Zurück aus dem Senegal

Im Februar konnten wir wiederum diese aussergewöhnliche Reise durchführen – es bestätigte sich, dass das Land ein erstklassiges, westafrikanisches Reiseziel ist.
Der Senegal hat eine beeindruckende Anzahl ornithologischer Spezialitäten. Unser Ziel war es denn auch, verschiedene Lebensräume zu besuchen, um die jeweiligen Besonderheiten zu sehen.“

Von der Sahelzone im Norden, dem Besuch der ausgedehnten Feuchtgebiete im Djoudj National Parks, mit seinen zahlreichen Wasservögeln, der artenreichen Buschsavanne und den spannenden Bootsfahrten auf dem Gambia Fluss und im Saloum Delta, sowie Entdeckungsexkursionen in die unbekannten südöstlichen Gebiete, an der Grenze zu Guinea, waren der Schlüssel zum Erfolg.

Viele dieser Vogelarten, sind in ganz Westafrika einzigartig und haben teils nur kleine beschränke Verbreitungsgebiete.
Wir fanden die Prachtnachtschwalbe, die extrem scheue Binsenralle und den Weisschopfreiher, das unscheinbare Lerchenlaufhühnchen, die Sudan Beutelmeise, den kleinen Wüstenspecht, die zierliche Flussprinie oder der Horus Segler, welcher erst vor ein paar Jahren hier entdeckt wurde, hunderte Schwalbenschwanzaare in ihrem Überwinterungsquartier, die äusserst bedrohte Arabertrappe, Krokodilwächter und Temminck’s Rennvogel, Dybowski’s- und Maliastrild, oder den scheuen Guinea Turaco – es waren letztlich 326 Vogelarten welche wir notierten.
LIBERTYBIRD Galerie – LIBERTYBIRD (liberty-bird.ch)
Bilder © Peter Vonwil und Kurt Räz