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Zurück aus Estland

Eine Wahnsinnstour.
Ornithologisch sehr reich (für mich 10 Erstbeobachtungen in 1 Woche), erstklassig geführt und koordiniert durch Andreas Weber und in einem wunderschönen Fleckchen Erde:
Estland. Ich komme wieder, das steht fest. (Teilnehmer Thomas Gorr) https://liberty-bird.ch/galerie-2/?gallery=5169

Zurück aus dem Jura

Auf dem Weg ins Vallée de Joux, unserem Hauptziel der beiden Kurzreisen, legen wir in 2 Feuchtgebieten des Mittellandes kurze Beobachtungsstopps ein. Um die Teiche des Biotopverbundes des Grossen Mooses – die Krümmi – sehen wir häufige Arten des Kulturlandes. Die Altschilfbestände um die ehemaligen Ziegelweiher von Chavornay beherbergen einige in der Schweiz sehr seltene Brutvögeln. Uns glückt die Beobachtung zweier solcher Arten: Rohrweihe und Purpurreiher. Als Bonus schauen wir einer Zwergdommel bei einem missglückten Versuch, einen Fisch zu fangen, zu!

Das Vallée de Joux ist zwischen zwei bewaldeten Juraflanken eingebettet und unser lauschiges Hotel direkt am See und mit guter Küche dient als Basis für unsere Exkursionen. Die balzende Waldschnepfe hören wir mehrere Male und einige sehen sie sogar auch kurz, doch ist die Aktivität für die Jahreszeit doch eher gering. Nur einige Minuten vom Hotel entfernt singen Gartenrotschwanz, Trauerschnäpper und Sumpfrohrsänger. Die frühmorgendliche Exkursion durch einen Hochmoor-Birkenwald ans Seeende erinnert schon fast ein bisschen an Skandinavien… Als einmaliges Highlight dürfen wir Yves Menétrey bei seiner Arbeit als Betreuer des Raufusskauzprojektes über die Schultern schauen. Seine langjährige Erfahrung teilt er uneingeschränkt mit uns und die Beringung von adulten Raufusskauz-Weibchen werden wir bestimmt so schnell nicht vergessen. Auf der Rückreise besuchen wir eine Bienenfresser-Kolonie in der Orbe Ebene, ehe wir in Yverdon zum Abschluss noch eine kleine Auswahl an Wasservögel bestimmen und bei schönstem Wetter noch einen Picknick unter freiem Himmel geniessen. https://liberty-bird.ch/galerie-2/?gallery=5153

Zurück aus Südfrankreich

Während gut 12 Tagen kamen wir auf der Kombi-Reise Camargue und Cevennen in den Genuss vom provenzalischen „Bien-être“. Im fantastischen Licht des Südens und frühsommerlichem Klima beobachteten wir eine grosse Anzahl Wasser-, Waat- und Möwenvögel in der Camargue. Sichler sind in diesem Jahr besonders zahlreich, zu den Highlights zählen Purpurhuhn, Rotflügelbrachschwalbe, Blauracke, Bienenfresser und Brillengrasmücke. In der Crau und den Alpilles warten mit Zwergtrappe, Schmutzgeier, Habichtsadler, Rötelfalken, Blauracke, Provence- und Iberiengrasmücke alle regionalen Spezialitäten auf! Wir rundeten unsere ergiebigen Beobachtungstage stets mit kulinarischen Höhenflügen in auserwählten Restaurants aber auch einem unvergesslichen Picknick unter freiem Himmel ab.

Als Basis für unsere Exkursionen in die Cevennen diente uns das charmevolle Hotel Doussière in Le Rozier. Im Gegensatz zu den weiten Ebenen der Camargue richteten wir hier unseren Fokus auf die Fauna und Flora des hügeligen Kalkplateaus der Causse Méjane. Zahlreiche Orchideen-Arten blühen und wir können auch die endemische Aymonins Ragwurz sicher bestimmen. Die Orpheusgrasmücke ist die letzte mediterrane Grasmück, welche uns noch fehlt und wir können diese heimliche Art mehrmals – auch im Spektiv – beobachten! Besonders eindrucksvoll sind die zahlreichen Gänsegeier, welche während eines Picknicks zum Greifen nahe über unsere Köpfe hinwegflogen, unter ihnen auch der seltene Bartgeier. Mit der Beobachtung von Mönchsgeiern komplettierten wir das Spektrum der möglichen Geierarten in der Region. Der Besuch Tropfsteinhöhle  Aven Armand und die hervorragenden Abendessen in unserem Hotel, werden uns sicher noch lange in bester Erinnerung bleiben… https://liberty-bird.ch/galerie-2/?gallery=5116

Im Fokus

Einige von Ihnen, waren möglichweise mit uns schon auf eine der faszinierenden Portugal Herbstreisen. Im Programm gibt es jeweils eine spannende Bootstour vor der portugiesischen Küste, um dabei unter anderem auch Seevögel (Pelagen) zu beobachten. Viele dieser Pelagen verfangen oder verheddern sich in den Fanggeräten und Netzten.

Der Beifang an Seevögeln in Fischereigeräten (Haken und Netze) ist ein schwerwiegendes und ernsthaftes Problem für den Schutz von Seevögeln in Portugal und Europa geworden. Unser Partner und zugleich Agent SPEA hat mit einigen Fischergemeinschaften in Portugal Pionierarbeit geleistet. Die Fischer sind die stärksten Verbündeten bei der Lösung des Beifang Problems, aber die Arbeit mit ihnen erfordert Zeit, Geduld und Geld. Wir schärfen Ihr Bewusstsein, wir testen neue Schutzmassnahmen und wir gewinnen das Vertrauen vieler Fischer. Unsere Arbeit zeigt Erfolge, und wir müssen weitermachen und noch mehr tun.

Dies ist ein Spenden Aufruf unseres Partner, denn wir hiermit in seinem Vorhaben unterstützen wollen.

Zu diesem Zweck hat SPEA letzte Woche einen Spendenaufruf mit dem Titel „Stop Bycatch“ gestartet. Bitte besuchen Sie die folgende Webseite: https://spea.pt/en/campanhas/stopbycatch/

Vielen herzlichen Dank