Eine Kurzreise in unserer Schweiz………

Genf «Der Biodiversitätshotspot»

Ein grosses Anliegen war es, in dieser reisearmen Zeit in der wir uns nun seit über einem Jahr befinden, etwas anzubieten, was die Freude zum Naturgeniessen und Vögel beobachten stärken sollte.
So war es nicht verwunderlich, dass wir mit den kurzfristig organisierten Kurzreisen so einen Erfolg feiern durften. Wir werden sie alle wiederholen.

Die LIBERTYBIRD – Reise nach Genf bewies, dass man auch in der Schweiz eine vielfältige Diversität erleben kann. Der erste Stopp war in Préverenges am Genfersee. Die seit 2001 aufgeschüttete «Île aux oiseaux» bleibt immer noch ein Hotspot für Limikolen und Seeschwalben. Bei ausgezeichneten Wetterbedingungen sahen wir einen Knutt im Brutkleid, Rotschenkel und Flussuferläufer. Nebst den hier brütenden Flussseeschwalben waren Raubsee- und Trauerseeschwalben als Durchzügler anwesend.

Exkursion im Gebiet «Moulin-de-Vert», einem Mosaik aus Auenwald, Wasserflächen und offener Landschaft, so wie der Champagne genevoise, mit der wunderbaren, aufgewerteten Kulturlandschaft, belohnte uns mit einigen tolle Beobachtungen.  So konnten wir viele seltene Brutvögel wie Turteltaube, Pirol, Bienenfresser, Neuntöter, Dorngrasmücke, Orpheusspötter oder Grauammer ausgiebig beobachten. Doch nicht nur Vögel, sondern auch Reptilien begleiteten uns durch dieses verlängerte Wochenende: Bei sagenhaften 7 Arten hatten wir das Glück, diese anzutreffen inklusive der seltenen Zorn- und Äskulapnatter. Die Reise gestaltete sich so spannend und abwechslungsreich, dass wir beschlossen, sie im nächsten Jahr zu wiederholen.