Sichuan & Yunnan

«Die ultimative Tour der chinesischen Endemiten»

China ist ein riesiges und rätselhaftes Land, das Aussenseiter schon lange faszinierte. Für Naturliebhaber war es Chinas Reichtum an endemischen Vögeln und Säugetieren, der eine beinahe unwiderstehliche Anziehungskraft ausübte, wie zum Beispiel der Riesenpanda und die seltenen Fasane, die die Berge am östlichen Rand des Tibetischen Plateaus bewohnen. In der Provinz Sichuan liegen die schönsten und lohnenswertesten Vogelbeobachtungsgebiete Chinas und wir werden einige der ursprünglichsten und abgelegensten Regionen sowie eine Vielzahl von Lebensräumen erkunden auf der Suche nach den hier ansässigen Brutvogelarten – von moosbedeckten Laub- und Nadelwäldern und ausgedehnten, mit Bambus bedeckten Hügeln bis zu den ausgedehnten Alpwiesen des Tibetischen Hochplateaus.
Die Landschaft auf dieser Tour ist spektakulär und bildet ein atemberaubendes Panorama mit bewaldeten Bergen und schneebedeckten Gipfeln. Faszinierende Kulturen sowie eine Fülle aussergewöhnlicher und wunderschöner Vogel- und Säugetierarten machen diese Reise zu einer der bemerkenswertesten Destinationen in ganz Asien.

 

Sichuan und Yunnan stehen zurzeit hoch im Kurs. Die beschränkten Plätze an den wichtigen Beobachtungs-/Übernachtungsorten müssen lange im Voraus gebucht werden.
Die LIBERTY BIRD Reise 2020 wurde bereits im Vorfeld ausgebucht.

Wer sich für die Reise 2021 interessiert, sollte sich bald voranmelden. Die Reisedaten sind 21.05. –  09./16.06.2021 inkl. Verlängerung Yunnan

Reiseleiter im 2021, Paul Walser

 

 

Richtpreise im DZ/VP

CHF 7'920.-

Zusatz für EZ

CHF 795.-

Richtpreis Verlängerung, 12. - 19. Juni 2020 im DZ/VP

CHF 2'545.-

Zusatz für EZ

CHF 299.-

Anmeldung bis N/A

Ausgebucht - wird im 2021 wiederholt

Unterkünfte
Ausschliesslich gute bis sehr gute Mittelklassehotels.

Klima
Warm bis mässig frisches Frühlingswetter in den tieferen Lagen. Frisch bis kalt und gelegentlich Schnee in den Höheren Lagen. (wir sind mehrheitlich unterwegs in den frühen Morgenstunden)

Anforderungen
Mittelschwer.
Mehrheitlich leichtere bis zu einigen anspruchsvollen Wanderungen.
Einigermassen gute körperliche Verfassung. Wir steigen langsam hoch bis in Höhenlagen über 4’500m.

Sonstiges
Spektakuläre Berglandschaften, ausgedehnte Laub-, Nadel- und Bambuswälder, faszinierende Menschen und Kultur, selten besuchte Reservate und Schutzgebiete.
Ausgezeichnete Küche. Viele tolle Fotosujets.

 

1./2.Tag, Zürich – Chengdu
Abflug ab Zürich nach Chengdu in der Provinz Sichuan, wo wir am frühen Morgen des nächsten Tages ankommen.
Die im Tiefland liegende Metropole Chengdu (ca.520 m ü.M., 14 Mio. Einwohner) weist einige Stadtparks auf, die als Einstieg interessant sind und ein angenehmes, relaxtes Birding ermöglichen. Hervorzuheben sind einige Tieflandarten wie Weisshand-Kernbeisser, Weissbrauendrossel, Weisswangenhäherling, Malaiensegler, Halsband-, China- und Braunbrustbülbül, Braunkopf-Papageimeise, oder Grauwangenalcippe.

