Weissrussland

«die letzte Wildnis Europas»

Die Natur Weissrusslands ist vielgestaltig und artenreich. Neben urwaldartigen Wäldern und weiten Sumpfgebieten, dominieren Felder und Wiesen die Landschaft. Kleinbäuerliche Strukturen, mit handgemähten Wiesen und Häusern in Holzbauweise, sind bis heute in den Dörfern erhalten geblieben. Riesige Flusslandschaften durchziehen das Land. Der Fluss Pripjat im Süden des Landes ist Teil einer in Europa einzigartigen und nur wenig gestörten Wasserwildnis.
Unsere Reise führt uns zunächst in den Nordwesten des Landes, wo die grösste Wisentherde Europas lebt. Im Urwald der BielaviežškajaPušča nahe der polnischen Grenze, wollen wir uns an den einzigartigen Waldbildern erfreuen. Hier leben alle Spechtarten Europas. Im zweiten Teil unserer Reise erkunden wir den Pripjat und werden dort feststellen, dass er seinen Namen als „Amazonas des Ostens“ zuRecht trägt. Natürlich interessieren uns die Seltenheiten des Landes, wie Lasurmeise, Bartkauz, Teich- und Terekwasserläufer. An den Abenden sind wir unterwegs, um Doppelschnepfen und Seggenrohrsänger zu sehen.
Begleitet werden wir durch den Vogelmaler Christopher Schmidt, der seit Jahren in Osteuropa unterwegs ist. An seiner Seite stehen Spezialisten von Birdlife Belarus und lokale Führer, deren Arbeit wir mit unserer Reise würdigen und unterstützen wollen.

Anmeldung bis N/A

Unterkünfte
Mittelklassehotels und Gästehäuser

Klima
Die Temperaturen dürften häufig zwischen
15°C und 20°C liegen. Sowohl Sonnen- wie Regenschutz sind nötig.

Anforderungen
Leicht. Einige kürzere Wanderungen.

Beteiligung
mind. 10, max. 14 Teilnehmende

Eingeschlossene Leistungen
− Flughafen- und Sicherheitstaxen CHF 225.–
– Schiffstour auf dem Pripjat
– Zusätzliche lokale Guides und Experten von BirdLife Belarus
– Eintrittsgelder und Gebühren für Genehmigungen
− Visum
− Leistungen gemäss Allgemeine Leistungen
– Reisebericht

Nicht eingeschlossene Leistung
– Reiseleiterbegleitung ab der Schweiz  – Minsk und zurück.

Impfungen
− keine obligatorisch

Einreiseformalitäten
− Gültiger Reisepass, der mindestens 3 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss, und Visum

Alternative mit Bahn und Bus ist möglich. Informieren Sie sich bei uns.

 

 

 

1.Tag: Njaswisch – erste Beobachtungen
Wir fliegen nach Minsk und fahren von hier aus nach Njaswisch, ein für Polen, Litauen und Weissrussland gleichermassen geschichtsträchtiger Ort. Zudem besass die Stadt einstmals eine grosse jüdische Gemeinde. Weithin sichtbar ist die imposante Burg des polnischen Grossfürsten Radziwill. Bekannt ist die Umgebung des Ortes für seine grosse Perlziesel-Population. Natürlich werden wir unterwegs Vögel beobachten. In den landwirtschaftlich genutzten Gebieten sind Wiesenweihen und Sumpfohreulen zu sehen. Gleichfalls Braunkehlchen, Schaftstelzen und Wiesenpieper. In einer Pause während der Fahrt zum Übernachtungsort, wollen wir in einem Wald Zwergschnäpper und Weissrückenspecht beobachten. Im Umfeld der Burganlage sind Sprosser vor allem akustisch präsent. Vielleicht hören wir einen Buschrohrsänger.

 

2.Tag: Vögel der Flussauen und Fischteiche
Wir fahren zum Fluss Nioman (deutsch Memel und litauisch Nemunas). Der Fluss entspringt südlich von Minsk und mündet bei Klaipeda in die Ostsee. Er ist nur wenig reguliert, bildet natürliche Mäander mit Abbruchkanten und kleinen Inseln. In seinen Überflutungsgebieten brüten alle drei Arten Sumpfseeschwalben, die Zwergmöwe und die Zwergseeschwalbe. Uns interessieren vor allem das Vorkommen von Wespenbussard, Schell- und Schreiadler. An den Sialec Fischteichen brüten Singschwan, Schwarz- und Rothalstaucher. Zudem erwarten wir vor allem Kampfläufer und weitere hochnordische Limikolen (Sumpfläufer, Dunkler Wasserläufer, Sichelstrandläufer). Sicher werden wir Karmingimpel und Beutelmeisen sehen und den Schlagschwirl hören. Noch am Abend fahren wir in die Bielaviežškaja Pušča, dem größten Wald Europas mit urwaldartigen Strukturen.

