Diese 16-tägige Birding-Tour durch Uganda (mit optionaler 6-tägiger Verlängerung) bietet eine aussergewöhnliche Kombination aus Vogelbeobachtung und Wildlife-Erlebnissen. Zu den absoluten Highlights dieser Reise gehören die Suche nach dem mysteriösen Schuhschnabel in den Mabamba Wetlands, sowie das optionale Gorilla-Trekking im Bwindi Impenetrable Forest, wo etwa die Hälfte aller Berggorillas lebt.
Die Reise führt durch Ugandas spektakulärste Nationalparks: Lake Mburo mit seinen Zebras und Antilopen, Queen Elizabeth NP mit den berühmten baumkletternden Löwen von Ishasha und einer Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal, sowie Kibale NP für Begegnungen mit Schimpansen und seltenen Vögeln wie dem Grünbrustpitta. Im Murchison Falls NP erleben Sie die dramatischen Wasserfälle. Die anschliessende Bootsfahrt auf dem Nil ermöglicht die Beobachtung von Vögeln und Säugetieren aus nächster Nähe.
Die optionale Eastern Extension führt in den abgelegenen Kidepo Valley NP, den die CNN als einer der besten Nationalparks Afrikas bezeichnete. In den dortigen Trockensavannen kommen eindrückliche Arten wie Strausse und fünf verschiedenen Trappenarten vor. Die Tour kombiniert professionelle Vogelführung mit komfortablen Lodges und bietet unvergessliche Begegnungen mit Ugandas reicher Tierwelt – von majestätischen Berggorillas bis zu einer guten Auswahl der 1100 Vogelarten Ugandas.
Richtpreis, 15 Tage. Reisepreis pro Person im DZ / VP
CHF 5'450.-
Zuschlag EZ
CHF 830.-
Richtpreis, inkl. Extension, 22 Tage, Reisepreis pro Person im DZ / VP
CHF 6'950.-
Zuschlag EZ
CHF 1'100.-
Anmeldung bis N/A
Ausgebucht
Unterkünfte
Gute Mittelklassehotels.
Klima
Im Tiefland heiss, in den Bergen angenehm kühl, Niederschlag ist jederzeit möglich.
Anforderungen
Gesamthaft keine grosse Anforderungen. Die heiss/feuchten Klimatischen Bedingungen, speziell im Regenwald, könnten etwas herausfordernd sein.
Teilweise steilere Wege, insbesondere beim Berggorilla Trekking. (Da bieten wir jedoch zusätzliche Unterstützung an)
Beteiligung
mind. 6/max.10 Teilnehmende.
Im Preis inklusive
Übernachtungen in sehr guten Mittelklassehotels
Vollpension
Alle Transferfahrten vor Ort mit 4 x 4 Safari Jeeps. Jeder Teilnehmer mit Fensterplatz. Das Dach kann geöffnet werden.
Wir setzen bei mehr als 6 Personen 2 Fahrzeug mit je einem Reiseleiter ein.
4 Bootsfahrten
Gebühren und Eintritte in Parks
Deutschsprachige, ortskundige und kompetente Reiseleiter (Roman Furrer und Mario Camici)
Zusätzlich englischsprachiger lokaler Guide
Täglich frisches Trinkwasser, soweit möglich auch frische Früchte
Reiseunterlagen wie Artenliste, Reisebericht und Nützliche Hinweise
Im Preis nicht inbegriffen
An- und Rückreise. Wir arrangieren auf Wunsch gerne Ihre Flüge, oder Sie können dies auch selbst tun. Kleingruppenzuschlag sofern die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, Getränke, individuelle Unternehmungen, Trinkgelder sowie persönliche Ausgaben, Rückreise -Annullationskostenversicherung
– Trekking Berggorilla. 800USD/Person. (Streng Limitierte Plätze die voraus gebucht werden müssen)
– Schimpansen Trekking 250 USD/Person
Einreiseformalitäten
− Gültiger Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss und Visum.
Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
1. Tag: Zürich – Entebbe
Reisetag mit Ankunft am Abend in Entebbe.
