugtickets: 100 % Kosten direkt nach der Ticketausstellung.
  • Sonderaktionen: 100 % Kosten bei Annullation.

5 Absage der Reise durch den Reiseorganisator
1. Zwingende Gründe: Kann eine Pauschalreise (An-/Rückreise ab der Schweiz sowie mehrere Leistungen vor Ort) aus zwingenden Gründen nicht durchgeführt werden, wird der einbezahlte Betrag rückerstattet.

2. Gründe für Absage: Als zwingende Gründe gelten unter anderem ungenügende Teilnehmerzahl, höhere Gewalt, Streiks, Unruhen, kriegerische Ereignisse, Epidemien/Pandemien oder der Entzug/die Nichterteilung von Landerechten.

3. Rückerstattung: Die Rückerstattung erfolgt unter Ausschluss jeglichen Schadenersatzes und nach Abzug einer Administrationsgebühr von CHF 200.– pro Person.

6 Verspäteter Reiseantritt, Programmänderungen und Reiseabbruch
1. Haftung des Kunden: Der Reiseteilnehmer haftet selbst für Kosten, die durch verspätetes Eintreffen am Abreise- oder Ferienort entstehen. Dies gilt auch bei Fehlen der erforderlichen Reisedokumente oder Missachtung von Einreisevorschriften.

2. Mehrkosten: Zusätzliche Aufwände durch Verlängerungen, Programmänderungen oder Reiseabbruch infolge höherer Gewalt, Streiks, Witterung, Epidemie-/Pandemie Einschränkungen oder Eigenverschuldung gehen vollumfänglich zu Lasten des Reisenden.

3. No-Show: Treten Sie die Reise ohne Abmeldung nicht an (No-Show), wird der gesamte Reisebetrag zu 100 % fällig.

7 Reisegarantie und Versicherungen
1. Garantiefonds: Die Traveltrend Plus AG ist Teilnehmer am Garantiefonds der Schweizer Reisebranche. Ihre im Zusammenhang mit einer Pauschalreise einbezahlten Beträge sowie Ihre Rückreise sind damit abgesichert. Details finden Sie unter www.garantiefonds.ch.

2. Reiseversicherung: Der Abschluss einer kombinierten Reiseversicherung (Annullierungskosten und SOS-Schutz für Zwischenfälle) wird dringend empfohlen. In Zusammenarbeit mit der ERV Basel werden folgende Pakete angeboten:
Einmaliger Reiseschutz für eine Reise bei einem Reisepreis bis:

CHF 1’000.– = CHF 44.-
CHF 2’000.– = CHF 66.–

Verreisen Sie mehrmals jährlich oder übersteigt Ihr Reisepreis Fr. 4‘500.–? Dann ist der Jahres- und Freizeitschutz der ERV genau das Richtige für Sie! Es stehen Ihnen verschiedene Pakete zur Verfügung und zwar:

Multi Trip Easy – Einzelperson – Fr. 98.–
Multi Trip Clever – Einzelperson – Fr. 155.– / Familie Fr. 239.–
Multi Trip Comfort – Einzelperson – Fr. 243.– / Familie Fr. 379.–

Den detaillierten Leistungsumfang sowie mögliche Selbstbehalte und Ausschlüsse Ihrer Versicherung entnehmen Sie den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) der EUROPÄISCHEN Reiseversicherungs AG (www.erv.ch), welche in jedem Fall massgebend sind.

8 Preisanpassungen
1. Änderungsvorbehalt: Wir behalten uns Preisänderungen bei offensichtlichen Irrtümern unsererseits vor. Zudem sind Anpassungen zulässig, wenn Transportmittel, Treibstoffe, staatliche Steuern/Gebühren, Wechselkurse oder Tarife unserer Partner nachträglich teurer werden.

2. Rücktrittsrecht: Beträgt eine Preiserhöhung mehr als 10 % des Reisepreises, haben Sie das Recht, innerhalb von 5 Tagen nach Erhalt der Mitteilung kostenlos vom Vertrag zurückzutreten.