 

Tag 3 Raufusskauz, Haselhuhn und Wisent
Heute sind wir mit einem lokalen Führer im Urwald unterwegs. Auf einer Frühexkursion versuchen wir zunächst Raufusskauz und Sperlingskauz zu finden. Vielleicht gelingt uns die Beobachtung an einer Höhle. Im gleichen Habitat leben Haselhühner. Alle zehn europäischen Spechtarten leben im weissrussischen Teil des „Alten Waldes“, der viel größer und wilder ist, als der berühmte Bialowieza-Wald in Polen. So sollte uns auch die Beobachtung von Dreizehenspecht und Weissrückenspecht gelingen. Später sind wir in einem Hainbuchen-Eichenwald unterwegs. Hier wollen wir Halsband- und Zwergschnäpper finden. Am Nachmittag beobachten wir am Kamianiuki-Fluss Wiedehopf, Pirol und Rotdrossel. In der Thermik sind Schreiadler, Schwarzstörche und Baumfalken zu sehen. Am Abend lohnt es sich an den gleichen Ort zurück zu kehren, um Bekassine, Waldschnepfe und Elche zu sehen.

 

Tag 4 Schelladler und Wisente im grössten Moor Europas
Das Dikoje-Moor nördlich des Urwaldes ist unser heutiges Ziel. Hier wollen wir vor allem Schelladler sehen, deren Bestand nur noch in Weissrussland stabil ist. Im Moor hat in den letzten Jahren die Zahl brütender Adler wieder zugenommen. Das liegt nicht nur an der Unterschutzstellung, sondern an der Wiedervernässung großer Bereiche, die vormals landwirtschaftlich genutzt wurden. Dieses Projekt, das mit finanzieller Unterstützung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt realisiert wurde, wollen wir uns anschauen und uns an den positiven Folgen für die Vogelwelt erfreuen. Auffällig sind die vielen Braunkehlchen. Überall sind Schilfrohrsänger bei ihren Balzflügen zu sehen. Auch Birkwild und Goldregenpfeifer können wir sehen. An den Waldrändern sind Turteltauben zu erwarten. Später beobachten wir im Zentrum des Moores. Hier sind Bekassinen, Zitronenstelzen und Seggenrohrsänger unsere Zielarten. Im Dorf Salesnie (übersetzt: hinter dem Wald) erwarten uns lokale Führer. Sie wollen uns nicht nur Wendehals und Haselhühner zeigen, die gleich hinter der Station vorkommen, sondern sie kennen meistens einen besetzten Bartkauz-Horst. Diese eindrucksvolle Eule wollen wir später auch bei der Jagd in der Dämmerung beobachten.

 

Tag 5  Seggenrohrsänger im Sporovo-Schutzgebiet
In der Region um den Urwald leben die meisten Wisente Europas. Sollten wir sie nicht schon am Vortag gesehen haben, holen wir das am Morgen nach. Am Vormittag sind wir ein weiteres Mal im Urwald unterwegs und suchen nach verschiedenen Spechtarten. Natürlich wollen wir uns die Strukturen und Zusammensetzung der Wälder genauer anschauen. Denn die Kiefern, Eichen, Fichten, Schwarzerlen und Hainbuchen in immer wieder neuen Kombinationen, sind Jahrzehnte nicht mehr genutzt worden und haben stattliche Dimensionen erreicht. Bemerkenswert ist der hohe Anteil an Totholz – Vorraussetzung für die hohe Anzahl an Spechtarten. Später verlassen wir die Pušča und fahren in das Sporovo-Schutzgebiet. Hier finden wir den besten Ort für die Beobachtung des Seggenrohrsängers. Etwa 50 Prozent des Weltbestandes des Seggenrohrsängers brüten in Weissrussland. Erst in der Abenddämmerung kommen die Männchen zum Vorschein und fangen an zu singen.