2. Tag: Entebbe – Lake Mburo Nationalpark
Die Fahrt zum Lake Mburo NP führt uns nach Westen durchs fruchtbare und sehr dicht besiedelte Umland der Hauptstadt Kampala. Entlang der Strasse sehen wir viele Bananen- und Maniokplantagen. Schon bald überqueren wir den Äquator nach Süden. Nachdem wir die Stadt Masaka hinter uns gelassen haben, treffen wir auf die langhornigen Ankole-Rinder. Sie werden von Hirten des Volkes der Bahima, durch die Savanne geführt. Am Mittag erreichen wir unsere Lodge in malerischer Lage. Nach dem Mittagessen erkunden wir den attraktiven Lake Mburo Nationalpark. Obwohl dieses Gebiet mit einer Grösse von nur 260 km2 in Afrika zu den kleineren Schutzgebieten zählt, beherbergt es über 300 Vogelarten. Die abwechslungsreiche Safari führt uns durch Savannen, kleine Wälder und Sumpfgebiete. Wir sehen häufige Säugetierarten wie Steppenzebra, Impala und Elenantilope, die in Uganda aber nur an wenigen Orten anzutreffen sind. Mit etwas Glück können wir auch seltenere Arten wie die Sumpfantilope (Sitatunga) oder den Bohor Riedbock antreffen. Wir beobachten verschiedene Kiebitz- und Bartvogelarten und geniessen anschliessend eine fantastische Aussicht von unserer Lodge in erhöhter Lage.
3. Tag: Lake Mburo – Bootsfahrt Lake Mburo – Fahrt nach Ruhija
Während unserer Bootsfahrt am frühen Morgen auf dem Lake Mburo, einem zehn Quadratkilometer grossen See, geniessen wir den majestätisch vorbeifliegenden Schreiseeadler. Auch haben wir gute Chancen seltene Arten wie die Binsenralle und den Weissrückenreiher zu sehen. Flusspferde suhlen sich am Rande des Sees – perfekt für unvergessliche Fotos.
Nach dem Mittagessen fahren wir nach Ruhija zum Bwindi impenetrable Forest. Wir übernachten die nächsten drei Nächte in Ruhija.
4. Tag: Gorilla Trekking oder Cultural Village Tour
Teilnehmer, die am Gorilla Trekking teilnehmen, erwartet heute ein ganz spezieller Tag. Etwa die Hälfte der existierenden Berggorillas lebt in Bwindi. Um die Verhaltensmuster der Berggorillas nicht zu verändern sind pro Gruppe täglich acht Besucher für ein Stunde zugelassen – Auge in Auge mit unseren nahen Verwandten – ein fantastisches Erlebnis und ein Highlight unserer Tour! Der Besuch bei den Gorillas wird von speziell ausgebildeten Guides geführt. Die Wanderung zur Gorillagruppe kann, je nach Standort der Tiere, nur kurz dauern oder ein paar Stunden benötigen, je nach Standort anstrengender sein. Gutes Schuhwerk ist für den Gorillabesuch nötig. Das Fotografieren der stattlichen Tiere ist erlaubt, jedoch ohne Blitzlicht. Der Schutz der Berggorillas hat absolute Priorität und ist mit hohen Kosten verbunden. Ein Gorillabesuch ist ein «once in a lifetime event». Die Wahrscheinlichkeit, die Berggorillas zu finden, beträgt fast 100%.
Den Rest des Tages gestalten wir je nach Bedarf und Zeit.
5. Tag: Vogelbeobachtung im Mubwindi-Sumpf
Den heutigen Tag verbringen wir im Mubwindi Swamp. Dieses faszinierende Sumpf- und Waldgebiet, welches sich am Zusammenfluss von vier Tälern befindet, ist einer besten Vogelbeobachtungsorte in ganz Afrika! Eine spektakuläre Vogelwelt mit vielen Endemiten des Albertine Rift Valleys wartet auf uns. Mubwindi ist der wahrscheinlich beste Ort, um den sehr seltenen Blaukehl-Breitrachen zu beobachten. Viele weitere faszinierende Endemiten, wie Kivubuschsänger, Königsnektarvogel, Edelfrankolin, Ruwenzoribatis oder Meisenweber können auf dem Weg durch den Sumpf und in der angrenzenden Bambuswaldzone gefunden werden.