 

3./4. Tag, Chengdu – Tangjiahe Naturschutzpark
Frühexkursion in einem nahegelegenen Stadtpark, und/oder kurzer Abstecher in den Botanischen Garten, bevor wir Richtung Norden zum Naturschutzgebiet Tangjiahe weiterfahren. Möglich sind u.a. Bacchusreiher, Zimtdommel, Sonnenvogel, Chinagrünfink und mit etwas Glück der Ussuriregenpfeifer.
Tangjiahe, im Norden Sichuans, ist international bekannt für sein Vorkommen des Grossen Pandas, auch wenn eine Beobachtung eher unwahrscheinlich ist. Dennoch sind in diesem Gebiet einmalige Säugetierbeobachtungen möglich.
Goldtakin, Chinesischer Goral und Chinesisches Muntjak sowie die beiden Primaten Tibetmakake und Goldstumpfnase kommen hier vor. Unter den Vogelarten ist die Hauptzielart der Goldfasan. Mit etwas Glück zeigt sich der Temminck-Tragopan und der Koklassfasan, welche in den ersten Morgenstunden oft an den Wegen entlanglaufen.
Wir halten uns in Höhenlagen von 1000 bis 2400 m ü.M. auf, wo weitere Arten wie Himalaya-Fischuhu, der grosse Trauerfischer, Karmesinbrustspecht, Schattenschmätzer und Goldscheitellaubsänger vorkommen.

 

5. Tag, Tangjiahe – Gong Gang Ling
Wir verlassen heute Morgen das Naturschutzgebiet Tangjiahe und fahren Nord westwärts. Unsere Reise führt durch ein weites Tal, das von Laubwäldern geprägt ist. Hier haben wir eine gute Chance, Halsbandkrähen zu sehen. Häufiger sind Fahlbürzel-Mennigvogel, Tibet- und Schachwürger, Spiegelrotschwanz und Grauschmätzer. Dann steigt die Strasse steil an und wir erreichen eine Passhöhe auf knapp 4000 m. Die Landschaft ist hier, wie in vielen Gebieten Sichuans, absolut spektakulär. Eine kurze Pause bietet uns vielleicht einen ersten Blick auf Schnee- und Bartgeier sowie den schönen Rosenpieper.
Kurz ist dann die Weiterfahrt zu unserem nächsten Ziel, den Gong Gang Ling Pass auf etwa 3500 m. Der Rest des Nachmittags verbringen wir mit Vogelbeobachtung auf Pfaden im dichten Nadelwald. Zu den typischen Arten hier gehören das begehrte Schwarzbrust-Haselhuhn, das einzigartige Schopfhähnchen, die Dixonerddrossel und der Bindengimpel. Auf dem Pass begegnen uns vielleicht die ersten Blauen Ohrfasane sowie Strichel- und Waldbraunelle. Nicht zu vergessen sind Pupurhähnchen, Pzrevalskikleiber, Wacholder- und Gelbschenkel-Kernbeisser, Maskengimpel, Rubingimpel, Elliotthäherling oder die spektakuläre Orangenachtigall.

 

6. Tag, Gong Gang Ling – Ruoergai, via Baxi Valley
Noch vor dem Morgengrauen geht es nochmals hoch zum Gong Gang Ling Pass.
Der Sichuankauz ist die Zielart, die es zu entdecken gilt. Wir nutzen die frühen Morgenstunden, um weitere Arten, die uns bisher entgangen sind, zu finden.
Dann geht die Fahrt weiter über die Ebene des Tibetischen Hochlandes, wo gute Chancen bestehen, einige der uns unbekannten Säugetiere zu sehen, wie den einzigartigen Schweinsdachs, den Tibetfuchs und den zwar weit verbreiteten aber seltenen Grauwolf.
Einen kurzen Abstecher machen wir ins Baxi-Tal um nach Sichuanhäher, Przewalski- und Chinakleiber, Schwarzbrust-Haselhuhn und dem seltenen Chinesischen Serau zu suchen, bevor wir in Ruoergai (Zoigê), unserem Übernachtungsort, ankommen.
Wir sind hier bereits am Rande des riesigen Tibetischen Hochplateaus angelangt.