 

Tag 6 Bartkauz und Balz der Doppelschnepfe
Der nächste Ort, den wir besuchen, ist das riesige Waldgebiet im Vyhanaščanski-Schutzgebiet. Ein beeindruckendes Mosaik aus Schwarzerlenwäldern, offenen Sümpfen und Wiesen. Unter besonders günstigen Bedingungen – bei Auftreten von Massenvermehrungen der Wasserwühlmaus – können hier 20 Paare des mächtigen Bartkauzes brüten. Es handelt sich um den grössten Bestand in Weißrussland und ist eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes, die mit Unterstützung der lokalen Bevölkerung, Anti-Wilderer Aktivitäten und Vogelfreunden ermöglicht wurde. Unsere Chancen sind also nicht schlecht, diese imposante und recht zutrauliche Eule bewundern zu können. Im selben Gebiet kommen Schlangenadler vor, der ebenfalls von den Schutzanstrengungen profitiert.
Bis Sonnenuntergang halten wir uns auf den riesigen Offenlandschaften auf und hoffen hier auf gute Bedingungen, um die Balz der Doppelschnepfen auf kurzen Distanzen miterleben zu können. Auf den nassen Wiesen ist auch mit Schwarzstorch, Birkwild und dem Wachtelkönig zu rechnen. Gleichfalls hoffen wir auf Elche. Erst nach Mitternacht erreichen wir unsere nächste Unterkunft am Prypjat.

 

Tag 7 Prypjat – Beobachten am Fluss
Zunächst beobachten wir in der Nähe unserer Unterkunft in Turau. Die Stadt liegt direkt am Fluss Pripjat. Die Überflutungsgebiete sind ein beeindruckendes Vogelparadies. Sofort ins Auge fallen die grossen Mengen von Kampfläufern – in manchen Jahren sind es hunderttausende Vögel. Allgegenwärtig sind auch Uferschnepfen, Weissflügel- und Trauerseeschwalben, sowie für das Binnenland aussergewöhnlich: Sandregenpfeifer, Zwergseeschwalbe und Austernfischer. Mit Glück gelingt es uns schon hier, den Terekwasserläufer zu sehen. Er sucht gerne auf den Sandbänken nach Nahrung und bohrt dabei seinen Schnabel bis zur Basis in den Schlick.

Im Ort ist die Beobachtung der Lasurmeise möglich, die gerne in Nischen der aus Holz gebauten Häuser brütet. Gleichfalls sind Wiedehopf, Gelbspötter, Blutspecht und die Waldohreule Brutvögel im Ort. Am Abend sind die Tüpfelralle und das Kleine Sumpfhuhn zu hören.

 

Tag 8 Prypjat – Schiffstour auf dem europäischen Amazonas
Der Prypjat ist nicht nur ein Fluss, sondern eine Vielzahl von Wasserläufen, Altarmen und Inseln. Die Regulierungen durch den Menschen hielten sich in der Vergangenheit in Grenzen. Im Frühjahr sind weite Gebiete überschwemmt. Eine kleine Fläche wird von unseren weissrussischen Reisepartnern als privates Schutzgebiet verwaltet. Hier haben sich erfreulicher Weise Doppelschnepfen angesiedelt. Am Morgen fahren wir zunächst in das „Gurkendorf“ Alshany, denn fast alle Einwohner sind in der Gurkenproduktion tätig. Vom Dorf aus nähern wir uns wieder dem Fluss, dessen Überschwemmungsgebiete als Wiesen genutzt werden. Typische Arten sind Wiesenweihe, Sumpfohreule und Rotschenkel. Am Deich suchen wir einen Brutstandort der Lasurmeise auf, der schon seit Jahren genutzt wird. Vom Flussufer ist mitunter die Zwergdommel zu hören. Am Nachmittag schließt sich eine Schiffstour auf dem Pripjat an. Vom Schiff aus gewinnen wir einen besonderen Eindruck von der Dimension der Flussniederung, die an der breitesten Stelle fünf Kilometer misst. Gut beobachten lassen sich vom Schiff aus Eisvögel, Uferschwalben und Flussuferläufer. Auf den Sandbänken brüten bereits Zwergseeschwalben. Manchmal sind Elche zu sehen.