6. Tag: Bwindi «the Neck» – Ishasha – Queen Elizabeth Nationalpark
Am frühen Morgen suchen wir bei «the Neck» einem schmalen Korridor auf 1500m ü. M. weitere Albertine-Rift-Endemiten wie Kurzschnabel-Honiganzeiger, Ruwenzorirötel und Gelbaugen-Drongoschnäpper. Anschliessend verlassen wir Bwindi und erreichen nach kurzer Zeit das Ishasha Gate des Queen Elizabeth Nationalparks. Dort angekommen werden wir uns sofort auf die Suche nach den baumkletternden Löwen machen. Diese lokale Anpassung kann afrikaweit nur an ganz wenigen Orten beobachtet werden. Ein weiteres Highlight von Ishasha sind die vielen Topiantilopen, welche hier in den sumpfigen Ebenen leben. Auf unserer Weiterfahrt nach Norden durchqueren wir den Maramagambowald. Unsere Lodge liegt im Nationalpark in der Nähe des Kazinga Channel. Häufig sind Elefanten auf dem Lodge-Areal!
7. Tag: Queen Elizabeth Nationalpark – Kasenyi Plains – Mweya – Bootsfahrt auf dem Kazingakanal
Es geht in die Kasenyi Plains. Das Grasland bildet das ideale Futter für tausende Afrikanische Büffel, die Uganda-Kobs (Grasantilopen) und für die Wasserböcke. Dank den vielen Huftieren bestehen auch gute Chancen Raubtiere wie Löwen, Leoparden und Tüpfelhyänen zu finden. Der Sekretär, die Riesentrappe und der Südliche Hornrabe sind oft zu sehen. Auch viele Greifvögel wie Schopf- und Brauner Schlangenadler zeigen sich häufig. In diesen Ebenen überwintern im Februar die uns bekannten Rohr-, Wiesen- und Steppenweihen. Das Mittagessen nehmen wir in Mweya ein, wo wir eine spektakuläre Aussicht geniessen: Nach Osten der Kazingakanal, nach Westen der Eduardsee und die Berge des östlichen Kongo.
Anschliessend erkunden wir mit einem komfortablen Boot den Kazingakanal. Flusspferde, Nilkrokodile und viele Vogelarten können aus nächster Nähe beobachtet und fotografiert werden. Mit 610 beschriebenen Vogelarten ist der Queen Elizabeth Nationalpark einer der artenreichsten Nationalparks in ganz Afrika.
8. Tag: Queen Elizabeth Nationalpark – Crater Drive – Kibale Nationalpark – Bigodi Feuchtgebiet
Es geht via den «Crater Drive» zum Kibale Nationalpark. Während der Fahrt sehen wir zahlreiche Vulkankrater. Daneben bietet sich eine beeindruckende Aussicht auf die Rift Valley-Landschaft, die Seen George und Edward sowie den Kazinga-Kanal. Wir sehen eindrückliche Vögel wie z. B. den Grauhals-Kronenkranich.
Am Nachmittag sind wir zu Fuss das Bigodi Feuchtgebiet. Der 5 km lange Rundweg durch das offene Sumpfgebiet ermöglicht exzellente Möglichkeiten Vögel, Affen und Schmetterlinge zu beobachten. Gelbkehl-Tropenvogel oder der Prachtnektarvogel und acht verschiedene Affenarten kommen in diesem Kleinod vor. Der eindrückliche Riesenturako ist zum Markenzeichen der bunten Vogelwelt von Bigodi avanciert.
9. Tag: Kibale Nationalpark – Grünbrustpitta und Schimpansen
Heute ist eine Frühexkursion angesagt – das Ziel ist die wunderschön gefärbte und nur schwer auffindbaren Grünbrustpitta. Dank unserem lokalen Guide bestehen gute Chancen diese Rarität zu finden. Viele weitere Vogelarten, wie der Goldschnabel-Bartvögel, können im Kibalewald beobachtet werden.
Nachmittags besuchen wir im Kibalewald unsere nächsten tierischen Verwandten. Hier wurden Schimpansen über Jahre an den Menschen gewöhnt. Geführt von einem lokalen Guide bestehen sehr gute Chancen unsere nächsten Verwandten zu finden – ein weiteres Highlight dieser Reise!
10. Tag: Kibale Nationalpark – Masindi
Im nahen Kibalewald suchen wir Arten wie etwa den Mohrenweber oder die hübschen Glanz- und das Riesenelsterchen. Flankiert im Westen vom über 5000 Meter hohen Ruwenzori-Gebirge fahren wir nach dem Frühstück nach Norden. Falls die Gipfel nicht wolkenverhangen sind, kann man beim dritthöchsten afrikanischen Gebirge manchmal frischgefallenen Schnee entdecken. Am Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft in der Kleinstadt Masindi. Auf dem Weg dorthin halten wir immer wieder kurz an, um abseits der Strasse Vögel zu beobachten.