 

7. Tag, Ruoergai – Baxi-Tal und das Tibetische Hochland
Heute Morgen starten wir früh ins nahe Baxi-Tal, beste Zeit um den Blauen Ohrenfasan in der Übergangszone zwischen Busch- und Nadelwald zu finden. Zudem suchen wir vermisste Arten des Vortages, wie etwa Purpur- und Schopfhähnchen, Kansu-, David-, Riesen- und Elliothäherling, Weisskehl- und Tibetrotschwanz, Brillenpapageimeise, Sichuanmeise, Aurora-, Schmuck- und Chinagimpel. Die attraktiven Rhododendron- und Kastaniendrosseln dürften recht häufig sein. Für Rubinkehlchen und Weissbauch-Rostschwanz besteht zu dieser Jahreszeit die beste Chance.
Nach einem traditionellen Mittagessen besuchen wir ein grosses geschütztes Feuchtgebiet, den Flower Lake. Der See, die umgebende Graslandschaft sowie das sumpfige Ufer werden von vielen Durchzüglern genutzt, beispielsweise von Streifengänsen, verschiedenen Reihern und Enten. Im sumpfigen Bereich sitzen Dommeln oder die Asienwasserralle. Manchmal fliegen Seeschwalben umher. Am Ufer suchen Limikolen oder eine im Prachtkleid leuchtende Zitronenstelze (ssp. calcarata) nach Nahrung. Zu dieser Jahreszeit brütet auch der stattliche Schwarzhalskranich. Mit etwas Glück ist sogar ein tanzendes Paar zu beobachten! Anschliessend suchen wir in den umliegenden Wiesen nach der Tibetlerche und der Tibetmeise, eine Wunschart vieler Ornithologen.

 

8. Tag, Ruoergai – Maerkang über das Tibetische Hochland
Eine lange Fahrt über das riesige Tibetische Hochland (3500 m) in Richtung der Stadt Maerkang steht heute bevor. Bei Dunkelheit verlassen wir bereits Ruoergai, um rechtzeitig beim geplanten ersten Stopp zu sein und hier den einzigartigen und begehrten Rosenschwanz (Endemit) zu sehen. Den gleichen Lebensraum teilen die seltene Weissbrauenmeise und das Tibetrebhuhn.
Wir fahren durch eine sehr weitläufige Steppenlandschaft mit eingestreuten Sümpfen und buschbestandenen Hügeln. Zu entdecken gibt es Tibetschneesperling, Meisengimpel oder den wenig bekannten Keilschwanzwürger.
Wenn wir am späten Nachmittag aus dem Hochland in die Stadt Maerkang hinunterfahren, weichen die scheinbar endlosen Wiesen dichten Nadel- und Bambuswäldern.

 

9. Tag, Mengbishan-Berge
Heute geht es wieder früh los auf die Passhöhe (4000 m). Unser Ziel sind der Blutfasan und der einmalige Weisse Ohrfasan sowie das Braunkehl-Keilschwanzhuhn – alles Arten des Hochgebirges.
Den Rest des Vormittags verbringen wir langsam talabwärts wandernd auf der Suche nach Vogelarten der Nadelwälder. Dazu gehören der seltene Sichuanhäher, das wunderschöne Schopfhähnchen, Bindengimpel, Przevalskikleiber und die Dixonerdrossel, welche normalerweise wie unsere Misteldrossel am frühen Morgen auf den Spitzen der höchsten Kiefern singt. Manchmal begegnet man vorbeiziehenden, gemischte Meisentrupps mit Rotbrust- und Grauhaubenmeise oder auch einem Sichuanbaumläufer. Hinzu kommen der attraktive Weisskehl-Rotschwanz, Wacholderkernbeisser, Berggrasmücke, Meisen- und Graukopfgimpel und, mit etwas Glück, der Bartstreifenhäherling.

 

10. Tag, Maerkang – Rilong, über die Mengbishan-Berge
Nochmals geht’s in die Mengbishan-Berge, sollten wir am Vortag etwas verpasst haben. Dann geht die Fahrt in Richtung der Stadt Rilong, die an den unteren Hängen der beeindruckenden Balangshan-Berge liegt. Auf dem Weg halten wir unter anderem kurz für Meisengimpel und Schneetaube an. Je nach Ankunftszeit erkunden wir die Beobachtungsziele der nächsten zwei Tage. Die Region wird zweifellos einige der besten Vogelarten und spektakulärsten Landschaften der Reise beinhalten.

