Kerkinisee

«Herbstlicher Vogelzug in Griechenland»

Der Kerkinisee liegt ganz im Norden Griechenlands nur unweit der bulgarischen Grenze. Durch das mächtige Belesgebirge nach Norden abgeschirmt und durch den Einfluss des Mittelmeers, herrschen auch im Winter milde Witterungsverhältnisse. Der flache See, seine riesigen im Herbst trockenfallenden Ufer und die kleinteilige Landwirtschaft im Umfeld, sind wichtige Rast- und Nahrungsgebiete für nordische Zugvögel. Für die vom Aussterben bedrohte Zwergganspopulation sogar das wichtigste Winterquartier. Gleichfalls für Schelladler, Schwarzstörche, Krauskopfpelikane, Flamingos und Zwergscharben. Vor den Küsten im Golf von Saloniki überwintern Taucher und verschiedene Möwenarten. Viele Wat- und Entenvögel nutzen die ehemaligen Salinen, nahe der Stadt. Auf den abgeernteten Feldern lassen sich zudem zahlreiche Kleinvögel beobachten, die Mittel- und Osteuropa schon längst verlassen haben. Unsere Basis liegt in einem kleinen Dorf nahe am Kerkinisee. Hier wollen wir, bei mildem Wetter nicht nur an der schönen Landschaft und vielen Vogelarten erfreuen, sondern auch die traditionell herzliche griechische Gastfreundschaft genießen. Unterstützt wird unsere Reise durch junge Ornithologen, die sich sehr intensiv für den Schutz des Kerkinisees und den dort vorkommenden Vogelarten einsetzen.
Zielarten: Zwerggans, Krauskopf- und Rosapelikan, Rosa-Flamingo, Teichwasserläufer, Rotkehlpieper, Dünnschnabel- und Schwarzkopfmöwe, Fisch-, Schell- und Steinadler, Adlerbussard, Grau- und Blutspecht, Kalanderlerche, Zipp-, und Zaunammer, Balkanmeise.

Arrangementpreis p/P im DZ/VP

CHF 2'985.-

Zuschlag EZ

CHF 260.-

Anmeldung bis N/A

Unterkünfte
Einfaches aber zweckmässiges Hotel der Mittelklasse.

Klima
Angenehm warm, zwischen 15 – 24°C und frische Abende. Niederschläge möglich.

Anforderungen
Keine Anstrengungen, sehr einfach.

Beteiligung
mind. 12, max. 16 Teilnehmende.

Eingeschlossene Leistungen
− Flughafen- und Sicherheitstaxen CHF 240.–
− Leistungen gemäss Allgemeine LIBERTY BIRD Leistungen.

Spezielle Leistungen
– Deutschsprachiger Reiseleiter ab/bis Thessaloniki.
– Mittagessen als Lunchbox.

Einreiseformalitäten
− Gültige ID oder Reisepass.

Alternative mit Bahn, Bus, Schiff ist möglich. Informieren Sie sich bei uns.

1. Tag Anreise nach Thessaloniki – Fahrt zum Kerkinisee
Wir fliegen nach Thessaloniki. Nach Ankunft am Übernachtungsort unterhalb des Belesgebirges.
Abendessen in einer traditionellen Taverne. Im Dorf scheint es mehr Steinkäuze zu geben als Einwohner.

 

2. Tag Zwerggänse, Schelladler und Blutspecht
Den Tag über sind wir am See unterwegs und suchen zunächst nach Zwerggänsen. Die grösste Winterpopulation Europas finden wir in den ausgedehnten Überschwemmungsflächen, und wir hoffen auf nahe Beobachtungen. Die sehr seltenen Zwerggänse lassen sie sich gut durch ihre lebhafte Art von anderen nordischen Gänsearten unterscheiden. Zu erwarten sind zudem Rothalsgänse.
Das übersichtliche und sehr nahrungsreiche Gebiet ist ideal für rastende Kleinvögel. Besonders Berg-, Wiesen- und regelmässig Rotkehlpieper halten sich an dem weitläufigen Seeufer auf. Gleichfalls sollten wir Maskenschafstelzen sehen, die am Kerkinisee gebrütet haben. Im Umfeld findet sich eine kleinteilige Landschaft, die jetzt grosse Scharen an Grauammern anzieht. In den Hecken ruft anhaltend der Seidensänger. Die markanten Pappelreihen sind ideal für die Beobachtung von Blut- und Kleinspecht.
In der Mittagsthermik lassen sich Schelladler und Schwarzstörche beobachten. Für den Schelladler ist der Kerkinisee eines der wichtigsten Überwinterungsgebiete in Griechenland.
Daneben erwarten wir weitere Greifvogelarten, wie Korn- oder sogar Steppenweihe, Turm- und Wanderfalke. Später halten wir an kleineren Seen um Moorenten zu finden.
An einem Steinbruch werden wir sicher den scheuen Felsenkleiber entdecken sowie Zipp- und Zaunammer.