11. Tag: Vogelbeobachtung in der «Royal Mile»
«Royal Mile». Diese Waldstrasse, erhielt ihren Namen vom ehemaligen Lokalherrscher Kabalega. Er soll die Strasse angelegt haben, um in Ruhe Zeit mit der Vogelbeobachtung zu verbringen und sie als Ausbildungsplatz für seine Armee zu nutzen. Wir beobachten viele an anderen Orten nur schwierig zu beobachtende Vogelarten wie Kastanien-, Zügel- und Dschungelzwergliest, Schwarzschnabelturako und den grossen Babali-Hornvogel.
12. Tag: Masindi – Butiaba Escarpment – Murchison Falls Nationalpark
Wir verlassen Masindi in Richtung Murchison Falls Nationalpark. Dabei fahren der Butiaba-Hügelkette entlang und geniessen die Aussicht auf den Albertsee und in die dahinterliegende Demokratische Republik Kongo. Mit etwas Glück treffen wir hauptsächlich in Westafrika verbreitete Vogelarten wie der Beaudouin-Schlangenadler, Gabunspecht und Cassinsegler an. Im Nationalpark angekommen fahren wir zu den Murchison Falls. Hier zwängt sich der Viktoria-Nil durch eine 7m breite Lücke und fällt 43m in die Tiefe – ein grandioses Schauspiel. Anschliessend fahren wir zur unserer Lodge, welche sich anleinstehend mitten im Nationalpark befindet! Auf der Fahrt dorthin beobachten wir zahllose Vögel und Säugetiere.
13. Tag: Vogel- und Tierbeobachtung im Murchison Falls Nationalpark – Bootsfahrt Viktoria-Nil
Am Morgen begeben wir uns im nördlichen Parktteil auf Safari dabei erspähen wir eindrückliche Vogelarten wie die Savannentrappe oder den Karminspint. Der Murchison Falls Nationalpark beherbergt über 50000 Uganda-Grasantilopen (Uganda Kob). Sie sind die Hauptnahrungsquelle für Löwen, welche hier den grössten Bestand in Uganda zeigen. Wir sehen auch Elefanten, Giraffen, Flusspferde und viele weitere, für die afrikanische Savanne typische Arten. Am Nachmittag fahren wir mit einem Boot von Paraa (Parkverwaltungsort) zu den Murchison Falls. Auf dem Wege sehen wir riesige Krokodile, viele Flusspferde und Elefanten und eine Vielzahl Vogelarten wie Schreiseeadler, Schlangenhalsvogel, den hübsch gefärbten Grünstirnspint und die seltene Halsband-Brachschwalbe. Dies ist eine der besten Flussfahrten in Afrika, um Säugetiere und Vögel zu beobachten.
14. Tag: Murchison Falls – Kidepo Valley Nationalpark
Von unserer schön gelegenen Lodge fahren wir zum nördlichen Parkgate. Via den Städten Gulu (Mittagspause) und Kitgum geht die Fahrt zum Kidepo Valley Nationalpark, welcher ganz im Nordosten Ugandas liegt. Unterwegs sind Vogelarten wie der Samtweber, der Rotgesicht-Zistensänger oder der Schwalbenschwanzspint zu sehen.
Die Landschaften werden offener und eindrückliche Berge werden am Horizont sichtbar. Im Land des Hirtenvolkes der Karamojong angekommen, fahren wir zu unserer Lodge am Rande des Kidepo Valley Nationalparkes. Von der Lodge geniesst man einen fantastischen Ausblick über das sehr tierreiche Narustal. Die CNN betitelte Kidepo als einen der besten Nationalparks in ganz Afrika: «Atemberaubende Landschaften, tolle Tierbeobachtungen und nur wenige Besucher». Die relativ lange Anfahrt lohnt sich auf alle Fälle.
Eastern Uganda Extension
15/16. Tag: Murchison Falls – Kidepo Valley Nationalpark
Via den Städten Gulu (Mittagspause) und Kitgum geht die Fahrt zum Kidepo Valley Nationalpark, welcher ganz im Nordosten Ugandas liegt. Unterwegs sind Vogelarten wie der Samtweber, der Rotgesicht-Zistensänger oder der Schwalbenschwanzspint zu sehen.