 

11./12. Tag, Balangshan-Berge & Wolong Giant Panda Reserve
Wir haben zwei volle Tage Zeit, um das wunderschöne Wolong Panda-Reservat und die Balangshan-Berge zu erkunden.
Wir werden jeweils sehr früh aufstehen, um diese wundervolle Landschaft und vor allem die vielen spektakulären Fasanarten zu sehen – eines der Hauptziele dieser Tage. Wir beginnen in den Nadel- und Rhododendron-Bergwäldern, in welchen der schmelzende Schnee langsam dem Frühling Platz macht.
Wir hoffen, den endemischen und sehr seltenen Grünschwanzmonal zu finden – ein glänzendes Juwel der Berge. An den Hängen können plötzlich Weisse Ohrfasane auftauchen. Der sehr scheue Koklassfasan ist wahrscheinlich im Morgengrauen vorerst nur zu hören. Braunkehl-Keilschwanzhuhn, Temminck-Tragopan oder Blutfasan sind ebenfalls möglich. Sechs verschiedene Rosengimpelarten kommen hier vor sowie Blaustirn-Rotschwanz, der unverwechselbare Goldschwanz oder der Weissbrauen-Blauschwanz. Hinzu kommen viele verschiedene Drosseln, Meisen, Laubsänger und Fliegenschnäpper-Arten. Unvergesslich wird sicher die Entdeckung der Feuerkehlnachtigall sein.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Balangshan-Pass auf ca. 4500 m, wo wir uns auf einige hochalpine Spezialitäten konzentrieren, allen voran das Tibetkönigshuhn, das hübsche Haldenhuhn, die unbeschreiblich elegante Grandala, das Tibetrubinkehlchen und den Felsengimpel (höchstvorkommender Singvogel Asiens).
Einige aussergewöhnliche Säugetiere kommen hinzu, wie das Blauschaf (Bharal), der Schopfhirsch, der Chinesische Goral und das Himalaya-Murmeltier.

 

13./14. Tag, Rilong – Erlang Shan
Heute Morgen haben wir noch etwas Zeit, um nochmals die Balangshan-Berge zu erkunden. Nach einer landschaftlich reizvollen Fahrt kommen wir am späten Nachmittag in Erlang Shan an. Sollte es zeitlich noch reichen, beginnen wir unsere Vogelbeobachtung entlang einer alten, ungenutzten Strasse zum Pass.
Erlang Shan ist ein sehr guter Ort, um einige seltene Sichuan-Arten wie den eindrücklichen Diamantfasan, die brillante Feuerkehlnachtigall, die spezielle Rostschwanz-Grasmücke, den scheuen Wellenhäherling, den auffallend gestreiften Tonkinmeisenhäherling, den Dreifarbenschnäpper oder den prächtigen Gould’s Nektarvogel zu finden – die Artenliste ist lang.

 

15./16. Tag, Erlang Shan – Labahe
Transfer in Richtung Osten zum Labahe-Naturschutzpark, eines der wichtigsten Reiseziele in Sichuan. Nachmittags machen wir die ersten Exkursionen.
Auch am nächsten Tag beobachten wir in Höhenlagen zwischen 1400 m und 2750 m, wo wir auf Dreizehen- Gelbstirn-, Einfarb- und Riesenpapageimeise hoffen. Weitere spezielle Arten sind Schwarzscheitelhäherling, der einzigartige Goldschwanz und der Weissbrauen-Blauschwanz, zwei Perlen der Ornithologie. Zudem erwarten wir einige Meisen, Baumläufer, Laubsänger und Spechte, sowie in höheren Lagen den Diamantfasan.
In Labahe kommen auch ein paar spannende Säuger vor, wir haben Chance für den Chinesischen Serau, die Leopard-Wildkatze sowie der einzigartige Kleine Panda.

