Panama

«Artenreichstes Land Zentralamerikas und unbekanntes Darien»

Die Landbrücke, welche die beiden Subkontinente Nord- und Südamerika vereint und die Weltozeane Atlantik und Pazifik trennt, ist mit seinen nur 77 000 Quadratkilometern und über 1000 nachgewiesenen Vogelarten eines der biodiversesten Länder der Erde. Die Entstehung der Landenge vor langer Zeit – das Ereignis wird auch als Brücke der Biodiversität bezeichnet –  ebnete den Weg zu einem der spektakulärsten Faunen- und Florenaustausch der Erdgeschichte.

Mit zunehmend modernen Infrastruktur, stabiler Wirtschaft und sicheren politischen Lage mausert sich Panama bei Ornithologen zur Destination Nr. 1 in Zentralamerika.

In der ersten Woche fokussieren wir unsere Beobachtungen entlang eines der eindrücklichsten menschlichen Bauwerke und Wahrzeichen des Landes – dem Panamakanal. Der Soberania-Nationalpark ist der Vielfältigste Tiefland-Regenwald in Zentralamerika und wir erkunden alle Hotspots dieser Zone.

In der zweiten Woche bereisen wir den wenig bekannten Darien. Als eines der absoluten Highlights haben wir beste Chancen, Panamas Nationalvogel (und der kräftigste Greifvogel der Welt), die Harpyie zu sehen. Sollte eines der Nester in der Region aktiv sein, begeben wir uns auf einen unvergesslichen Treck durch den Regenwald der Embera-Indianer um den nahezu mythischen und eine der meist gesuchten Arten Lateinamerikas zu beobachten.

Der avifaunistische Einfluss Südamerikas ist in der gesamten Darien-Region spürbar. Es kommen zahlreich Arten vor, die nur in Kolumbien und hier beobachtet werden können und generell ein sehr kleines Verbreitungsgebiet haben – eine LIBERTY BIRD Pionierreise in wenig bekannte Gefilde!

 

Arrangementpreis p/P im DZ/VP

CHF 5'950.-

Zuschlag EZ

CHF 590.-

Anmeldung bis 10. Oktober 2018

Unterkünfte
Gute Mittelklassehotels/Lodges. Eine Nacht bei Eingeborenen – sehr einfach.

Klima
Tropisch feucht-heiss im Tiefland. Frühlingshaft in El Valle. Trotz Trockenzeit muss mit kurzen aber intensiven Regenschauern gerechnet werden.

Anforderungen
Leicht, jedoch mit einer längere Wanderungen.

Beteiligung
mind. 10, max. 14 Teilnehmende

Eingeschlossene Leistungen
− Flughafen- und Sicherheitstaxen CHF 350.–
− Leistungen gemäss Allgemeine LIBERTY BIRD Leistungen

Einreiseformalitäten
− Reisepass, der 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss.

 

1. Tag Zürich – Panama-Stadt
Flug nach Panama-Stadt, Bezug der Unterkunft.

 

2. – 6. Tag Die Kanalzone
Während den ersten 5 Tagen erkunden wir ausgiebig die Kanalzone auf der pazifischen und karibischen Seite des Kanals.

Der perfekte Einstieg in die neotropische Avifauna ist der Metropolitan-Park. Dieser teilimmergrüne Trockenwald ist das grösste Waldschutzgebiet innerhalb einer Stadt in Lateinamerika! Da kommen Spezialitäten wie Grauband-Ameisenvogel, Lanzettenschwanzpipra, Karminameisentanagar, Rosenbrusttangare und der endemische Panamalaubtyrann vor. Vertreter bunter neotropischen Familien wie. Papageien, Kolibris, Trogone, Motmote und viele Tangare sind garantiert.

Old Gamboa Road: Hier sind Brillenkauz und Nördlicher Trauerameisenfänger möglich. 2 kleine Teiche beherbergen, Kahnschnabel, 3 Eisvogel- und mehrere Tyrannen-Arten. Der Ort ist ausgezeichnet um Arten offeneren Geländes wie z.B. Greifvögel, Papagei-, Tukan-, und Ammerarten zu sehen.