In den folgenden zwei Tagen erkunden wir den Kidepo Valley National Park, die abgelegenste und atemberaubendste Wildnis Ugandas. Diese unberührte Savanne bietet eine reiche Artenvielfalt, einzigartige Landschaften und unvergessliche Begegnungen mit Wildtieren.
Wir besuchen die verschiedenen Lebensräume des Schutzgebietes – von den offenen Graslandschaften des Narus Valley bis zu den zerklüfteten Kopjes und Akazienwäldern des Kidepo Valley. Die Lage des Parks im Somali-Masai-Biom macht ihn zu einem Hotspot für Vogelarten, die sonst kaum in Uganda vorkommen. Zu den Highlights gehören: fünf verschiedene Trappenarten, das schwierig zu findende Lerchenlaufhühnchen, die Kidepolerche, Schwarzbrust-Furchenschnabel, das bezaubernde Veilchenastrild und der Halsband-Zwergfalke. Auch die Säugerfauna ist spektakulär und gesegnet mit vielen Arten, die sonst in Uganda nicht zu beobachten sind. Als Beispiele sind genannt: Grosser und Kleiner Kudu,
Oryxantilope, der scheue Löffelhund, das kleine Günther’s Dikdik, und Mogallagazelle. 20’000 Afrikanische Büffel kommen im nicht allzu grossen Park vor. Die sehr nährstoffreichen Gräser im Narustal locken zahlreiche Grasfresser an.
17. Tag: Kidepo Valley Nationalpark – Moroto
Nach dem Frühstück verlassen wir Kidepo. Auf dem Weg nach Süden durch die dünn besiedelte Karamojaprovinz halten wir an verschiedenen Orten zur Vogelbeobachtung an. Viele Arten, die sonst eher in Kenia anzutreffen sind, warten auf uns. Erwähnt sind: Taitawürger, Fuchsfalke, Goldschnabel- und Violettsichelhopf und Gelbkehlfrankolin. Nach Nachmittag treffen wir in Moroto ein.
18. Tag: Vogelbeobachtung am Mount Moroto
Heute beobachten wir den ganzen Tag an den Hängen und angrenzenden Ebenen des Mount Moroto. Wir fahren mit unseren Geländewagen den Hängen entlang und machen viele Stopps, bei welchen wir uns teileweise auch etwas vom Auto entfernen. Es kommen hier einerseits spezielle Bergvögel, zum anderen Arten der kenianischen Trockensavannen vor. Wir haben guten Chancen Arten wie Schluchtenrötel, Braunschwanz-Steinschmätzer, Helmstar, Flammenkopf-Bartvogel, Somalitschagra, Lanner-, Wander- und Rotfussfalke zu beobachten.
Die Nacht verbringen wir in einem einfachen Zeltcamp an den Hängen des Mount Kadam in malerischer Lage in der Wildnis von Pian Upe. In der Nähe unserer Unterkunft haben wir gute Chance den endemischen Ugandaweber und den praktisch nur in Uganda vorkommenden Karamojasänger zu finden.
19. Tag: Pian Upe Game Reserve – Sipi Falls
Auf dem Weg zum Mount Elgon, wo wir bei den imposanten Sipi Falls unsere Unterkunft beziehen werden, besuchen wir heute das Pian Upe Game Reserve. Diese Schutzgebiete werden momentan noch von wenigen Gästen besucht. Es bietet unberührtes Grasland und bewaldete Savannen und beherbergt eine bemerkenswerte Vielfalt an Vogelarten. Der Sekretär, das scheue Felsenrebhuhn, die Savannenlerche, sowie der Auroraastrild gehören zu den Arten, für welche wir Ausschau halten. Auch besteht die Möglichkeit den endemischen Ugandaweber zu finden. Am Abend geniessen wir von unserer Lodge die Aussicht auf die Sipi Falls.
20. Tag: Sipi Falls – Entebbe
Nach der Fahrt durchs dichtbesiedelte Süduganda erreichen am Nachmittag Entebbe.