 

17./18. Tag, Labahe – Longcanggou
Am Morgen haben wir eine letzte Gelegenheit in Labahe nochmals nach vermissten Arten zu suchen.
Nach dem Mittagessen fahren wir zum Longcanggou-Naturschutzpark. Sollte es zeitlich reichen, machen wir die erste Exkursion und könnten Arten wie Rotschnabelkitta, Chinagrünfink, Waldstelze, Schach- und Tibetwürger sowie das Graubrauen-Bambushuhn finden.
Am zweiten Beobachtungstag widmen wir uns den hiesigen Spezialitäten. Zu den zuvor erwähnten Arten könnten auch Goldstirn-, Dreizehen- und Grauhauben-Papageimeise, Temminck-Tragopan, Diamantfasan, Sichuanbaumläufer, die einzigartige Feuerstirnmeise, David-, Grauhauben- und Rotbrustmeise, einige Spechtarten und eine ganze Anzahl Laubsänger und Fliegenschnäpper dazu kommen.

 

19. Tag, Longcanggou – Chendu
Wir machen eine Frühexkursion im Longcanggou, bevor wir die Fahrt nach Chendu antreten.

 

20. Tag, Chengdu – Zürich oder Verlängerung nach Yunnan
Für die Einen endet hier die Reise und nehmen den Rückflug nach Zürich.
Die anderen fliegen nach Kunming in die Provinz Yunnan, wo die Verlängerung startet.

 

Verlängerung Yunnan
20. Tag, Chengdu – Kunming – Xishan
In der Provinz Yunnan, im Südwesten Chinas, wurden bisher über 770 Vogelarten gezählt, darunter Arten, welche nur auf das Länderdreieck Südchina, Myanmar und Nordostindien beschränkt sind.
Yunnan hat eine abwechslungsreiche Vegetation, das von warmen subtropischen Wäldern im Flachland bis zu kühlen gemässigten Wäldern in den höheren Lagen reicht.
Heute Morgen beginnen wir die Zusatzreise mit einem Flug von Chengdu zur Provinzhauptstadt Kunming, als „Stadt des ewigen Frühlings“ bekannt. Weiterfahrt zum Naturschutzgebiet Xishan. Möglicherweise kommen wir noch rechtzeitig an, um in den umliegenden Wäldern die erste Exkursion zu machen. Zu den verlockenden Arten, denen wir bereits begegnen können, gehören Schwarzkopfgrünfink, Schwarzkopfsibia, Schwarzbrust- und Chinasingdrossel sowie die Felsenammer.

 

21. Tag, Xishan – Gaolingong Shan
Wir beobachten den ganzen Morgen im Naturschutzgebiet Xishan.
In den frühen Morgenstunden bestehen gute Chancen, entlang der Strasse den scheuen Burmafasan zu sichten. In den grossen Kieferwäldern suchen wir nach Riesen- und Yunnankleiber, Rosen- und Langschwanz-Mennigvogel, Grauscheitelspecht, Schwarzkehl-Schwanzmeise, Rötelsperling, Braunbrustbülbül und Rostflügel-Würgervireo. In den feuchteren Tälern sind Braunkappen-Zweigdrossling, Grauwangenfulvetta, Schattenschmätzer, Rotkopf-Buschtimalie, Blauflügelsiva, Prunkblau-, Chinablau- und Bambusschnäpper zu finden. dannach fahren wir weiter nach Gaoligong Shan.

 

22./23. Tag, Gaoligong Shan
Zwei volle Tage verbringen wir in dieser wunderbaren, sehr vogelreichen Region. Wir suchen in den Laubwäldern und den umliegenden Bergen nach Spezialitäten wie der Prachtsibia, dem Weisswangen-Bartvogel, dem Olivscheitel-Stutzschwanz, dem Gelbkehl-Zweigdrossling, der sehr seltenen und geheimnisvollen Schuppenbrusttimalie, dem reizenden Wachtelzwergkauz, dem hübschen Rotkopf-Laubsänger oder der scheuen Hügelbuschwachtel, um nur einige der vielen Arten zu erwähnen.