 

 

Tag 9 Prypjat – Weichholz- und Hartholzauenlandschaft
In der Garyn-Aue kann sich der Fluss ungehindert in die umliegenden Wälder ausbreiten, kein Deich hindert ihn daran. Je nach Abstand und Höhe der jährlichen Überschwemmung, haben sich unterschiedliche Vegetationsverhältnisse herausgebildet. So bilden Eichen die Hartholzaue, während Weiden und Pappeln die Weichholzaue dominieren. In niederschlagsreichen Jahren ist sogar nebenliegende Strasse unter Wasser. Typische Vertreter sind waldbewohnende Arten wie Pirol, Trauerfliegenschnäpper und Grünlaubsänger. Später besuchen wir die Dörfer mit den selbsterklärenden Namen: Malaya und Vialikiya Arly (Kleiner und grösserer Adler). In einem kleinen Flusstal suchen wir nach Schelladlern. Auch Schrei- und Schlangenadler, sowie Korn- und Wiesenweihe kommen vor. Am Nachmittag fahren wir zu einer Teichanlage mit lokalen Vorkommen des Zwergsägers. Auch Singschwäne brüten hier. Sind einige Teiche abgelassen, sollten wir den Teichwasserläufer und andere Limikolen (Alpen-, Zwerg- und Temminckstrandläufer) finden. An den mit Hecken und Einzelbäumen gesäumten Ufern, halten sich Sperbergrasmücken und Blaukehlchen auf.

 

Tag 10 Minsk und Heimreise
An diesem Tag endet unsere Reise. Wir werden nach Minsk gebracht und treten von hier die Heimreise an.

Christopher Schmidt

Christopher Schmidt

geboren in Wuppertal, lebt in der Holsteinischen Schweiz. Christopher beobachtet bereits seit seinem 6. Lebensjahr Vögel. Er ist jedoch auch ein ausgewiesener Libellen-Experte.
In Deutschland besitzt er einen hohen Bekanntheitsgrad als Illustrator für naturkundliche Bücher, Naturkalender und Fachzeitschriften. Seit vielen Jahren ist er als Reiseleiter für ornithologische Reisen in Skandinavien und Osteuropa unterwegs. Seine Lieblingsreisen sind Frühjahrsreisen in das Baltikum und von dort aus Richtung Osten. Es sei alles extrem faszinierend, meint er selber. Hauptberuflich unterrichtet Christopher Biologie und Englisch.

Mehr über Christopher Schmidt

Person 1

Der Reisebüro-Partner von LIBERTY BIRD
ag traveltrend

Seit Jahren zeichnen wir für die reisetechnischen Aufgaben und für die Administration von LIBERTY BIRD verantwortlich. Die ag traveltrend ist einerseits ein namhafter Nordland-
Reiseveranstalter, aber auch ein Reisebüro mit einem grossen Knowhow für Reisen weltweit ist.
Entsprechend gelten die allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen von ag traveltrend, Bern

ag traveltrend, Muristrasse 89, CH-3006 Bern
libertybird@rb-reiseberatung.ch, Tel. +41 (0)31 390 50 00
info@agtraveltrend.ch, Tel. +41 (0) 31 350 15 15

 

 

Allgemeine Leistungen

Nachstehend finden Sie die Leistungen, welche auf jeder LIBERTY BIRD Reise generell eingeschlossen sind. Abweichende Leistungen werden bei der jeweiligen Reise im Preiskasten speziell aufgeführt:
Generell inbegriffene Leistungen
– Flug in Economy-class mit 20-23 kg Freigepäck
– Flughafen- und Sicherheitstaxen
– Bahnfahrten, wo vermerkt, auf Basis Haltxabo 2. Klasse
– Visagebühren für Schweizer BürgerInnen, wo nötig
– Unterkunft Basis Doppelzimmer mit Dusche oder Bad, WC
– Mahlzeiten gemäss Programm (ZF=Zimmer/Frühstück; HP=Halbpension, VP=Vollpension die Mittagessen werden teils als Pick-nick oder im Restaurant eingenommen)
– Exkursionen, Besichtigungen gemäss Programm
– Kompetente Reiseleitung ab/bis Schweiz (Ausnahmen: Hamburg, Donaudelta und Dobrudscha, Estland Frühling, Litauen, Estland Herbst, Kerkini/Griechenland, Mallorca, Ostungarn, Ungarn und Rumänien, Kola-Halbinsel, Antarktis)
– Zum Teil zusätzliche örtliche Reiseleitung oder lokale Spezialisten
– Artenliste, Literaturverzeichnis und Reiseunterlagen, ohne Landkartenmaterial und Reiseführer
– Reisebericht elektronisch (kein Reisebericht bei Donaudelta und Dobrudscha, Ostungarn, Antarktis)
– Beitrag von LIBERTY BIRD an Schutzprojekte von BirdLife International/BirdLife Schweiz