21. Tag: Mabamba-Sumpf und Botanischer Garten von Entebbe
Am Morgen besuchen wir die nahen Mabamba Wetlands. Dieses Ramsar-Gebiet ist einer der besten Orte afrikaweit, um den mysteriösen Schuhschnabel zu beobachten. Auf einer von erfahrenen lokalen Führern geleiteten Bootstour durchqueren wir ein von Papyrus gesäumtes Labyrinth aus Kanälen. Dabei haben wir sehr gute Chancen den urtümlichen Vogel zu finden. Nebenbei können viele weitere Feuchtgebietsarten wie Zwergblatthühnchen, Papyruswürger, Blaubrustspint und Langzehenkiebitz beobachtet werden. Am Nachmittag besuchen wir in der Nähe unserer Unterkunft in Entebbe den botanischen Garten. In der schönen Anlage mit kurzgeschnittenen Rasen und hohen Bäumen sind viele eindrückliche Arten wie Riesenturako, Graupapagei und Doppelzahn-Bartvogel gut zu sehen. Auch Greifvögel wie der Afrikanische Baumfalke und der Fledermausadler lassen sich in Entebbe immer wieder erspähen. Danach Transfer zum Flughafen und Rückreise in die Schweiz.
Tag 22: Ankunft in Zürich am Morgen
Vor 27 Jahren wurde ich vom «Virus» Afrika angesteckt. Seither verbrachte ich insgesamt fünf Jahre meines Lebens mit Reisen oder Arbeit in Afrika. Dabei besuchte ich 25 afrikanische Länder. Durch viele in der Schweiz geleitete Exkursionen (z.B. für Birdlife und Pro Natura) eignete ich mir umfassende Erfahrungen als Reiseleiter an. Im Jahr 2022 absolvierte ich erfolgreich die Ausbildung zum FGASA-Nature Guide in Südafrika (Field Guide Association of Southern Africa). Dabei wurde ich im Umgang mit Gästen von erfahrenen Instruktoren ausgebildet und mein naturkundliches Wissen umfangreich geprüft. Die Arbeit in einer Feldstation im Okavangodelta in Botswana und die Teilnahme an einer Feldstudie im Chinko-Projekt in der Zentralafrikanischen Republik zählen zu meinen afrikanischen Highlights. Ich arbeite als Biologe bei der Schweizerischen Vogelwarte in Sempach und bin in meiner Freizeit so oft wie möglich in der freien Natur unterwegs.
BEREISTE AFRIKANISCHE LÄNDER
Ägypten, Äthiopien, Benin, Botswana, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Swasiland, Gambia, Ghana, Kamerun, Kenia, Mali, Marokko, Mauretanien, Mosambik, Namibia, Nigeria, Ruanda, Senegal, Südafrika, Tansania, Togo, Uganda, West-Sahara, Zentralafrikanische Republik
Mehr über Roman FurrerALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
Naturetrend – ein Teilbereich der Traveltrend Plus AG
1 Anmeldung und Vertragsschluss
1. Buchung: Es wird empfohlen, die Reise frühzeitig zu buchen. Anmeldungen können persönlich, telefonisch oder schriftlich erfolgen.
2. Verbindlichkeit: Der Vertrag wird für den Kunden mit der definitiven Anmeldung und für das Reisebüro mit der definitiven Bestätigung verbindlich. Die Reisebestätigung erfolgt schriftlich durch die Traveltrend Plus AG.
3. Sonderwünsche: Sonderwünsche werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie von der Traveltrend Plus AG akzeptiert und vorbehaltlos schriftlich bestätigt wurden.
2 Zahlung und Reiseunterlagen
1. Anzahlung: Bei der Buchung wird eine Anzahlung von 30 %, mindestens jedoch CHF 500.– pro Auftrag fällig.
2. Restzahlung: Der Restbetrag ist spätestens 4 Wochen vor Abreise zu begleichen.
3. Zahlungsarten: Die Preise gelten bei Barzahlung sowie Bank- oder Postüberweisung. Eine Barzahlung in ausländischer Währung ist ausgeschlossen.
4. Fremde Bedingungen: Bei einzeln aufgeführten Flug-, Fähren-, Schiffs- und Bahntransporten gelten primär die Bedingungen der jeweiligen Transportgesellschaften.
5. Zustellung der Unterlagen: Die Reiseunterlagen werden ca. 10 Tage vor Abreise nach vollständigem Zahlungseingang zugestellt.
3 Annullation und Änderungen vor Abreise durch den Kunden
1. Meldepflicht: Sollten Sie an der Reiseübergabe verhindert sein, muss dies der Traveltrend Plus AG unverzüglich mitgeteilt werden. Als Stichtag gilt der schriftliche Eingang bis spätestens 12:00 Uhr mittags. Fällt dieser Tag auf ein Wochenende oder einen Feiertag, ist der nächste Werktag massgebend.