 

24. Tag, Gaoligong Shan – Lijiang
Nach einem frühen Frühstück geht’s auf die lange Fahrt nach Lijiang, wo wir am späten Nachmittag ankommen. Unterwegs gibt es einige Beobachtungsstopps. Gleitaar, Perlhalstaube, Kupferschmied-Bartvogel, Rötel- und Nepalschwalbe, Schachwürger, Mohrenschwarzkehlchen oder Gangesbrillenvogel sind einige der möglichen Arten.
Lijiang, eine der wenigen noch gut erhaltenen, historischen Städte mit vielen alten Holzhäusern und kleinen Bächen, strahlt eine friedliche Atmosphäre aus.

 

25. Tag, Lijiang
Wir suchen heute Morgen nach Arten, die wir in anderen Gebieten verpasst haben. Am Fusse der höchsten Berge (Shanzidou 5596m) am Yulong Xueshan Bergmassiv hoffen wir, diese zu finden: Perlenhäherling, die lustige Grauhaubenmeise, Rotschnabelkitta, Orangenachtigall, viele verschiedene Laubsänger-Arten, Schwarzbrustdrossel, Zimtkehlschnäpper oder der unauffällige Mattenpieper.
Nach einem Picknick machen wir uns auf den Weg zum Yangtze-Fluss. Unsere Aufmerksamkeit richten wir auf ein Auenwaldgebiet mit Bambus, bevorzugtes Habitat von Braunflügel-Papageimeise und Gelbbauch-Mistelfresser. Mit etwas Glück finden wir sogar einen Ussuriregenpfeifer am Ufer des Yangtze.

 

26. Tag, Lijiang – Chengdu – Zürich
Rückreise je nach Flugplan. Nach Möglichkeit beobachten wir nochmals in Feuchtgebieten im Umfeld von Lijiang oder besuchen die Altstadt.
Rückflug nach Chengdu und Weiterflug nach Zürich. Ankunft am 27. Tag.

Mario Camici

Mario Camici

ist Initiator und Gründer von LIBERTY BIRD. 1961 fing seine Leidenschaft an, zuerst als Züchter vieler Exotischer Vogelarten, später wechselte er zur Feldornithologie, die in bis heute intensiv begleitet. Seit nun mehr als 25 Jahren produziert und entwickelt er zusammen mit Partner und dem Reiseleiterteam neue Reisedestinationen und Projekte. Dabei entstanden oft auch Pionierreisen, welche LIBERTY BIRD als erstes Reiseunternehmen dieser Art durchführte, wie zum Beispiel Nordostindien, die Hühner- und Fasanenarten des Himalayas, Sachalin und Amur, Karelien, Syrien, Jemen, Aserbaidschan, Iran, oder die Basilikata.

Mario engagiert sich aktiv für Natur- und Vogelschutz und unterstützt Projekte von BirdLife Schweiz – BirdLife International und anderen Schutzorganisationen.
Er hat eine sehr grosse Reiseerfahrung und leitete viele Reisen durch die ganze Westpaläarktis, Zentral- und Südostasien, weite Teile Russlands, Mittelamerika, sowie Afrika, und dem Nahen Osten.

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Person 1

Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen der RB – Reise Beratung, Bern

 

Sehr geehrter Reisegast

Geschätzter Reisegast. Wir empfehlen Ihnen die nachfolgenden Zeilen sorgfältig zu lesen. Diese Vertragsbedingungen sind Bestandteil des mit
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„agt“ genannt), die die Marken LIBERTY BIRD und RB-Reise Beratung betreibt..

 

Anmeldung: Es ist vorteilhaft, die Reise frühzeitig zu buchen. Sie können sich persönlich, telefonisch oder schriftlich anmelden. Der Vertrag wird bei definitiver Anmeldung verbindlich. Wir bestätigen Ihnen Ihre Anmeldung schriftlich. Sonderwünsche werden nur Vertragsinhalt, wenn sie von agt akzeptiert und vorbehaltlos bestätigt worden sind.

 

Zahlung: Bei Ihrer Buchung wird eine Anzahlung von ca. 30 %, mindestens Fr. 500.– pro Auftrag, fällig. Der Restbetrag ist 4 Wochen vor Abreise zu vergüten. Preise sind gültig bei Barzahlung, Bank- oder Post-Überweisung.