Nicht inbegriffene Leistungen
– Annullations- und Extrarückreisekosten-Versicherung (siehe Seite 75).
– Individuelle Unternehmungen
– Alle Getränke
– Persönliche Auslagen und Trinkgelder
– Kleingruppenzuschlag sofern die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird
Auf Wunsch organisieren wir Ihnen gerne zu Ihrer gebuchten LIBERTY BIRD-Reise ein Vor- oder Nachprogramm. Programmänderungen bleiben vorbehalten; Je nach Situation behalten wir uns vor, das Reiseprogramm den lokalen Verhältnissen kurzfristig anzupassen.
Preisstand August 2019 – allfällige Preisanpassungen bleiben vorbehalten.

Flughafen- und Sicherheitstaxen
Die Flughafen- und Sicherheitstaxen sowie Treibstoffzuschläge müssen im Pauschalpreis inbegriffen sein. Diese Taxen und Zuschläge sind starken Schwankungen unterworfen. Wir behalten uns deshalb vor, Ihnen mit der Zustellung der Reiseunterlagen einen Einzahlungsschein für eine allfällig nötige Nachbelastung beizulegen. Ebenfalls vorbehalten bleiben generelle Preis- und Programmänderungen, die uns bei Drucklegung dieses Kataloges nicht bekannt waren. (Preisstand August 2019). Wir danken für Ihr Verständnis.

Information zur Gesundheit/Impfungen
Bei keiner unserer LIBERTY BIRD Reise sind Impfungen obligatorisch, wir empfehlen Ihnen aber auf jeden Fall, Ihre Grundimpfungen gegen Starrkrampf/Tetanus, Hepatitis A überprüfen zu lassen. Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig vor Abreise beim: SWISS TPH (Swiss Tropical and Public Health Institut), Basel. Auskunft unter Tel: 0900 57 51 31 oder beim Medizinischen Ratgeber im Internet: www.safetravel.ch oder bei Ihrem Hausarzt/Tropenarzt.
Einreiseformalitäten
Bitte beachten Sie die Angaben bei den jeweiligen Reisen über Pass- und Einreisevorschriften. Diese
Angaben gelten für SchweizerbürgerInnen, Bürger anderer Staaten erkundigen sich bitte bei LIBERTY BIRD
oder beim betreffenden Konsulat/Botschaft über die für sie geltenden Bestimmungen.

 

 

 

Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen

Geschätzter Reisegast. Wir empfehlen Ihnen die nachfolgenden Zeilen sorgfältig zu lesen. Diese Vertragsbedingungen sind Bestandteil des mit
Ihnen abzuschliessenden Reisevertrages. Sie dienen dem Verständnis der Rechte und Pflichten zwischen Ihnen und der ag traveltrend Bern (im Text
„agt“ genannt), die die Marke LIBERTY BIRD betreibt.

Anmeldung:
Es ist vorteilhaft, die Reise frühzeitig zu buchen. Sie können sich persönlich, telefonisch oder schriftlich anmelden. Der Vertrag wird bei definitiver Anmeldung verbindlich. Wir bestätigen Ihnen Ihre Anmeldung schriftlich. Sonderwünsche werden nur Vertragsinhalt, wenn sie von agt akzeptiert und vorbehaltlos bestätigt worden sind.

Zahlung:
Bei Ihrer Buchung wird eine Anzahlung von ca. 30 %, mindestens Fr. 500.– pro Auftrag, fällig. Der Restbetrag ist 4 Wochen vor Abreise zu vergüten. Preise sind gültig bei Barzahlung, Bank oder Post-Überweisung.
Bei einzeln aufgeführten Flug-, Fähren-, Schiffsund Bahntransporten gelten die Bedingungen der Transportgesellschaften.