2. Bearbeitungsgebühr: Bei jeder Annullierung oder Änderung einer Festanmeldung vor den unten genannten Fristen wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 200.– pro Person erhoben. Bereits erhobene Reservationsgebühren werden nicht zurückerstattet.
3. Standard-Annullationskosten: Bei einem Rücktritt oder einer Umbuchung werden zusätzlich zur Bearbeitungsgebühr (CHF 200.– p.P.) und nicht erstattbaren Flugtickets/Leistungen folgende Kosten berechnet:
90 bis 61 Tage vor Abreise: 50 % des Reisepreises
60 bis 21 Tage vor Abreise: 75 % des Reisepreises
20 bis 0 Tage vor Abreise: 100 % des Reisepreises
4. Besondere Annullationsbedingungen (Ausnahmen):
5 Absage der Reise durch den Reiseorganisator
1. Zwingende Gründe: Kann eine Pauschalreise (An-/Rückreise ab der Schweiz sowie mehrere Leistungen vor Ort) aus zwingenden Gründen nicht durchgeführt werden, wird der einbezahlte Betrag rückerstattet.
2. Gründe für Absage: Als zwingende Gründe gelten unter anderem ungenügende Teilnehmerzahl, höhere Gewalt, Streiks, Unruhen, kriegerische Ereignisse, Epidemien/Pandemien oder der Entzug/die Nichterteilung von Landerechten.
3. Rückerstattung: Die Rückerstattung erfolgt unter Ausschluss jeglichen Schadenersatzes und nach Abzug einer Administrationsgebühr von CHF 200.– pro Person.
6 Verspäteter Reiseantritt, Programmänderungen und Reiseabbruch
1. Haftung des Kunden: Der Reiseteilnehmer haftet selbst für Kosten, die durch verspätetes Eintreffen am Abreise- oder Ferienort entstehen. Dies gilt auch bei Fehlen der erforderlichen Reisedokumente oder Missachtung von Einreisevorschriften.
2. Mehrkosten: Zusätzliche Aufwände durch Verlängerungen, Programmänderungen oder Reiseabbruch infolge höherer Gewalt, Streiks, Witterung, Epidemie-/Pandemie Einschränkungen oder Eigenverschuldung gehen vollumfänglich zu Lasten des Reisenden.
3. No-Show: Treten Sie die Reise ohne Abmeldung nicht an (No-Show), wird der gesamte Reisebetrag zu 100 % fällig.
7 Reisegarantie und Versicherungen
1. Garantiefonds: Die Traveltrend Plus AG ist Teilnehmer am Garantiefonds der Schweizer Reisebranche. Ihre im Zusammenhang mit einer Pauschalreise einbezahlten Beträge sowie Ihre Rückreise sind damit abgesichert. Details finden Sie unter www.garantiefonds.ch.
2. Reiseversicherung: Der Abschluss einer kombinierten Reiseversicherung (Annullierungskosten und SOS-Schutz für Zwischenfälle) wird dringend empfohlen. In Zusammenarbeit mit der ERV Basel werden folgende Pakete angeboten:
Einmaliger Reiseschutz für eine Reise bei einem Reisepreis bis:
CHF 1’000.– = CHF 44.-
CHF 2’000.– = CHF 66.–
Verreisen Sie mehrmals jährlich oder übersteigt Ihr Reisepreis Fr. 4‘500.–? Dann ist der Jahres- und Freizeitschutz der ERV genau das Richtige für Sie! Es stehen Ihnen verschiedene Pakete zur Verfügung und zwar:
Multi Trip Easy – Einzelperson – Fr. 98.–
Multi Trip Clever – Einzelperson – Fr. 155.– / Familie Fr. 239.–
Multi Trip Comfort – Einzelperson – Fr. 243.– / Familie Fr. 379.–
Den detaillierten Leistungsumfang sowie mögliche Selbstbehalte und Ausschlüsse Ihrer Versicherung entnehmen Sie den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) der EUROPÄISCHEN Reiseversicherungs AG (www.erv.ch), welche in jedem Fall massgebend sind.
8 Preisanpassungen
1. Änderungsvorbehalt: Wir behalten uns Preisänderungen bei offensichtlichen Irrtümern unsererseits vor. Zudem sind Anpassungen zulässig, wenn Transportmittel, Treibstoffe, staatliche Steuern/Gebühren, Wechselkurse oder Tarife unserer Partner nachträglich teurer werden.
