Litauen

«Kurische Nehrung, Memeldelta und Prachttaucher-Seen im Osten»

Die Kurische Nehrung ist als Landschaft unvergleichlich und zusammen mit dem Delta der Memel eines der interessantesten Vogelbeobachtungsgebiete im gesamten Ostseeraum. Die weithin sichtbaren Sanddünen, lange weiße Strände und kaum unterbrochene Kiefernwälder bieten nicht nur Brutmöglichkeiten, sondern sie sind eine der wichtigsten Zugwege für Kleinvögel im Baltikum.
Ein schöner landschaftlicher Kontrast zur Nehrung stellt das Delta der Memel (Nemunas) dar, das ganz überwiegend aus artenreichen Wiesen besteht. In den Flussarmen haben sich durch Überschwemmungen Sandinseln. Das Delta gleicht oft wochenlang einer Seenplatte. Sehr beeindruckend sind auch die eingelagerten Regenmoore. In der Vergangenheit wurden riesige Fischteiche im Delta angelegt, die heute wichtige Wasservogelrastgebiete darstellen. Im Osten des Landes dominieren dagegen Wälder und glasklare Seen das Landschaftsbild. Hier wurde die Landwirtschaft großflächig eingestellt. Immer wieder ist die Arbeit von Bibern zu sehen, die große Flächen unter Wasser gesetzt haben. Unsere Reisezeit ist so gewählt, dass wir vor allem die spät heimkehrenden Vogelarten sehen werden, gleichfalls auch die Seltenheiten des Landes und Arten die sich entlang der baltischen Zugroute bewegen.

Arrangementspreis p/P im DZ/HP

CHF ca. 3'240.-

Zuschlag EZ

CHF 230.-

Anmeldung bis 1. Februar 2019

Unterkünfte
Gute, zweckmässige, sowie landestypische Gästehäuser und Hotels der Mittelklasse

Klima
Angenehme Temperaturen zwischen 15-25 Grad, an der Küste kühler und windiger, Niederschläge sind möglich.

Anforderungen
Leicht, einige, meist kurze Wanderungen fast ohne Steigungen

Beteiligung
mind. 8, max. 14 Teilnehmende

Eingeschlossene Leistungen
− Flughafen- und Sicherheitstaxen von CHF 260.–
– 4x Mittagessen/Reise sonst HP
− Leistungen gemäss Allgemeine LIBERTY BIRD Leistungen

Spezielle Leistungen
− Reise nach Klaipeda und zurück von Vilnius ohne Begleitung.
–  Deutschsprachiger Reiseleiter in Litauen

Einreiseformalitäten
− Gültige ID oder Reisepass

1. Tag: Palanga – Klaipeda – Kurisches Haff

Wir fliegen über Kopenhagen nach Palanga, das unmittelbar an der Ostsee liegt. Hier werden wir von unseren Reiseleitern in Empfang genommen. Schon unterwegs zur Unterkunft wollen wir die ersten Beobachtungsorte aufsuchen. An kleinen Teichen bei Klaipėda (Memel) brüten Steppenmöwen, sowie Ohren- und Schwarzhalstaucher. Am Rande des Gewässers sind Braunkehlchen, Feldschwirl und Beutelmeisen zu erwarten. Unser erstes Hotel liegt direkt am Kurischen Haff und ist wie geschaffen für uns, denn schon in unmittelbarer Umgebung finden wir mit Sperbergrasmücke, Wendehals, Neuntöter, Karmingimpel, Wiesenschafstelze und Wachtelkönig viele Arten der Kulturlandschaft.

 

2. Tag Regenmoore und Wiesen im Delta der Memel

Heute besuchen wir ein Regenmoor und erfreuen uns an den hier typischen Vogelarten wie Raubwürger, Baumpieper und Goldregenpfeifer. Gleichfalls ist mit dem Schreiadler zu rechnen, der in Litauen nicht selten ist. Sehr interessant ist die Moorvegetation aus Moltebeere, Sumpfporst, Rund- und Langblättrigem Sonnentau, verschiedenen Rosengewächsen und dem Schnabelried. Später suchen wir in den angrenzenden Wiesen nach Zitronenstelzen. In den Feldern nahe des Ortes Silute (Heidekrug) ist die Beobachtung von Wespenbussard, Turteltaube, Schelladler und Ortolan ziemlich sicher. Bei Rusne an der Grenze zu Russland teilt sich die Memel in mehrere Flussarme auf. Etliche Sandbänke sind entstanden, auf denen Temminckstrandläufer, Flussuferläufer, Alpenstrandläufer und Austernfischer rasten. Gleichfalls Knäkenten, Pfeifenten oder Zwergmöwen. In manchen Jahren brütet hier die Zwergseeschwalbe mit mehreren Paaren. Am Abend sind wir in den Wiesen bei Silute unterwegs auf der Suche nach Seggenrohrsängern. Die hoch bedrohte Vogelart hat zuletzt im Delta wieder zugenommen. Zum Tagesabschluss und schon bei einsetzender Dunkelheit wollen wir ganz in der Nähe das eigenwillige „Knäbbern“ der Doppelschnepfen hören.