Beratung/Reservation:
Bei Buchungen von „Nur Landarrangements“ z.B. Unterkunft oder Rundreise ohne Flugleistung, verrechnen wir eine Buchungsgebühr von Fr. 100.– bis maximal Fr. 300.–. Für Buchungen von Einzelleistungen wie Hotel, Bahn, Schiffspassagen, Eintrittskarten, Besorgung von Einreisevisa usw. werden nach den Richtlinien des Schweiz. Reisebüroverbandes Gebühren verrechnet.
Die Reiseunterlagen werden ca. 10 Tage vor Abreise, nach Eingang der Zahlung, zugestellt.

Annullation/Änderung vor Abreise:
Sind Sie verhindert, die Reise anzutreten, bitten wir um sofortige Mitteilung. Als Annullierung/Änderung gilt der schriftliche Eingang bei der agt. Bei Samstagen, Sonn- und Feiertagen ist der nächste Werktag massgebend.
Bei Annullierung oder Änderung einer Festanmeldung vor den nachfolgend aufgeführten Fristen betragen die Annullationskosten Fr. 200.– pro Person. Die bereits erhobenen Reservationsgebühren bleiben stehen. Bei Rücktritt oder Umbuchung betragen die Annullationskosten
90–61 Tage vor Abreise 50%,
60-15 Tage vor Abreise 75%,
ab 14 Tagen vor Abreise 100%
Bei allen Schiffsreisen gelten spezielle Stornobedingungen: Bis 90 Tage vor Abreise 25%, ab 89 Tage vor Abreise 100% des Reisepreises zzgl. Kosten für ausgestellte Visa.
Bei einzeln aufgeführten Flugpreisen, Fähren, Schiff- und Bahntransporten sowie Ferienhäusern gelten die Bedingungen der entsprechenden Gesellschaften.
Kann eine Reise aus zwingenden Gründen (ungenügende Teilnehmerzahl, höhere Gewalt, Streiks, Unruhen, kriegerische Ereignisse, Epidemien, Nichterteilung oder Entzug von Landerechten) nicht durchgeführt werden, wird der eingezahlte Betrag unter Ausschluss jeglichen Schadenersatzes rückerstattet.
Verspäteter Reiseantritt, Programmänderung, Reiseabbruch: Für Kosten, die durch verspätetes Eintreffen am Anreise- oder Ferienort sowie durch Fehlen der erforderlichen Reisedokumente entstehen, haftet der Reiseteilnehmer. Zu Lasten des Reisenden gehen die zusätzlichen Kosten von Verlängerung, Programmänderungen und Reiseabbruch, die durch höhere Gewalt, Streik, Witterung und Eigenverschuldung verursacht werden.

Versicherungsschutz:
Eine Annullations- und Extrarückreisekosten-Versicherung ist obligatorisch. Falls Sie nicht über eine eigene Versicherung verfügen, empfehlen wir die Annullationskosten- Versicherung der Europäischen Versicherung mit 24h Personen-Assistance:
Reisebetrag bis Fr. 500.– = Kosten Fr. 59.–, Fr. 1000.– = Fr. 79.–, Fr. 2000.– = Fr. 105.–, Fr. 3000.– = 129.–.
Diese Versicherung deckt Schäden, falls die Reise nicht angetreten werden kann oder vorzeitig abgebrochen werden muss.
Über den genauen Versicherungsschutz gibt die Broschüre der Europäischen Versicherung Auskunft, die jederzeit erhältlich ist.
Für Personen, die mehrmals jährlich verreisen und deren Annullationskosten mehr als Fr. 3’000.– betragen, lohnt sich die Jahresversicherung der Europäischen Versicherung mit Annullationsschutz sowie Extrarückreise mit 24h Personen Assistance.
Kosten für Einzelpersonen Fr. 123.–, für Mehrpersonenhaushalte Fr. 199.–.
Diese Versicherungen gelten für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. Gepäck-, Kranken- und Unfallversicherung sind Sache des Reisenden. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung.

Preise:
Die Preise basieren auf den im Zeitpunkt der Drucklegung (August 2019) gültigen Tarifen.
Wir müssen uns vorbehalten, die Preise bei offensichtlichen Irrtümern unsererseits anzupassen.
Preiserhöhungen für Flugtarife, Treibstoff, Taxen/Steuern, Devisen oder Tarifanpassungen unserer Leistungsträger werden nachbelastet. Beträgt die Erhöhung mehr als 10% des Reisepreises, besteht das Recht, innerhalb von 5 Tagen nach Mitteilung kostenlos vom Vertrag zurückzutreten. Die Preise haben nur Gültigkeit, wenn die Leistungen in der Schweiz erworben werden.