Pipeline Road: Die Schotterstrasse durch den Soberania-Nationalpark wurde im 2. Weltkrieg von den Amerikanern erbaut und führt quer durch den bedeutendsten Tiefland-Regenwald Nationalpark Zentralmerikas. Von einem Beobachtungsturm aus haben wir Einsicht in die Baumkrone. Hier singt der Smaragdvireo, wärmen sich Nördliche Pracht- und Purpurbrustkotingas, Fischertukane, diverse Papagei- und Greifvogelarten in der Morgensonne.

Durch die mittlere Schicht des Waldes huschen gemischte Trupps, angeführt von Tropfenkehl-, Weissflanken-Ameisenschlüpfer und Tropfenflügel-Ameisenfänger Die Trupps setzen sich zudem auch durch diverse Tyrannen-, Töpfervögel- und Baumsteiger-Arten zusammen. In der untersten Schicht verstecken sich Braun-, Grosstinamu, balzen Pipras, singen Fasanenkuckucke, Westliche Tropfen- und Braunrückenameisenvogel, Rotmantelameisenwächter, Graubrust-Ameisendrossel und Westliche Brllenameisenpitta, diversen Specht- und 7 Zaunkönig-Arten.

Die Rufe der attraktiven Weissohr- und Halsbandameisenvögel verraten die Präsenz eines Treiberameisen-Schwarms. Spezialisierte Vogelarten jagen die von den Ameisen flüchtenden Insekten. Mit Glück begegnen wir einem solchen Schwarm.
Ebenfalls halten wir Ausschau nach regungslosen Faul- und Glanzvogel-Arten.
In angrenzenden Feuchtgebieten sind zahlreiche Reiher, Rallen, Jacanas, Anis, Stärlinge und Trupiale zu sehen.

Während der Mittagshitze besuchen wir einmal die Miraflores Kanal-Schleusen. Von Terrassen aus bestaunen wir riesige Schiffe und darüber fliegenden Braunpelikane, Prachtfregatt-, Greifvögel, Segler, Schwalben und geniessen dazu erfrischende Fruchtsäfte. Am 5. Tag Transfer ins Hotel.

 

6. Tag Achiote Road/San Lorenzo – El Valle de Anton
Am Vormittag birden wir auf der karibischen Seite des Kanales. Weissschwanztrogon, Tropfenbartvogel, Westlicher Strichelameisenschlüpfer,, Weisskopfzaunkönig, Krähen-, Montezumastrinvogel u.v.a werden unsere Artenliste verlängern.

Anschliessend ca. 2-stündiger Transfer nach El Valle de Anton, Übernachtung in El Valle.

 

7. Tag, El Valle de Anton
Rund um und im Krater des erloschenen Vulkanes Gaital beobachten wir bei angenehmen, frühlingshaften Temperaturen in unterschiedlichen Habitaten. Diese variieren von trockenem, teilimmergrünem Laubwald bis Bergregenwald. Arten wie Zwergmotmot, Gartensmaragdkolibri, Rostbrauner Ameisenwürger, Hochland-Ameisenschlüpfer, Rotrückenzaunkönig & Silberkehltangare sind nur ein kleines Beispiel der vielfältigen Artenpalette.

 

8. Tag Altos del Maria – Panama City
Der private, immense geschlossene Wohnkomplex von Altos del Maria beherbergt einige höchst interessante, in Panama seltene Arten. Das Gebiet ist so weitläufig, dass man nicht wahrnimmt in einer Wohn- bzw. Villensiedlung zu beobachten. Vielmehr hat man den Eindruck in einem Naturpark zu sein! Dank der Nähe zur kontinentalen Wasserscheide kommen einige typische Vertreter der Karibik-Seite wie Gelbohrarassari, Grauscheitel-Ameisenvogel, Weisswangen-Laubtyrann und wenn Inga-Sträucher blühen, auch der Schneekappenkolibri vor! Je nach Wetterlage (in höheren Regionen ist es oft neblig) beobachten wir auch häufigere Arten wie z.b. Einsiedlerzaunkönig, Blasssteissdrossel, Rotkappen-Waldsänger, Grüntangare & Braunscheitelorganist. Am Mittag/Nachmittag Transfer nach Panama-City. Auf dem Weg ins Hotel besuchen wir auch die Schlickflächen der Stadt-Bucht. Neben einer eindrücklichen Skyline, sehen wir je nach Wasserstand eine grosse Anzahl Limikolen. Rund 1/3 der gesamten Weltpopulation des Bergstrandläufers überwintert da. Übernachtung in Nähe des Flughafens