Bei einzeln aufgeführten Flug-, Fähren-, Schiffs- und Bahntransporten gelten die Bedingungen der Transportgesellschaften.

 

Beratung/Reservation: Bei Buchungen von „Nur Landarrangements“ z.B. Unterkunft oder Rundreise ohne Flugleistung, verrechnen wir eine Buchungsgebühr von Fr. 100.– bis maximal Fr. 300.–. Für Buchungen von Einzelleistungen wie Hotel, Bahn, Schiffspassagen, Eintrittskarten, Besorgung von Einreisevisa usw. werden nach den Richtlinien des Schweiz. Reisebüroverbandes Gebühren verrechnet. Die Reiseunterlagen werden ca. 10 Tage vor Abreise, nach Eingang der Zahlung, zugestellt.

 

Annullation/Änderung vor Abreise: Sind Sie verhindert, die Reise anzutreten, bitten wir um sofortige Mitteilung. Als Annullierung/Änderung gilt der schriftliche Eingang bei der agt. Bei Samstagen, Sonn- und Feiertagen ist der nächste Werktag massgebend.

Bei Annullierung oder Änderung einer Festanmeldung vor den nachfolgend aufgeführten Fristen betragen die Annullationskosten Fr. 200.– pro Person. Die bereits erhobenen Reservationsgebühren bleiben stehen. Bei Rücktritt oder Umbuchung betragen die Annullationskosten

90–61 Tage vor Abreise  50%

60-15 Tage vor Abreise   75%

ab 14 Tagen vor Abreise 100%

 

Bei allen Schiffreisen gelten spezielle Stornobedingungen
Bis 90 Tage vor Abreise 25%, ab 89 Tage vor Abreise 100% des Reisebetrages, plus Zusatzkosten für ausgestelltes Visa.

 

Bei einzeln aufgeführten Flugpreisen, Fähren, Schiff- und Bahntransporten sowie Ferienhäusern gelten die Bedingungen der entsprechenden Gesellschaften.

Kann eine Reise aus zwingenden Gründen (ungenügende Teilnehmerzahl, höhere Gewalt, Streiks, Unruhen, kriegerische Ereignisse, Epidemien, Nichterteilung oder Entzug von Landerechten) nicht durchgeführt werden, wird der eingezahlte Betrag unter Ausschluss jeglichen Schadenersatzes rückerstattet.

 

Verspäteter Reiseantritt, Programmänderung, Reiseabbruch: Für Kosten, die durch verspätetes Eintreffen am Anreise- oder Ferienort sowie durch Fehlen der erforderlichen Reisedokumente entstehen, haftet der Reiseteilnehmer. Zu Lasten des Reisenden gehen die zusätzlichen Kosten von Verlängerung, Programmänderungen und Reiseabbruch, die durch höhere Gewalt, Streik, Witterung und Eigenverschuldung verursacht werden.

 

Versicherungsschutz: Eine Annullations- und Extrarückreisekosten-Versicherung ist obligatorisch. Falls Sie nicht über eine eigene Versicherung verfügen, empfehlen wir die Annullationskosten-Versicherung der Europäischen Versicherung mit 24h Personen-Assistance: Reisebetrag bis Fr. 500.– = Kosten Fr. 29.–,
Fr. 1000.– = Fr. 49.–, Fr. 2000.– = Fr. 69.–,
Fr. 3000.– = 92.–. Diese Versicherung deckt Schäden, falls die Reise nicht angetreten werden kann oder vorzeitig abgebrochen werden muss. Über den genauen Versicherungsschutz gibt die Broschüre der Europäischen Versicherung Auskunft, die Sie bei Versicherungs-Abschluss, aber spätestens mit den Reiseunterlagen erhalten. Eine Informationsbroschüre ist jederzeit erhältlich.

Für Personen, die mehrmals jährlich verreisen und deren Annullationskosten mehr als Fr. 3’000.– betragen, lohnt sich die Jahresversicherung der Europäischen Versicherung mit Annullationsschutz sowie Extrarückreise mit 24h Personen Assistance. Kosten für Einzelpersonen Fr. 119.–, für Mehrpersonenhaushalte Fr. 198.–.