2. Rücktrittsrecht: Beträgt eine Preiserhöhung mehr als 10 % des Reisepreises, haben Sie das Recht, innerhalb von 5 Tagen nach Erhalt der Mitteilung kostenlos vom Vertrag zurückzutreten.
3. Geltungsbereich: Die ausgeschriebenen Preise sind nur gültig, wenn die Reiseleistungen in der Schweiz erworben werden.
9 Haftung und Haftungsbeschränkungen
1. Verpflichtung: Naturetrend garantiert eine sorgfältige Auswahl der Leistungsträger, eine korrekte Prospektausschreibung nach bestem Wissen sowie eine fachmännische Organisation.
2. Haftungsausschluss: Wir haften nicht für Schäden durch Versäumnisse Ihrerseits, unvorhersehbare Fehler unbeteiligter Dritter oder Ereignisse höherer Gewalt. Für entgangene Ferienfreuden wird keine Haftung übernommen.
3. Personenschäden: Für Personenschäden während der Reise wird die Haftung übernommen, sofern diese von uns oder einem beauftragten Unternehmen schuldhaft verursacht wurden.
4. Sach- und Vermögensschäden: Bei Sach- und Vermögensschäden haftet die Traveltrend Plus AG für den unmittelbaren Schaden, jedoch höchstens bis zum zweifachen Reisepreis, sofern ein Verschulden vorliegt. Nationale und internationale Gesetze mit tieferen Haftungslimiten bleiben vorbehalten.
5. Eigenverantwortung: Die Einschätzung, ob Sie die körperlichen und fahrerischen Fähigkeiten für gebuchte Touren oder Mietfahrzeuge mitbringen, liegt allein bei Ihnen. Wird Ihnen vor Ort die Teilnahme wegen Fehlbeurteilung verweigert, besteht kein Anspruch auf Entschädigung.
6. Versicherungsschutz: Die Traveltrend Plus AG verfügt über eine gesetzlich vorgeschriebene Betriebshaftpflichtversicherung bei der Zürich Versicherung.
10 Rechte und Pflichten des Reiseteilnehmers
1. Anerkennung: Mit dem Kauf eines Arrangements anerkennt der Kunde diese AGB vollumfänglich.
2. Prüfpflicht: Bestätigungen und Reiseunterlagen müssen vor Abreise sorgfältig geprüft werden. Unstimmigkeiten sind sofort zu melden.
3. Mängelrüge vor Ort: Beanstandungen während der Reise müssen unverzüglich der Reiseleitung, der Hotelrezeption, dem lokalen Agenten oder dem Reiseorganisator gemeldet und schriftlich bestätigt werden.
4. Fristen: Kann ein Mangel vor Ort nicht innerhalb von 48 Stunden behoben werden, müssen Ansprüche zwingend innerhalb von 3 Wochen nach Reiseende schriftlich bei uns eingereicht werden, andernfalls erlischt jeder Schadenersatzanspruch. Die maximale Forderung ist auf den zweifachen Reisepreis begrenzt.
5. Befugnisse: Reiseleiter und Leistungsträger sind nicht berechtigt, im Namen der Traveltrend Plus AG finanzielle Forderungen oder Ansprüche anzuerkennen.
11 Reiseformalitäten, fremde Kulturen und Datenschutz
1. Einreisebestimmungen: Erforderliche Ausweise, Visa und Impfungen für Schweizer Staatsbürger:innen sind bei den jeweiligen Reisen aufgeführt. Wird ein Visum verweigert oder zu spät ausgestellt, gelten bei einer Stornierung die regulären Annullationsbedingungen.
2. Reiseverständnis: Als Besucher:innen anderer Kulturen werden Flexibilität, Verständnis und Nachsicht gegenüber anderen Lebensrhythmen, Sitten, Religionen und Standards vorausgesetzt.
3. Datenschutz: Die aktuellen Datenschutzbestimmungen können separat eingesehen werden. Anhang: Beratungs- und Servicepauschalen Diese Gebühren spiegeln den Aufwand, die Expertise und die massgeschneiderte Planung Ihrer Reise wider.
12 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
1. Es ist ausschliesslich Schweizerisches Recht anwendbar.
2. Der Gerichtsstand ist Bern.
Bern, 20.09.2026