 

9. Tag Nusagandi – Darien
Auf dem Weg in den Darien besuchen wir am Morgen das San Blas Vorgebirge. Etliche Spezialitäten, welche nur östlich der Kanalzone verbreitet sind, kommen hier vor. So z.B: Panamaspecht (Endemit), Schwarzscheitel-Ameisenpitta, Goldmantaube (Regional-Endemit) Goldflügeltangare um nur einige zu nennen. Entlang der Panamericana halten wir auf dem Weg nach Torti auch beim Bayano-See. Hier kommen weitere Arten vor, welche da ihre Verbreitungsgrenze erreichen wie Grünschnabel-Faulvogel, Rotschwingen-Ameisenfänger und Orangekopftrupial. Übernachtung in Torti.

 

10. Tag Torti
Das private Naturschutzgebiet Torti wird von einem amerikanischen Franziskaner-Mönch verwaltet, welcher den Ehrendoktortitel trägt und viel zum Schutz der Natur in der Region beiträgt. Torti grenzt an das Majé-Gebirge und beherbergt eine Vielzahl an höchst lokalen und spannenden Arten wie Zweibindenbussard, Süd-Elsterfaulvogel, Nördlicher Schwarzameisenwürger (Regional-Endemit), Panama-Laubtyrann (Endemit), Schwarzkappen-Zwergtyrann (kleinster Singvogel der Welt!), Kronentyrann, Gelbkopfpipra, Weissohr-Sptizschnabel u.v.m. An den Kolibritränken des Hotels kämpfen Schuppenbrust-, Schwarzbrust-Mango-, Blaukehl-, Rosenkehl-Kolibri und Edwardamazilile um die Gunst des Zuckerwassers. Übernachtung in Torti

 

11. Tag Torti – Meteti
Auf dem Weg nach Meteti legen wir vor allem frühmorgens diverse Stopps entlang der Panamericana ein und beobachten eine interessante Auswahl weiterer Darien-Spezialitäten. Übernachtung in Meteti.

 

12.Tag Meteti – Piji Basal
Transfer auf der Panamericana via Yaviza/El Real nach Piji Basal. Ist einer der bekannten Horste der Harpyie aktiv (und das ist sehr gut möglich – nirgends in Zentralamerika ist das wahrscheinlicher als hier!) begeben wir uns auf eine unvergessliche Wanderung (und Kanufahrt!) durch Embera-Indianer Gebiet und nutzen die absolut einzigartige Gelegenheit, einer der 3 grossen Top-Prädatoren der Neotropis (neben Jaguar und Anakonda) eingehend zu studieren. Wir unterstützen damit auch den Schutz eines der reichhaltigsten und am wenigsten erforschten Regenwald-Gebietes. Der indigene Embera-Stamm hat den Naturtourismus als profitable Einnahmequelle erkannt und bildet immer mehr Leute zu unerlässlichen und zuverlässigen Naturführer aus. Vorher wurden die meisten Harpyien gejagt und ihre Brutstätten (oft die grössten und ältesten Bäume im Wald) gefällt! Danach haben wir die Gelegenheit das Dorf der Emberas zu besichtigen und lokales Handkunstwerk zu bestaunen. Die Übernachtung in der Nähe des Dorfes ist sehr rustikal und im Camping-Stil (Matratzen mit Moskito-Netz auf einer erhöhten Plattform) aber ein wahres, einzigartiges Erlebnis im Einklang mit der Natur und ihren Ur-Einwohnern!

 

13. Tag Piji Basal – Yaviza – Torti
Wir beobachten entlang der Panamericana um Yaziva. Die Panamericana endet hier vorläufig nach 12800 km ab ihrem Ursprungsort in Alaska. Die Grenze nach Kolumbien ist auf diesem Weg unpassierbar. Der unwegsame Darien-Nationalpark bildet der Übergang nach Kolumbien bzw. Südamerika und ist eines der am wenigsten erforschten Regenwaldgebietes Lateinamerikas (inkl. Amazonas!). Lange wurde das Gebiet durch kolumbianische Farc-Rebellen als Rückzugsgebiet benutzt und war für Forscher und Touristen nicht begehbar. Heute ist die gesamte Region völlig sicher. Rund um Yaziva beobachten wir Grauwangen-Faulvogel, den Brauenzaunkönig (eine südamerikanische Art die erst vor ca. 3 Jahren nach Zentralamerika eingewandert ist), Mohrenstirnvogel (Regionalendemit), und mit etwas Glück auch der sehr lokale Flügelbindenschlüpfer. Panama ist der beste Ort, um diesen wenig bekannten Vertreter der Töpfervögel zu sehen. Eine stattliche Anzahl weiterer sog. Darien-Spezialitäten sind möglich. Übernachtung in Torti.