 

3. Tag: Vogelfangstation Ventas Ragas und Fischteiche Kintai

Am Morgen besuchen wir zunächst die Beringungsstation in Ventes Ragas, in der schon seit 90 Jahren Vögel mit Reusen des Helgolandtyps gefangen und beringt werden. Immer wieder gelangen uns hier Beobachtungen seltener Arten, wie Buschrohrsänger oder Buschspötter. In den Schilfwäldern nahe der Station sind Bartmeisen und Schilfrohrsänger zu sehen. Im Hintergrund ist ständig der Pirol akustisch anwesend.
Am Nachmittag sind wir in der weitläufigen Fischteichanlage bei Kintai (Wasservögel, Limikolen) und abends wieder im Memeldelta unterwegs. Hier erwarten wir Schlagschwirl, Kleines Sumpfhuhn, Zwergdommel und Große Rohrdommel.

 

4. Tag: Schifffahrt über das Haff zur Kurischen Nehrung

Am Morgen beobachten wir noch einmal im Delta. Später geht es mit einem Schiff die Memel entlang und über das Kurische Haff zur Nehrung. Dadurch sparen wir uns eine lange Busfahrt und erleben vom Wasser aus einen ganz anderen Aspekt von dieser einzigartigen maritimen Landschaft. Vom Schiff aus sind viele Arten (Drosselrohrsänger, Eisvogel, Uferschnepfen, Trauer- und Weißbartseeschwalben) auf sehr kurzen Distanzen zu sehen. Unser Ziel ist Nida, ganz im Westen der Nehrung. Gleich nach Ankunft und Bezug der neuen Unterkunft, gehen wir auf eine hoch aufragende und noch vegetationsfreie Sanddüne unweit des Ortes. Von oben haben wir einen grandiosen Blick auf Ostsee, Düne und Haff.

 

5. Tag: Haff, Düne und Meer

Die fast einhundert Kilometer lange und an der schmalsten Stelle nur wenige hundert Meter breite Halbinsel stellt eine der wichtigsten Zugstrecken des nordöstlichen Vogelzuges dar. Uns interessieren besonders die charakteristischen Brutvögel der Nehrung. So halten wir uns am Vormittag in den Sanddünen auf und beobachten den seltenen Brachpieper. Unsere Tour führt uns weiter an der Außenküste entlang, an denen natürliche, küstendynamische Prozesse deutlich sichtbar sind. Dieser fortwährende Prozess aus Abtragung, Transport und Anlandung von Sedimenten, läuft vom Menschen weitgehend unabhängig ab. Das Kurische Haff ist gleichzeitig die größte Küstenlagune der Ostsee.
An der Außenküste bieten die Dünen einen eindrucksvollen Blick auf das Meer und die endlos langen Strände. Hier erwarten wir Sandregenpfeifer, Meeresenten (Eider-, Samt- und Trauerenten) und sicher noch Seetaucher. Immer wieder fliegen Brandseeschwalben vorbei.
Ein Wanderweg bei Juodkrante führt uns durch dunkle und kühle Dünentäler, in denen wir Baumpieper, Zwergschnäpper und Grünlaubsänger entdecken wollen. Wir besuchen außerdem die größte Kormorankolonie Litauens. Die Nehrung ist Heimat vieler Elche, von denen wir sicher einige sehen werden.

 

6. Tag: Litauens wilder Osten

Am Vormittag durchqueren wir Litauen fast komplett und fahren ganz in den Osten des Landes. Die lange Fahrt unterbrechen wir mit einem Stopp an den Gabšiai-Fischteichen (Ohrentaucher, Singschwan, Beutelmeise).
Im Nationalpark Aukstaitija erwartet uns eine weitläufige und von dichten Wäldern umgebene Anlage. Hier in „Miniskiniskis“ lassen sich Gartenrotschwanz, Grauschnäpper, Heidelerchen, Waldschnepfen und sogar Ziegenmelker unmittelbar vor der „Haustür“ beobachten. Gleichfalls sind an den Teichen Waldwasserläufer und Schellenten zu Hause. In den dichten Nadelwäldern hoffen wir auf Sperlingskauz, Zwergschnäpper und Haselhühner.

 

7. Tag: Taigawälder und Prachttaucher-Seen

Am frühen Morgen wollen wir in den umliegenden Wäldern Spechte (Schwarz- und Dreizehenspecht) suchen. In der morgendlichen Stille sind auch Nordische Gimpel, Pirol und Rotdrossel zu sehen oder zu hören. Der Naturpark Labanoras ist bekannt für seine glasklaren Seen und Flüsse. Hier brüten mehrere Paare des Prachttauchers. Es ist das südlichste Vorkommen in Europa. In den Uferwäldern kommen Pirol, Weißrückenspecht, Grünlaub- und Waldlaubsänger vor. Am Nachmittag sind wir wieder in der Offenlandschaft unterwegs, die nicht nur Greifvögel (Schreiadler, Wespenbussard) Schwarzstörche und viele Kleinvogelarten (Braunkehlchen, Wiesenpieper, Schafstelze) zu bieten hat, sondern in der wir uns auch an einer spannenden Flora erfreuen können (Enziane, Pechnelken, Orchideen).