Diese Versicherungen gelten für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz.

Gepäck-, Kranken- und Unfallversicherung sind Sache des Reisenden. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung.

 

Preise: Die Preise basieren auf den im Zeitpunkt der Drucklegung (August 2018) gültigen Tarifen. Wir müssen uns vorbehalten, die Preise bei offensichtlichen Irrtümern unsererseits anzupassen. Preiserhöhungen für Flugtarife, Treibstoff, Taxen/Steuern, Devisen oder Tarifanpassungen unserer Leistungsträger werden nachbelastet. Beträgt die Erhöhung mehr als 10% des Reisepreises, besteht das Recht, innerhalb von 5 Tagen nach Mitteilung kostenlos vom Vertrag zurückzutreten. Die Preise haben nur Gültigkeit, wenn die Leistungen in der Schweiz erworben werden.

 

Haftung: agt garantiert eine sorgfältige Auswahl der Leistungsträger, eine nach bestem Wissen erfolgte Prospektausschreibung sowie eine professionelle Reiseorganisation. Wir haften nicht für Schäden infolge Versäumnissen Ihrerseits vor und während der Reise, unvorhergesehene Einflüsse eines unbeteiligten Dritten oder für Ereignisse höherer Gewalt. Für Personenschäden während der Reise übernimmt agt die Haftung, sofern diese von einem von uns beauftragten Unternehmen schuldhaft verursacht worden sind. Bei Sach- und Vermögensschäden haftet agt für den unmittelbaren Schaden und höchstens den zweifachen Reisepreis, wenn einem von uns beauftragten Unternehmen die Schuld zuzuführen ist. Vorbehalten bleiben tiefere Haftungslimiten, die sich aus internationalen und nationalen Gesetzen ergeben.

 

Sicherstellung der eingezahlten Beträge: agt ist Teilnehmer am Garantiefonds der Schweizer Reisebranche. Damit sind die im Zusammenhang mit Ihrer Pauschalreise-Buchung eingezahlten Beträge sichergestellt. Hierüber gibt Ihnen das Informationsblatt «garantiert hin und zurück» detailliert Auskunft, das Sie bei uns oder einem anderen dem Garantiefond angeschlossenen Reisebüro erhalten

agt hat gemäss Anforderungen des schweizerischen Reiserechtes bei der AXA Winterthur eine Betriebshaftpflichtversicherung über 10 Mio. Franken abgeschlossen.

 

Rechte und Pflichten des Reiseteilnehmers: Mit dem Kauf eines Arrangements anerkennt der Kunde unsere Bedingungen. Bestätigungen und Reiseunterlagen sind vor Abreise sorgfältig zu studieren und auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Allfällige Unstimmigkeiten sind unverzüglich zu melden. Beanstandungen während der Reise sind unverzüglich dem Reiseleiter, der Hotelreception, dem lokalen Agenten und dem Reiseorganisator bekanntzumachen und sind schriftlich bestätigen zu lassen. Können Mängel nicht innerhalb 48 Std. an Ort und Stelle behoben werden, sind etwaige Ansprüche innerhalb 3 Wochen nach Reiseende schriftlich an uns zu richten, sonst erlischt jeder Schadensanspruch. Die Forderung beschränkt sich auf den unmittelbaren Schaden, aber höchstens auf den zweifachen Reisepreis. Der Reiseleiter und die Leistungsträger sind nicht befugt, im Namen von agt Forderungen anzuerkennen.

 

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Andere Länder andere Sitten

Als „BesucherInnen“ anderer Kulturen braucht es nicht nur eine gute Vorbereitung, sondern auch Verständnis, Geduld und oft gar Langmut. Kultur ist auch Lebensrhythmus und Zeitverständnis, Lärm- und Geschmacksempfindung, Obrigkeits-, Religions- und Staatsverständnis, oder auch der Umgang mit vorhanden Ressourcen. Und Kultur wird – oder wurde – immer von Menschen gemacht, die das was sie tun für richtig halten.

 

Schweizerisches Recht ist anwendbar. Gerichtsstand ist Bern.

 

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