 

3. Tag Kerkinisee
Heute sind wir am Westufer des Kerkinisees unterwegs. Hier können wir viele Krauskopf- und Rosapelikane sehen. Da auf dem Gewässer zwischen Fischern und fischfressenden Vögeln einigermassen Frieden herrscht, haben Pelikane nur eine geringe Fluchtdistanz und können aus wenigen Metern Entfernung beobachtet und fotografiert werden.
Für die Krauskopfpelikane ist der See einer der wichtigsten Brutplätze in Europa. Der See ist daneben Nahrungsgebiet für hunderte Zwergscharben, Kormorane und Taucher (Zwerg- und Haubentaucher).
Wenn es die Verhältnisse am See zulassen, unternehmen wir eine Bootsfahrt. Sehr interessant sind die mit Platanen und Eichen bewachsenen Seeufer. Hier halten sich viele Kernbeisser, Stieglitze, Grün- und Bergfinken, Singdrosseln und Laubsänger (Zilpzalp, Fitis) auf. Den Nachmittag und Abend verbringen wir unterhalb des Dorfes Mandraki, wo sich die ersten Kraniche zur Nahrungssuche einfinden. Am Westufer des Sees haben wir zudem gute Chancen, eine der selten Wildkatzen und am Abend Goldschakale zu sehen.

 

4. Tag Salinen und Aksiou-Flussdelta am Meer
Wir unternehmen eine ganztägige Exkursion in die Kolochori-Salinen von Thessaloniki und später ans Meer. In der Lagune fallen sofort die Flamingos auf. Daneben können wir eine hohe Zahl an Watvogelarten erwarten, die sich auf den nahrungsreichen Schlickflächen und in den Salinen aufhalten, darunter auch der seltene osteuropäische Teichwasserläufer.
Fast jedes Jahr sahen wir Triele. Am offenen Meer hoffen wir auf Dünnschnabel- und Schwarzkopfmöwen, Brandseeschwalben und Zwergmöwen. Im flachen Wasser des Makedonischen Golfs halten sich Schwarzhals- und Ohrentaucher auf. Zudem sind Mittelsäger zu sehen.
In der kleinbäuerlich strukturierten Landschaft am Golf ziehen Erntereste grosse Scharen an Weidensperlingen an. Unser Weg führt uns weiter in den „Axios-Loudias- Aliakmonas-Nationalpark“, ein Flussdelta am Meer. Mit etwas Glück entdecken wir hier Rebhühner auf umgebrochenen Feldern, sicher aber werden wir verschiedene Reiherarten (Nacht-, Rallen-, Seidenreiher) und auch wieder Adler (Fisch-, Schelladler) sehen.

 

5. Tag Vogelzug im Gebirge und am Fluss
Viele Gebiete in den Bergen Griechenlands die oberhalb der Baumgrenze liegen, sind nur schwer zugänglich. An der bulgarischen Grenze, nahe der verschlafenen Stadt Akhladhokhórion, führt eine Straße jedoch durch mehrere Vegetationsstufen bis ins baumlose Gebirge. In dieser kargen Landschaft leben einige Spezialisten, wie Steinhuhn, Kalanderlerche und Alpenkrähe. Auch Lannerfalke und Steinadler sind Brutvögel in dieser menschenleeren Gegend. Unsere Fahrt führt uns zunächst aus der Serres-Ebene heraus in ein stark gewundenes Flusstal, das von mächtigen Schwarzpappeln und Platanen gesäumt wird. An den Hängen finden sich Olivenhaine und Walnussplantagen. Neben verschiedenen Spechtarten (Grau-, Grün- und Kleinspecht) können wir zudem noch mit Grasmücken (Nachtigallen- und Balkan-Bartgrasmücke) rechnen. In den Bergen hoffen wir auf einen lebhaften Vogelzug (Kernbeißer) und auf die ersten Mauerläufer, der in den Canyon artigen Felsformationen überwintert.