 

8. Tag: Vögel der Überschwemmungsgebiete

Unser Interesse gilt heute der im Baltikum immer seltener werdenden Blauracke, die wir lange beobachten wollen. Schon nahe der weißrussischen Grenze suchen wir weitere Gebiete auf. Überall ist hier das Werk des Bibers zu sehen, der Wiesen in kurzer Zeit in Flachseen verwandelt. An einigen dieser überschwemmten Wiesen, haben sich in den letzten Jahren Teichwasserläufer angesiedelt, auch der Singschwan ist Brutvogel. Gleichfalls kommen Uferschnepfe, Flussregenpfeifer und Bruchwasserläufer vor. In den Dörfern der Umgebung sind Weisssterniges Blaukehlchen, Wiedehopf und der Buschrohrsänger zu erwarten. Am Nachmittag suchen wir in den Uferwäldern des riesigen Luodis-See nach fütternden Grau- oder Weißrückenspechten.

 

9. Tag: Vilnius und Heimreise

Noch einmal geht es früh hinaus, um vielleicht Sprosser und Feldschwirl zu hören und sich ein letztes Mal am Wachtelkönig zu erfreuen. Am Vormittag fahren wir nach Vilnius um uns Litauens Hauptstadt anzuschauen. Eine Führerin erwartet uns und zeigt uns die Altstadt. Danach heißt es Abschied nehmen. Wir werden zum nahen Flughafen gebracht und fliegen nach Hause.

 

Andreas Weber

Andreas Weber

hat sich als Reiseleiter auf Ost- und Nordeuropa spezialisiert. Das Baltikum ist mittlerweile zu seinem zweiten Zuhause geworden. Er wohnt jedoch mitten im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Ornithologie kam er schon recht früh in Berührung, da er auf einer Vogelwarte aufwuchs. Später machte er eine Ausbildung als Vegetationskundler während des Forststudiums. Seine Leidenschaft gilt jedoch den Kleineulen, besonders dem Sperlingskauz und dem Raufusskauz.

Andreas und sein Team ist seit Jahren Reisleiter fürs Baltikum und Nordostdeutschland und leitet dort mit grosser Begeisterung LIBERTY BIRD Reisegruppen

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Person 1

Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen der RB – Reise Beratung, Bern

 

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Beratung/Reservation: Bei Buchungen von „Nur Landarrangements“ z.B. Unterkunft oder Rundreise ohne Flugleistung, verrechnen wir eine Buchungsgebühr von Fr. 100.– bis maximal Fr. 300.–. Für Buchungen von Einzelleistungen wie Hotel, Bahn, Schiffspassagen, Eintrittskarten, Besorgung von Einreisevisa usw. werden nach den Richtlinien des Schweiz. Reisebüroverbandes Gebühren verrechnet. Die Reiseunterlagen werden ca. 10 Tage vor Abreise, nach Eingang der Zahlung, zugestellt.

 

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ab 14 Tagen vor Abreise 100%

 

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Versicherungsschutz: Eine Annullations- und Extrarückreisekosten-Versicherung ist obligatorisch. Falls Sie nicht über eine eigene Versicherung verfügen, empfehlen wir die Annullationskosten-Versicherung der Europäischen Versicherung mit 24h Personen-Assistance: Reisebetrag bis Fr. 500.– = Kosten Fr. 29.–,
Fr. 1000.– = Fr. 49.–, Fr. 2000.– = Fr. 69.–,
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Für Personen, die mehrmals jährlich verreisen und deren Annullationskosten mehr als Fr. 3’000.– betragen, lohnt sich die Jahresversicherung der Europäischen Versicherung mit Annullationsschutz sowie Extrarückreise mit 24h Personen Assistance. Kosten für Einzelpersonen Fr. 119.–, für Mehrpersonenhaushalte Fr. 198.–.

Diese Versicherungen gelten für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz.

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agt hat gemäss Anforderungen des schweizerischen Reiserechtes bei der AXA Winterthur eine Betriebshaftpflichtversicherung über 10 Mio. Franken abgeschlossen.

 

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Andere Länder andere Sitten

Als „BesucherInnen“ anderer Kulturen braucht es nicht nur eine gute Vorbereitung, sondern auch Verständnis, Geduld und oft gar Langmut. Kultur ist auch Lebensrhythmus und Zeitverständnis, Lärm- und Geschmacksempfindung, Obrigkeits-, Religions- und Staatsverständnis, oder auch der Umgang mit vorhanden Ressourcen. Und Kultur wird – oder wurde – immer von Menschen gemacht, die das was sie tun für richtig halten.

 

Schweizerisches Recht ist anwendbar. Gerichtsstand ist Bern.

 

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