Haftung:
agt garantiert eine sorgfältige Auswahl der Leistungsträger, eine nach bestem Wissen erfolgte Prospektausschreibung sowie eine professionelle Reiseorganisation. Wir haften nicht für Schäden infolge Versäumnissen Ihrerseits vor und während der Reise, unvorhergesehene Einflüsse eines unbeteiligten Dritten oder für Ereignisse höherer Gewalt. Für Personenschäden während der Reise übernimmt agt die Haftung, sofern diese von einem von uns beauftragten Unternehmen schuldhaft verursacht worden sind. Bei Sach- und Vermögensschäden haftet agt für den unmittelbaren Schaden und höchstens den zweifachen Reisepreis, wenn einem von uns beauftragten Unternehmen die Schuld zuzuführen ist. Vorbehalten bleiben tiefere Haftungslimiten, die sich aus internationalen und nationalen Gesetzen ergeben.

Sicherstellung der eingezahlten Beträge:
agt ist Teilnehmer am Garantie Fonds der Schweizer Reisebranche. Damit sind die im Zusammenhang mit Ihrer Pauschalreise-Buchung eingezahlten Beträge sichergestellt. Hierüber gibt Ihnen das Informationsblatt «garantiert hin und zurück» detailliert Auskunft, das Sie bei uns oder einem anderen dem Garantiefond angeschlossenen Reisebüro erhalten.
agt hat gemäss Anforderungen des schweizerischen Reiserechtes bei der AXA Winterthur eine Betriebshaftpflichtversicherung über 10 Mio. Franken abgeschlossen.

Rechte und Pflichten des Reiseteilnehmers:
Mit dem Kauf eines Arrangements anerkennt der Kunde unsere Bedingungen. Bestätigungen und Reiseunterlagen sind vor Abreise sorgfältig zu studieren und auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Allfällige Unstimmigkeiten sind unverzüglich zu melden. Beanstandungen während der Reise sind unverzüglich dem Reiseleiter, der Hotelreception, dem lokalen Agenten und dem Reiseorganisator bekanntzumachen und sind schriftlich bestätigen zu lassen. Können Mängel nicht innerhalb 48 Std. an Ort und Stelle behoben werden, sind etwaige Ansprüche innerhalb 3 Wochen nach Reiseende schriftlich an uns zu richten, sonst erlischt jeder Schadensanspruch. Die Forderung beschränkt sich auf den unmittelbaren Schaden, aber höchstens auf den zweifachen Reisepreis. Der Reiseleiter und die Leistungsträger sind nicht befugt, im Namen von agt Forderungen anzuerkennen.

Reiseformalitäten:
Erforderliche Ausweise, Visa, Impfungen etc. sind für SchweizerInnen bei den jeweiligen Reisen erwähnt. Wird ein Visum verweigert oder zu spät ausgestellt und Sie müssen die Reise annullieren, gelten die normalen Annullations-Bestimmungen.

Datenschutz:
Für den Vollzug Ihrer Reservation vertrauen Sie uns persönliche Daten an, die von Leistungsträgern wie Flug-, Mietwagen- und/ oder Schiffsgesellschaften oder für die Visumseinholung eingefordert werden. Ihre Daten können in Länder übermittelt werden, in denen der Datenschutz nicht dem schweizerischen oder dem europäischen Niveau entspricht. Ihre Daten werden bei uns zwar gespeichert (für Mehrfachreservationen) aber weder verkauft noch an Dritte oder unautorisierte Stellen weitergegeben und sie werden nicht ausgewertet. Wir verwenden Ihre Adressen nur für eigene, sparsam geschaltete Werbung.
Es besteht jederzeit die Möglichkeit, Ihre Daten aus unserer Datei zu löschen.

Andere Länder andere Sitten
Als „BesucherInnen“ anderer Kulturen braucht es nicht nur eine gute Vorbereitung, sondern auch Verständnis, Geduld und oft gar Langmut. Kultur ist auch Lebensrhythmus und Zeitverständnis, Lärm- und Geschmacksempfindung, Obrigkeits-, Religions- und Staatsverständnis, oder auch der Umgang mit vorhanden Ressourcen. Und Kultur wird – oder wurde – immer von Menschen gemacht, die das was sie tun für richtig halten.
Schweizerisches Recht ist anwendbar. Gerichtsstand ist Bern.

 

 

 

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