 

14. Tag Torti – Panama-City
Am Morgen Exkursion in der Umgebung von Torti, anschliessend Transfer nach Panama-City und Rückflug in die Schweiz. Ankunft in der Schweiz am 15. Tag

 

 

 

 

Jérôme Fischer

Jérôme Fischer

gehört seit 2006 zum LIBERTY BIRD Staff und beobachtet seit seiner frühen Jugend Vögel. Jérôme gehört zur Birdergeneration, die seit Ende der 80er Jahren aktiv in der Schweiz unterwegs ist. Sein Radius erweiterte sich jedoch rasch ins grenznahe Ausland und immer weiter, bis in die entlegensten Winkeln Nord- und Südamerikas. Auch Destinationen im Nahen Osten, Nordafrika und China hat er besucht.

Neben Europa ist es die Neotropis, die ihn am meisten fasziniert und er auf langen Reisen nach Costa Rica, Panama, Venezuela, Ecuador, Brasilien und Peru immer wieder besucht hat. In den letzten drei Ländern war er jeweils für mehrere Monate auf verschiedenen Urwaldlodges als Exkursionsleiter tätig.
Neben der Ornithologie faszinieren ihn auch diverse andere Aspekte wie Kultur und Geschichte der einzelnen Länder. Sein Wissen darüber gibt er auch sehr gerne und mit viel Enthusiasmus weiter.

 

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Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen der RB – Reise Beratung, Bern

 

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Beratung/Reservation: Bei Buchungen von „Nur Landarrangements“ z.B. Unterkunft oder Rundreise ohne Flugleistung, verrechnen wir eine Buchungsgebühr von Fr. 100.– bis maximal Fr. 300.–. Für Buchungen von Einzelleistungen wie Hotel, Bahn, Schiffspassagen, Eintrittskarten, Besorgung von Einreisevisa usw. werden nach den Richtlinien des Schweiz. Reisebüroverbandes Gebühren verrechnet. Die Reiseunterlagen werden ca. 10 Tage vor Abreise, nach Eingang der Zahlung, zugestellt.

 

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ab 14 Tagen vor Abreise 100%

 

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Verspäteter Reiseantritt, Programmänderung, Reiseabbruch: Für Kosten, die durch verspätetes Eintreffen am Anreise- oder Ferienort sowie durch Fehlen der erforderlichen Reisedokumente entstehen, haftet der Reiseteilnehmer. Zu Lasten des Reisenden gehen die zusätzlichen Kosten von Verlängerung, Programmänderungen und Reiseabbruch, die durch höhere Gewalt, Streik, Witterung und Eigenverschuldung verursacht werden.

 

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Für Personen, die mehrmals jährlich verreisen und deren Annullationskosten mehr als Fr. 3’000.– betragen, lohnt sich die Jahresversicherung der Europäischen Versicherung mit Annullationsschutz sowie Extrarückreise mit 24h Personen Assistance. Kosten für Einzelpersonen Fr. 119.–, für Mehrpersonenhaushalte Fr. 198.–.

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Gepäck-, Kranken- und Unfallversicherung sind Sache des Reisenden. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung.

 

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agt hat gemäss Anforderungen des schweizerischen Reiserechtes bei der AXA Winterthur eine Betriebshaftpflichtversicherung über 10 Mio. Franken abgeschlossen.

 

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Andere Länder andere Sitten

Als „BesucherInnen“ anderer Kulturen braucht es nicht nur eine gute Vorbereitung, sondern auch Verständnis, Geduld und oft gar Langmut. Kultur ist auch Lebensrhythmus und Zeitverständnis, Lärm- und Geschmacksempfindung, Obrigkeits-, Religions- und Staatsverständnis, oder auch der Umgang mit vorhanden Ressourcen. Und Kultur wird – oder wurde – immer von Menschen gemacht, die das was sie tun für richtig halten.

 

Schweizerisches Recht ist anwendbar. Gerichtsstand ist Bern.