3. Geltungsbereich: Die ausgeschriebenen Preise sind nur gültig, wenn die Reiseleistungen in der Schweiz erworben werden.

9 Haftung und Haftungsbeschränkungen
1. Verpflichtung: Naturetrend garantiert eine sorgfältige Auswahl der Leistungsträger, eine korrekte Prospektausschreibung nach bestem Wissen sowie eine fachmännische Organisation.

2. Haftungsausschluss: Wir haften nicht für Schäden durch Versäumnisse Ihrerseits, unvorhersehbare Fehler unbeteiligter Dritter oder Ereignisse höherer Gewalt. Für entgangene Ferienfreuden wird keine Haftung übernommen.

3. Personenschäden: Für Personenschäden während der Reise wird die Haftung übernommen, sofern diese von uns oder einem beauftragten Unternehmen schuldhaft verursacht wurden.

4. Sach- und Vermögensschäden: Bei Sach- und Vermögensschäden haftet die Traveltrend Plus AG für den unmittelbaren Schaden, jedoch höchstens bis zum zweifachen Reisepreis, sofern ein Verschulden vorliegt. Nationale und internationale Gesetze mit tieferen Haftungslimiten bleiben vorbehalten.

5. Eigenverantwortung: Die Einschätzung, ob Sie die körperlichen und fahrerischen Fähigkeiten für gebuchte Touren oder Mietfahrzeuge mitbringen, liegt allein bei Ihnen. Wird Ihnen vor Ort die Teilnahme wegen Fehlbeurteilung verweigert, besteht kein Anspruch auf Entschädigung.

6. Versicherungsschutz: Die Traveltrend Plus AG verfügt über eine gesetzlich vorgeschriebene Betriebshaftpflichtversicherung bei der Zürich Versicherung.

10 Rechte und Pflichten des Reiseteilnehmers
1. Anerkennung: Mit dem Kauf eines Arrangements anerkennt der Kunde diese AGB vollumfänglich.

2. Prüfpflicht: Bestätigungen und Reiseunterlagen müssen vor Abreise sorgfältig geprüft werden. Unstimmigkeiten sind sofort zu melden.

3. Mängelrüge vor Ort: Beanstandungen während der Reise müssen unverzüglich der Reiseleitung, der Hotelrezeption, dem lokalen Agenten oder dem Reiseorganisator gemeldet und schriftlich bestätigt werden.

4. Fristen: Kann ein Mangel vor Ort nicht innerhalb von 48 Stunden behoben werden, müssen Ansprüche zwingend innerhalb von 3 Wochen nach Reiseende schriftlich bei uns eingereicht werden, andernfalls erlischt jeder Schadenersatzanspruch. Die maximale Forderung ist auf den zweifachen Reisepreis begrenzt.

5. Befugnisse: Reiseleiter und Leistungsträger sind nicht berechtigt, im Namen der Traveltrend Plus AG finanzielle Forderungen oder Ansprüche anzuerkennen.

11 Reiseformalitäten, fremde Kulturen und Datenschutz
1. Einreisebestimmungen: Erforderliche Ausweise, Visa und Impfungen für Schweizer Staatsbürger:innen sind bei den jeweiligen Reisen aufgeführt. Wird ein Visum verweigert oder zu spät ausgestellt, gelten bei einer Stornierung die regulären Annullationsbedingungen.

2. Reiseverständnis: Als Besucher:innen anderer Kulturen werden Flexibilität, Verständnis und Nachsicht gegenüber anderen Lebensrhythmen, Sitten, Religionen und Standards vorausgesetzt.

3. Datenschutz: Die aktuellen Datenschutzbestimmungen können separat eingesehen werden. Anhang: Beratungs- und Servicepauschalen Diese Gebühren spiegeln den Aufwand, die Expertise und die massgeschneiderte Planung Ihrer Reise wider.

12 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
1. Es ist ausschliesslich Schweizerisches Recht anwendbar.

2. Der Gerichtsstand ist Bern.

 

Bern, 20.09.2026