 

6./7. Tag Wald, Steppe, Kulturland, Dörfer
Für griechische Verhältnisse hat das Kerkini-Gebiet erstaunlich viele Wälder in unterschiedlichster Zusammensetzung. So bietet die Ebene Steineichen- und Hainbuchenwälder. Aufgegebene Kulturlandschaften werden schnell durch Berberitze und Christusdorn besiedelt. Der Vegetationswechsel in der Höhe findet mitunter abrupt statt. Uns interessieren am heutigen Tag die Buchenwälder im Belesgebirge. Hier suchen wir Spechte, darunter den Weissrückenspecht der seltenen mediterranen Unterart. Daneben lassen sich Schwarzspecht und Waldbauläufer sehen. Am Nachmittag beobachten wir nochmals an einem Steinbruch, an dem Felsenkleiber und Blaumerle vorkommen. Auch Balkanmeisen können wir hier sehen. Am Abend warten wir auf den Uhu, der sich bereits in der Dämmerung durch Rufe ankündigt und später in der Felswand zeigt.

Je nach Beobachtungssituation sind wir am nächsten Tag nochmals am Kerkinisee unterwegs. Die kleinteilige Landschaft mit Dörfern, in denen es noch Kleinviehhaltung gibt, bietet vielen Kleinvogelarten, wie Feld- und Heidelerchen ideale Nahrungsbedingungen. Ausserhalb der Siedlungen finden wir Schwanzmeisen, aber auch Braukehlchen und den Seidensänger. Am Nachmittag sind wir an einer byzantinischen Burg nahe des Ortes Sidirokastro unterwegs, die nicht nur Vogelarten, sondern auch ein traumhaftes Panorama auf Stadt, Berge und auf den Kerkinisee zu bieten hat. Im Umfeld der Höhenburg treffen wir auf sehr unterschiedliche Landschaftsstrukturen mit steilen Felsen, Plantagen und Schafweiden. Neben ziehenden Kleinvögeln, sowie jagenden Rötel- und Felsenschwalben wollen wir Felsenkleiber, Samtkopfgrasmücke und Blaumerle sehen. An Siedlungen bindet sich der Blutspecht, während der Grauspecht eher in Obstgärten am Rande der Dörfer lebt. Den Abschlussabend erleben wir im Rahmen einer traditionellen Wein-Verkostung.

 

8.Tag Vormittagsexkursion und Heimreise
Wir verabschieden uns vom Kerkinisee und fahren nach Thessaloniki. Je nach zur Verfügung stehender Zeit suchen wir am Meer nach Stern- und Prachttauchern, die nahe der Küste überwintern. Später fahren wir zum Flughafen und treten unsere Heimreise an.

 

 

 

 

 

 

Andreas Weber

Andreas Weber

hat sich als Reiseleiter auf Ost- und Nordeuropa spezialisiert. Das Baltikum ist mittlerweile zu seinem zweiten Zuhause geworden. Er wohnt jedoch mitten im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Ornithologie kam er schon recht früh in Berührung, da er auf einer Vogelwarte aufwuchs. Später machte er eine Ausbildung als Vegetationskundler während des Forststudiums. Seine Leidenschaft gilt jedoch den Kleineulen, besonders dem Sperlingskauz und dem Raufusskauz.

Andreas und sein Team sind seit Jahren unsere Reiseleiter fürs Baltikum und Nordostdeutschland und leiten dort mit grosser Begeisterung unsere LIBERTY BIRD Gruppen.

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agt hat gemäss Anforderungen des schweizerischen Reiserechtes bei der AXA Winterthur eine Betriebshaftpflichtversicherung über 10 Mio. Franken abgeschlossen.

 

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Andere Länder andere Sitten

Als „BesucherInnen“ anderer Kulturen braucht es nicht nur eine gute Vorbereitung, sondern auch Verständnis, Geduld und oft gar Langmut. Kultur ist auch Lebensrhythmus und Zeitverständnis, Lärm- und Geschmacksempfindung, Obrigkeits-, Religions- und Staatsverständnis, oder auch der Umgang mit vorhanden Ressourcen. Und Kultur wird – oder wurde – immer von Menschen gemacht, die das was sie tun für richtig halten.

 

Schweizerisches Recht ist anwendbar. Gerichtsstand ist Bern.

 

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